Hohe Wahlbeteiligung in allen drei Ländern
Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zeichnet sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren.
Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zeichnet sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren.
Wahlforscher Thorsten Faas hält es für möglich, dass die AfD vor den Landtagswahlen trotz großer Zuwächse in den Umfragen immer noch unterschätzt wird. Im FAZ.NET-Gespräch erklärt er, welche Bedeutung taktische Wähler haben – und warum Prognosen so schwierig sind.
An diesem Sonntag wird gewählt. Die Flüchtlingskrise dominiert, aber es geht auch um die Frage: Wer sichert Wohlstand und Wachstum? Baden-Württemberg zum Beispiel zeigt, wie das geht.
Zum Abschluss des Wahlkampfs in drei Bundesländern hat Angela Merkel ihre Politik in der Flüchtlingskrise noch einmal verteidigt. Zugleich wandte sie sich fordernd an die bereits im Land angekommenen Flüchtlinge.
Die AfD ist auf dem Sprung in drei Landtage – davon zwei Parlamente in westdeutschen Flächenländern. Was bedeutet die Erfolgswelle der rechtspopulistischen neuen Partei für das politische Gefüge Deutschlands? Einige Antworten zu einem Phänomen.
Im sächsischen Bautzen ist Joachim Gauck mit Ablehnung empfangen worden. Ein Demonstrant zeigte dabei deutlich, was er vom Besuch des Bundespräsidenten hält.
Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat André Poggenburg bemüht sich, den Eindruck von Bürgerlichkeit zu erzeugen. Dabei ist sein AfD-Landesverband wahrscheinlich um einiges radikaler als die Bundespartei.
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt drohen für CDU und SPD zu einem Desaster zu werden. Für Angela Merkel und Sigmar Gabriel kann das erhebliche Folgen haben – auf unterschiedliche Weise.
Lange schien CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner im Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz fast uneinholbar vor der SPD zu liegen. Laut einer Umfrage ändert sich das gerade.
18, 12 oder 9 Prozent: Auch wenn Umfrageprognosen mit Vorsicht zu genießen sind, sieht es für die AfD bei allen Landtagswahlen gut aus. Frühere Analysen zum Wahlverhalten zeigen warum.
In Sachsen-Anhalt droht der SPD eine historische Niederlage. Die Schuld für den Untergang sucht Spitzenkandidatin Katrin Budde allerdings bei anderen.
Nachdem die Polizei am Montag in Sachsen-Anhalt eine Kinderleiche gefunden hat, gibt es ein Geständnis. Ein Gleichaltriger hat zugegeben, Fabian mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen zu haben.
Die Bilanz von Reiner Haseloff (CDU) in Sachsen-Anhalt liest sich ganz passabel – doch die Wähler interessiert das nicht. Stattdessen steht der Protest im Fokus der Wahl. Leisten kann sich das Bundesland den eigentlich nicht. Ein Kommentar.
Die SPD steht vor schweren Rückschlägen. Sigmar Gabriel versucht verzweifelt, den Laden zusammen zu halten. Ist das die Verzwergung einer Volkspartei?
Unbekannte fälschen mehr als tausend Wahlplakate der Grünen in Sachsen-Anhalt. Das ist nicht der erste Angriff auf die Partei. Ein Abgeordneter bekam zuletzt Morddrohungen.
Emotionale Belastung, Unkenntnis und geringes Selbstbewusstsein: Sachsens Polizei steht in der Kritik, aber auch zwischen allen Fronten. Dabei sind die Beamten gerade jetzt gefordert, die rechten Übergriffe im Land könnten noch weiter zunehmen.
Schimanski war dagegen ein Waisenknabe: Das erste vorwiegend weibliche „Tatort“-Team pfeift in Dresden konsequent auf Dienstvorschriften aller Art. So lässt sich Sachsen aber auch nicht retten.
Auf Wahlkampftour mit dem Ministerpräsidenten: Warum Reiner Haseloff in Sachsen-Anhalt vielleicht eines Tages in einem historischen Exkurs erzählen wird, wie er beinahe an Angela Merkel und der AfD gescheitert wäre.
Die Rechtspopulisten wären damit die drittstärkste Kraft im Landtag. CDU und SPD müssen nach den Umfrageergebnissen um die Fortsetzung ihrer Regierungskoalition bangen.
Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Dulig glaubt, die Polizei in seinem Land hege größere Sympathien für AfD und Pegida, als der Rest der Deutschen. Es gebe ein qualitatives Problem, kein quantitatives.
Tag des offenen Tore in der zweiten Bundesliga: In drei Partien gibt es fünfzehn Tore. Die Spitzenteams Leipzig und Freiburg siegen. Besonders spektakulär geht es in Frankfurt zu.
Die AfD steht in Sachsen-Anhalt in Umfragen bei 17 Prozent, die Landtagswahl wird eine Protestwahl sondergleichen. Was sind die Gründe für den Protest?
Kann die NPD wegen ihrer Propaganda verboten werden? Das Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, das heute begonnen hat, entscheidet über die Zukunft der rechtsextremen Partei. Deren Funktionäre und Anwälte wollen Karlsruhe als Bühne nutzen.
Sachsen macht im Moment vor allem mit bedrückenden Meldungen von sich reden. Eine Dresdnerin erzählt, wie es sich anfühlt, in einem zwiegespaltenen Land zu leben. Ein Protokoll.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich räumt im sächsischen Landtag ein, das Problem mit Rechtsextremismus im Land unterschätzt zu haben. Die Opposition wirft der CDU „Arbeitsteilung“ vor.
In ihrem Landesverband ist Petry als Vorsitzende bestätigt worden. Jetzt fordert die AfD-Chefin Neuwahlen im Bund und so schnell wie möglich Regierungsverantwortung.
Vor einem Jahr galt Wulf Gallert von der Linkspartei als zukünftiger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt - doch dann kamen die Flüchtlingskrise und der Aufstieg der AfD.
Die einen sagen, er hätte Sachsen-Anhalt kaputt gespart – Finanzminister Bullerjahn selbst ist überzeugt, dass sein Land mehr Spielräume hat. Jetzt tritt er ab und der Haushalt ist konsolidiert. Wie hat er das gemacht?
Als selbst ernannter „König“ ordnet er seine eigenen Gesetze an. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis muss sich der Mann aus Sachsen-Anhalt nun vor Gericht verantworten.
Der Wahlkampf wirft so manche Gewissheiten innerhalb der Volksparteien über Bord. Wie ist der Zickzackkurs der SPD und der CDU zu erklären?
Tut Stanislaw Tillich als Ministerpräsident von Sachsen genug, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu sichern? Die aktuellen Ereignisse werden für ihn zur echten Belastungsprobe.
Sachsen kämpft ums Image: Die Mitschuld der CDU-Regierung an den Ausschreitungen, die ihm manche vorwerfen, weist Sachsens Ministerpräsident zurück. Die Touristenzahlen in Dresden gehen unterdessen deutlich zurück. Die Stadt beklage einen „Pegida-Effekt“.
Ein blockierter Flüchtlingsbus, dann die Behinderung der Feuerwehr, die den Brand in einem Heim löschen will: Sachsens wichtige Chipindustrie sorgt sich um den Standort.
Politikwissenschaftler Hans Vorländer hat Pegida und den „sächsischen Chauvinismus“ untersucht. Im Interview sucht er nach Gründen für Clausnitz und Bautzen.
Nachdem in Sachsen abermals Fremdenhass gewütet hat, will sich die Landesregierung in Dresden erklären. Die Polizeigewerkschaft fordert bei der Ankunft von Flüchtlingen in den Gemeinden eine Strategieänderung.
Die fremdenfeindliche Protestaktion in Clausnitz ist nach Parteiangaben von AfD-Mitgliedern unterstützt worden. Pegida-Anführerin Festerling lobt den Mob als „Mut der Bürger“.