Was Demoskopen über die Bürger wissen wollen
Wer – wie – was – warum? Meinungsforscher verlangen von den Bürgern Informationen. Das darf auch umgekehrt sein. Das Beispiel Sachsen-Anhalt.
Wer – wie – was – warum? Meinungsforscher verlangen von den Bürgern Informationen. Das darf auch umgekehrt sein. Das Beispiel Sachsen-Anhalt.
Mit dem Gegensatz zwischen „Ossis“ und „Wessis“ ließ sich die Wahl in Sachsen-Anhalt nicht mehr gewinnen. Für die Linkspartei ist das ein Problem, baute sie darauf doch viele ihrer Erfolge auf.
Der Erfolg der CDU in Sachsen-Anhalt hat viel mit dem Amtsbonus des Ministerpräsidenten zu tun – und mit einer verfehlten Drohkulisse des politischen Gegners.
Kaum jemand hatte mit einem so guten Ergebnis für Sachsens-Anhalts CDU gerechnet. So gut ist es jetzt allerdings, dass sich mögliche Koalitionspartner rar machen. Denn wer will schon Reserverad sein?
Die SPD empfindet ihr Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt als „wirklich furchtbar“. Nun soll Olaf Scholz die Partei retten. Der gibt sich betont zuversichtlich.
Manfred Güllner, der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, erklärt, was bei den Umfragen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Argen lag. Wem fallen die Fehlprognosen auf die Füße?
Die CDU sollte sich die Wahl in Sachsen-Anhalt nicht kleinreden lassen. Sie zeigt, was geht – und was nicht. Die SPD hingegen muss sich fragen lassen, was sie eigentlich noch in der Bundesregierung zu suchen hat.
Wahlforscher teilen die Erklärung der Grünen, die Partei sei in Sachsen-Anhalt Opfer der Polarisierung zwischen CDU und AfD geworden. Doch das Problem der Grünen im Osten reicht tiefer.
In der Union gratulieren alle Reiner Haseloff zum Sieg. Und welchen Beitrag leistete Armin Laschet? Dazu gibt es unterschiedliche Einlassungen.
In Sachsen-Anhalt hat die Wahlforschung verloren. Sie lag mit ihren Prognosen eklatant daneben. Wie rechnet, wer mit vielen Wechselwählern rechnen muss – in der Demoskopie wie als Partei?
Eine konsequente Politik der Sozialen Marktwirtschaft kann sich auszahlen. Die linken Parteien scheitern an Entwürfen, die Klima und Wirtschaft verbinden.
Wahlsieger Haseloff gibt sich auch mit Blick auf die Bundestagswahl optimistisch. Und CDU-Kanzlerkandidat Laschet zieht abermals eine klare Grenze zur AfD. Gegen die SPD schießt er scharf.
In diesen Tagen verlässt der letzte Uran-Transport das Bergbaugelände in der Sächsischen Schweiz. Damit endet die Ära des Abbaus in Deutschland. Übrig bleiben Erinnerungen – und Altlasten.
Die demokratische Mitte ist nach den Worten von CDU-Chef Armin Laschet aus der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gestärkt hervorgegangen. "Die CDU ist das Bollwerk gegen Extremismus", sagte Laschet in Berlin.
Am Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußern sich die Parteien in Berlin zum Ausgang der Wahl. Verfolgen Sie die Pressekonferenzen hier im Livestream.
Die Freien Demokraten wollen nur in eine Regierung eintreten, wenn ihre Stimmen dort den Ausschlag geben. Eine „Komfortkoalition“ kommt laut dem Bundesvorsitzenden Lindner und der Landeschefin Hüskens nicht in Frage.
Der FDP ist bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nach zehn Jahren der Wiedereinzug in den Landtag gelungen. Parteichef Christian Lindner erhebt nun einen "gesamtdeutschen Gestaltungsanspruch" für die Liberalen.
Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt wird dem Wunschdenken Auftrieb geben, die Tage der AfD seien gezählt. Doch sie verschwindet nicht, solange ihre Themen totgeschwiegen werden sollen.
Nach zehn Jahren als Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt hatte Reiner Haseloff eigentlich geplant, das Amt in jüngere Hände zu übergeben. Es fehlte der geeignete Nachfolger. Doch der 67 Jahre alte Physiker ist bereit zum „Durchsteuern“.
Die CDU profitiert in Sachsen-Anhalt von der Angst vor der AfD. Deren Wähler betrachten sich mehrheitlich als abgehängt und stimmen inzwischen mehr aus Überzeugung denn aus Protest für die Partei.
Nach seinem triumphalen Wahlsieg hat Reiner Haseloff in Sachsen-Anhalt diverse Optionen, um eine Koalition zu bilden. Die Impfreihenfolge ist aufgehoben. Und die U21 ist Fußball-Europameister. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Bei Anne Will ging es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt noch einmal um die Thesen von Marco Wanderwitz. Die AfD-Propaganda von der schweigenden Mehrheit könnte immer noch verfangen – dank Sahra Wagenknecht.
Ob satirisch gemeint oder einfach nur wirr – nach seiner Äußerung über die Grünen-Spitzenkandidatin Baerbock gehen Parteifreunde auf Distanz zu Hans-Georg Maaßen. Dazu gehört auch Wahlsieger Haseloff.
Hier finden Sie alle Zahlen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Welche Koalitionsoptionen gibt es? Wer hat in welchem Wahlkreis das Direktmandat gewonnen?
Pia Volk erkundet deutsche Orte, die von den meisten Einheimischen als Reiseziele ignoriert werden. Dabei haben auch Oppenheim und das Outback Sachsen-Anhalts einen gewissen Charme.
Der Erfolg in Sachsen-Anhalt dürfte in der CDU die Debatte darüber beruhigen, ob Armin Laschet der richtige Kanzlerkandidat ist. Aber wird nun auch Markus Söder auf Störfeuer verzichten?
Die CDU fährt in Sachsen-Anhalt große Gewinne ein. Das verdankt sie dem Amtsbonus – und der Sorge vor der AfD. Für Koalitionsverhandlungen dürfte die Abneigung der Christdemokraten im Land gegenüber den Grünen noch eine Rolle spielen.
Hohe Ziele hatte sich die SPD für die Wahl nicht gesteckt: Hauptsache zweistellig, dachten viele Genossen. Doch nicht mal das klappte. Und jetzt? Das scheint man in der Partei nicht so recht zu wissen.
Die Liberalen haben eine Serie des Scheiterns bei Landtagswahlen im Osten hinter sich. Das Magdeburger Wahlergebnis sehen sie als Erfolg. Die Pandemie verhalf der FDP zu mehr Aufmerksamkeit.
Wäre ihr Traum vom zweistelligen Grünen-Ergebnis in Sachsen-Anhalt wahr geworden, dann hätte die Kanzlerkandidatin anderes Ungemach vergessen machen können. Es kam anders.
Eigentlich hatte die Linkspartei sich von der Wahl in Sachsen-Anhalt „frischen Wind“ für die Bundestagswahl im Herbst erhofft. Umso größer ist die Enttäuschung über das schlechte Abschneiden in Magdeburg.
Die AfD wollte stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt werden. Doch ihr Ziel hat die Partei klar verfehlt. Dabei drehte sich der Wahlkampf zuletzt vor allem um sie.
Von wegen Kopf-an-Kopf-Rennen: Die CDU lässt die AfD weit hinter sich. Alle anderen Parteien folgen unter ferner liefen. Was wohl auch an ihnen liegt.
Die ersten Hochrechnungen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sehen die CDU mit 36% klar vorn. Amtsinhaber Reiner Haseloff sieht darin eine klare Absage an die AfD.