Wie westliche Waffen der Ukraine helfen
Nach der Erlaubnis der Verbündeten greift Kiew mit westlichen Waffen Ziele hinter der Grenze an. Das bringt wichtige Vorteile, aber die Ukraine ist in ihren Angriffen nach wie vor eingeschränkt.
Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Assad verlegt Russland offenbar seine Luftverteidigung nach Libyen. Dort könnte ein Verbündeter Moskaus profitieren. Der Überblick
Nach der Erlaubnis der Verbündeten greift Kiew mit westlichen Waffen Ziele hinter der Grenze an. Das bringt wichtige Vorteile, aber die Ukraine ist in ihren Angriffen nach wie vor eingeschränkt.
Der ukrainische Präsident Selenskyj will mit westlichen Investitionen die Rüstungsbranche seines Landes ausbauen. Derweil planen die USA offenbar ein weiteres Militärhilfepaket. Der Überblick.
Kaum eine Stadt leidet mehr unter Russlands Invasion als Charkiw. Die Infrastruktur ist weitgehend zerstört, ständig gibt es Stromausfälle – doch das Leben geht weiter.
Der israelische Luftschlag gegen Iran war wohl doch erfolgreicher, als Teheran zugeben will. Dort beharrt man auf der Deutung, es seien nur „Spielzeuge“ eingesetzt worden.
In einem Kiewer Forschungsinstitut werden russische Raketen- und Drohnenteile analysiert. Dort heißt es, die Waffen entwickeln sich ständig weiter – nur der Anteil westlicher Chips bleibe gleich.
Ein weiterer massiver Raketenangriff Russlands hat für Zerstörungen in mehreren Gebieten gesorgt. Bei dem Angriff kamen auch Drohnen und strategische Bomber zum Einsatz.
Russland kritisiert Selenskyjs Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Ohne Russland könne kein Frieden ausgehandelt werden, betont Moskau – und beschießt weiter die Ukraine. Der Überblick.
Laut der „New York Times“ könnte die ostukrainische Stadt Kostjantyniwka am 6. September von einer fehlgeleiteten ukrainischen Rakete getroffen worden sein. Kiew hält daran fest, dass es ein russischer Angriff war.
Bei einem Besuch in Kiew kündigt US-Außenminister Blinken weitere Hilfe und die Lieferung von Panzermunition mit abgereichertem Uran an. Die EU verurteilt den russischen Angriffe auf einen Markt in der Ostukraine, bei dem 17 Zivilisten starben. Der Überblick
Noch immer gehen in Charkiw alle paar Tage Raketen nieder. Trotzdem ist aus dem Chaos der ersten Kriegstage geregeltes Leben geworden. Ein Besuch – ein Jahr nach dem russischen Angriff.
Die Beschuss hielt in der Nacht an. Seit Freitagmorgen soll Russland laut Kiew 71 Marschflugkörper eingesetzt haben. Präsident Selenskyj machte seinen Landsleuten mit Berichten von seiner Europareise Mut. Der Überblick.
Am Donnerstag feuerte die russische Armee zahlreiche Raketen auf die zivile ukrainische Energieinfrastruktur. Obwohl die Luftabwehr viele abfangen konnte, gab es auch in Kiew Verletzte und Zerstörungen.
Eine S-300-Rakete schlug am späten Donnerstagabend in einem Wohnblock in einem Dorf in der ostukrainischen Region Charkiw ein, wobei das Gebäude schwer beschädigt und zwei Menschen verletzt wurden.
Nach bisherigem Stand war es eine Rakete der ukrainischen Flugabwehr, die in Polen zwei Männer tötete. Der Vorfall hatte zu eiligen NATO-Besprechungen geführt.
Die NATO geht davon aus, dass der Flugkörper, der in Polen eingeschlagen ist, von der Ukraine abgefeuert wurde. Russland kann nur in einem möglichen Szenario der Absender gewesen sein – und das ist relativ unwahrscheinlich.
Nach Angaben von NATO-Generalsekretär Stoltenberg deutet alles darauf hin, dass eine ukrainische Abfangrakete in Polen eingeschlagen ist. Kiew treffe aber keine Schuld.
Es gibt Hinweise, dass es eine ukrainische Abwehrrakete war, die in Polen einschlug. Die beim G-20-Gipfel auf Bali weilenden Vertreter der G7 und der NATO halten ein Krisentreffen ab.
Der slowakische Verteidigungsminister Jaroslav Nad’ kann sich die Lieferung von Kampfflugzeugen an Kiew vorstellen. Im F.A.Z.-Interview spricht er zudem über den Panzer-Ringtausch und prorussische Kräfte in seinem Land.
Mit Waffen aus China und Russland rüstet Serbien seit Jahren massiv auf. Zugleich kooperiert das Land eng mit der NATO – vor allem im Kosovo, an dessen Grenze es jetzt rumort.
Polen, Tschechien, Slowakei sind Pioniere der Militärhilfe. Während Deutschland noch über Waffenlieferungen diskutierte, überließ die Slowakei der Ukraine ihr eigenes Luftabwehrsystem.
Ankara will in der Rüstungstechnologie unabhängig werden – und schafft aus diesem Grund ein russisches Raketenabwehrsystem an. Koppelt sich der bisherige Verbündete von der Nato ab?
Die russische Lieferung eines modernisierten S-300-Flugabwehrsystems wird ein militärisches Eingreifen Israels und der Vereinigten Staaten erheblich erschweren. Profitieren wird Iran.
Die Aufrüstung der syrischen Luftabwehr durch Russland ist ein Rückschlag für Israel. Trotz der neuen Machtverhältnisse behält man sich dort weitere Angriffe auf iranische Ziele vor.
Moskau kündigt den Schritt als Konsequenz auf den Abschuss eines seiner Flugzeuge an. Die israelische Militärführung wüsste den Grad der Beziehungen zu Russland nicht zu schätzen, sagte ein Sprecher der Luftwaffe.
Airbus stellt ein neues System der modernen Kriegsführung vor: mit Datenübertragung per Satellit und Hilfe unbemannter Flugkörper greifen moderne Kampfflugzeuge gar nicht mehr selbst an.
Die bedrohliche Feindschaft könnte eskalieren: Mit der Präsenz iranischer Militärberater in Syrien kann Iran dem Erzfeind Israel an dessen Grenzen gefährlich werden. Ein Gastbeitrag.
Donald Trump beklagt den Tod „wunderschöner Babys“, Syriens Gewaltherrscher Assad gibt sich betont gelassen. Der amerikanische Luftschlag gegen sein Terrorregime hilft Trump, löst aber keines der Probleme im vom Krieg zerrissenen Land.
Moskau kehrt mit Macht in den Nahen Osten zurück. Putins Strategie zu einer multipolaren Welt scheint aufzugehen. Kann Amerika dabei nur noch zuschauen?
Um sein Atomprogramm zu schützen, nutzt der Iran jetzt moderne russische Raketentechnologie. Die Anlagen müssten unter allen Umständen geschützt werden, sagt ein General.
Amerikanischen Regierungskreisen zufolge befand sich das russische Kampfflugzeug über syrischem Gebiet, als es abgeschossen wurde. Während ein Pilot offenbar erschossen wurde, soll der zweite gerettet worden sein. Putin kündigte die Verstärkung der Luftabwehr in Syrien an.
Die Geldgeber machen Druck, doch für Waffen aus Russland könnte noch Geld da sein: Athen verhandelt nach Medienberichten über den Kauf von Luftabwehrraketen. Bundesfinanzminister Schäuble mahnt erneut, Zusagen einzuhalten.
Iran kann beim Ausbau seiner Luftabwehr nach fünf Jahren Pause wieder auf ein zentrales System setzen. Russland hebt den Exportstopp des Systems S-300 auf. Einen Grund liefert Außenminister Sergej Lawrow gleich mit.
Nach einem Anschlag in Charkiw ist ein 15 Jahre alter Junge seinen Verletzungen erlegen. Damit stieg die Zahl der Toten auf drei. Bislang gibt es noch keine Spur zu den Tätern.
Wladimir Putin hat aus seinem Ziel, Russland zu alter Größe zu führen, nie einen Hehl gemacht. Doch der Westen hat nicht zugehört, hat ihn nicht ernst genommen – und auf eine Annäherung durch wirtschaftliche Entwicklung gesetzt.
Und keiner will es gewesen sein. Ukrainer, Russen und Separatisten versuchen Beweise dafür anzuführen, dass am Flugzeugabsturz der jeweilige Feind schuld war. Über Propaganda und Provokation.
Wer ist für den Abschuss des Flugzeugs der Malaysia Airlines verantwortlich? Viele Indizien weisen auf die prorussischen Separatisten hin. Doch Moskau und die Aufständischen zeigen auf Kiew. Der russische Präsident fordert nun zu einer Feuerpause für Verhandlungen auf.