Präludium für die Neuorganisation der Welt
Schmutziger Frieden oder sauberer Krieg? Nach zwei Jahren steckt Russlands Ukrainefeldzug im blutigen Stellungskrieg fest. Doch der Schlägertyp Putin setzt auf die Ermüdung der zivilisierten Welt.
Schmutziger Frieden oder sauberer Krieg? Nach zwei Jahren steckt Russlands Ukrainefeldzug im blutigen Stellungskrieg fest. Doch der Schlägertyp Putin setzt auf die Ermüdung der zivilisierten Welt.
Zum zweiten Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine spricht die Bundesaußenministerin vor dem UN-Sicherheitsrat und der Generalversammlung. Verhandlungen mit Russland hält sie derzeit für aussichtslos.
Zur LNG-Finanzierung hatte Berlin 2022 eine Gasumlage eingeführt. Gegen die laufen Nachbarstaaten Sturm: Die Extrakosten erschwerten die Lösung von Russland.
Die Behörden fürchten eine massenhafte öffentliche Anteilnahme, wie es sie nach der Ermordung des Oppositionellen Boris Nemzow gab. Nawalnyjs Witwe wird geschmäht, auch von einem AfD-Politiker.
Russlands Überfall auf die Ukraine jährt sich am 24. Februar zum zweiten Mal. Das Kinderhilfswerk UNICEF hat ausgerechnet, wie viele Stunden Kinder seither in Schutzkellern ausharren mussten.
Der Westen hat Moskaus Wirtschaft vielfach sanktioniert. Das hindert Konzerne nicht daran, Milliardengeschäfte zu machen – mit Russlands Nachbarn.
Der US-Präsident habe „seine Bewunderung für Nawalnyjs außerordentlichen Mut“ zum Ausdruck gebracht, so das Weiße Haus. Nach dem Treffen kündigte Biden für Freitag weitere Sanktionen gegen Russland an.
Seit zwei Jahren unterstützt Berlin die Ukraine in ihrer Abwehrschlacht gegen Russland. Weder Kanzler noch Opposition stellen die Hilfe infrage. Doch intern wird längst diskutiert, wie es weitergeht.
Der Bundestag hat gegen einen Unionsantrag gestimmt, der die Lieferung von Marschflugkörpern an die Ukraine fordert. CDU-Chef Friedrich Merz attackiert Bundeskanzler Scholz: Die „Zeitenwende“ sei „nur ein Wort“ geblieben.
Ihr wichtigster Zeuge soll für Russland gearbeitet haben, Beweise gegen Hunter und Joe Biden finden die Republikaner weiterhin nicht. Trotzdem halten sie unter allen Umständen an den Ermittlungen fest.
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert fast zwei Jahre. Nun gibt es einen neuen Appell an Moskau – und einen Erfolg für Kiew. Der Überblick.
Auf dem Römerberg findet am Samstag eine große Solidaritätsdemonstration für die Ukraine statt. Zwei Jahre nach dem Überfall Russlands auf das Land. Fast zeitgleich fordern Friedensaktivisten, auf weitere Waffenlieferungen zu verzichten.
Nach dem Tod Alexej Nawalnyjs fordert dessen Mutter Putin auf, eine würdevolle Bestattung zu ermöglichen. Auch das Schicksal anderer inhaftierter Oppositioneller gerät in den Blick.
In Russland gilt der amerikanische Auslandssender Radio Free Europe jetzt als „unerwünschte Organisation“. Wer mit einer solchen zusammenarbeitet, dem drohen hohe Geldstrafen oder Gefängnis. Eine Reporterin sitzt in U-Haft.
Die EU-Staaten haben sich auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland verständigt. Es enthält fast 200 neue Listungen von Personen und Unternehmen. Erstmals nimmt die EU auch den Handel mit drei Firmen auf dem chinesischen Festland ins Visier.
Deutschland unterstützt die Ukraine im Kampf gegen Russland mit enormen Summen. Und dann sind da noch die hohen indirekten Kosten, rechnen Ökonomen vor.
Wie viele russische Großbanken profitiert auch die VTB vom schwachen Rubel sowie von hohen Investitionen des Staates in den Rüstungssektor.
Werden westliche Unternehmen in Russland verklagt, ist eine Niederlage meist sicher. Trotzdem sollten sie sich wehren.
Die EU verkürzt die „schwarze Liste“ der Länder weiter, die mit ihr in Steuerfragen nicht kooperieren. Das einzige große Land auf der Liste ist Russland.
Hunger, Bespitzelung, Hoffnungslosigkeit: Irene Langemanns historischer Roman „Das Gedächtnis der Töchter“ erzählt von einer mennonitischen Familie, die nach Russland auswandert.
Zehn Jahre lang hat sich die russische Regierung gegen die Vollstreckung eines Schiedsspruchs gewehrt. Nach der unrechtmäßigen Enteignung muss Moskau nun eine Milliardensumme an die ehemaligen Yukos-Aktionäre zahlen.
Von Putin unter Druck gesetzt, versuchte der ukrainische Präsident Janukowitsch, die Proteste gegen ihn gewaltsam zu brechen. Am Ende floh er nach Russland.
Im August steuerte Maxim Kusminow einen Militärhubschrauber aus Russland in die Ukraine. Moskau drohte dem „Verräter“ mit Rache.
Das britisch-russische Unternehmen verkauft seine dortigen Minen für 3,7 Milliarden Dollar. „Zu wenig“, sagt der Chef. Aber es drohe sonst Enteignung.
Nach dem Tod des Regimekritikers Alexej Nawalnyj in sibirischer Haft sprechen wir mit dem F.A.Z.-Korrespondenten für Russland, Friedrich Schmidt, sowie dem ehemaligen deutschen Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch.
Die Tötung Nawalnyjs ist eine Zäsur. Nawalnyj stand für die Chance, dass Russland sich von jenen Dämonen seiner Geschichte befreit, die von Putin verherrlicht werden.
Bis am Montagnachmittag wurden von Menschenrechtsschützern in Russland fast 400 Festnahmen gemeldet. Die EU-Außenminister drohen mit Sanktionen und kündigen an, die russische Zivilgesellschaft weiter zu unterstützen.
Mit der vollständigen Einnahme einer Industrieanlage vermelden russische Truppen, den Rest der seit Monaten umkämpften Stadt Awdijiwka erobert zu haben. Das gilt als größter Erfolg Russlands im Krieg gegen die Ukraine seit der Einnahme der Stadt Bachmut im Mai 2023.
Die Palästinenserführung verlangt von Israel, sofort eine Rückkehr der Bevölkerung im Gazastreifen in ihre Häuser zu erlauben. Für den Wiederaufbau sei internationale Hilfe nötig. Russland lädt die Palästinenserorganisationen nach Moskau ein. Der Überblick.
Der FDP-Generalsekretär wirbt für Schwarz-Gelb, die ukrainische Armee musste sich aus Awdijiwka zurückziehen, die EU-Außenminister haben die Witwe von Alexej Nawalnyj eingeladen. Und: Stilles Gedenken in Hanau. Der F.A.Z. Newsletter.
Wer Blumen ablegt, muss ein bis zwei Wochen einsitzen: Allein in St. Petersburg sind mehr als 150 Menschen wegen stiller Gesten der Trauer um Alexej Nawalnyj zu Haftstrafen verurteilt worden.
Alle Bundesregierungen setzten über Jahrzehnte auf enge Verbindungen zu autoritären Regimen. Die Konkurrenz mit der DDR und die Abgrenzung gegenüber Ost-Berlin förderten dies. Ein Gastbeitrag.
Bilanz der Münchner Sicherheitskonferenz: Zwei Frauen aus Russland und der Ukraine sorgen für Begegnungen mit der harten Wirklichkeit. Kanzler Scholz findet wenig Anklang.
Bei Mahnwachen für den verstorbenen Kremlkritiker Alexej Nawalnyj sind in Russland abermals zahlreiche Menschen festgenommen worden. Die Polizei geht inzwischen mit harter Hand gegen die Teilnehmer von Kundgebungen vor.
Das berichtet eine kremlkritische Zeitung. In Dutzenden Städten wurden unterdessen Teilnehmer von Gedenkkundgebungen festgenommen.