Auch in Genf ist Frieden fern
Putins Kulturberater Wladimir Medinskij führt die russische Verhandlungsdelegation an. Moskau dürfte wieder versuchen, Selenskyj die Legitimität abzusprechen.
Putins Kulturberater Wladimir Medinskij führt die russische Verhandlungsdelegation an. Moskau dürfte wieder versuchen, Selenskyj die Legitimität abzusprechen.
Russlands Zentralbank gibt sich optimistisch und sieht den Inflationshöhepunkt überwunden. Doch Fachleute schätzen die Lage deutlich problematischer ein.
In Genf verhandeln heute Russland und die Ukraine und auch die USA und Iran. In mehreren Ländern erscheint das Buch von Gisèle Pelicot. Und bei Olympia gibt es wieder deutsche Goldchancen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Medienaufsicht in Russland drosselt den Messenger Telegram, um Bürger ins staatliche Netzwerk VK Max zu zwingen. Das stört sogar die härtesten Kreml-Propagandisten.
Westliche Labore haben einen Nachweis dafür gefunden, dass Alexej Nawalnyj ermordet wurde. In Analysen wurde das Gift Epibatidin nachgewiesen. Moskau weist die Berichte zurück.
Jacques Tilly zeigt mit seinem Wagen auf dem Düsseldorfer Rosenmontagsumzug, wie wenig ihn Russlands Gerichtsverfahren gegen ihn beeindruckt. Im Interview erzählt er von seiner anfänglichen Furcht – und der unverhofften Solidarität aus Köln.
Mit der Aussicht auf hohe Gehälter kommen junge Afrikaner nach Russland – und müssen dann in der Ukraine kämpfen. Der Widerstand gegen die undurchsichtige Rekrutierung wächst.
Bei Caren Miosga sind sich alle einig, dass Europa unabhängiger werden muss. Doch geht es der Moderatorin dann nur noch um nukleare Abschreckung.
Die Bundeswehr und ihre Verbündeten müssen die Zeit des Übergangs nutzen: Bis die Amerikaner nicht mehr helfen können und solange Russland nicht angreift.
Für ihren Widerstand gegen Russland sind die Ukrainer mit dem Ewald-von-Kleist-Preis der Münchner Sicherheitskonferenz geehrt worden. Der ukrainische Präsident Selenskyj nahm den Preis in Empfang.
Minerva Hase und Nikita Volodin versuchen in Mailand, an die Erfolge früherer Eiskunstlaufpaare anzuknüpfen. Die Konkurrenz der Deutschen hat im Teamwettbewerb aber schon beeindruckend vorgelegt.
Lange war die Münchner Sicherheitskonferenz vor allem ein Diplomatentreffen. Das ändert sich. Auch Deutschland tritt anders auf.
Alexej Nawalnyj kam vor zwei Jahren unter unbekannten Umständen in einem russischen Straflager um. Die Behörden sprachen von einer natürlichen Todesursache. Nun gibt es neue Erkenntnisse.
Trump sieht die EU als Gegner, Putin droht mit Atomwaffen: Noch sind die Europäer bei ihrer Verteidigung auf Amerika angewiesen. Sieben Projekte sollen jetzt Abhilfe schaffen.
Jakutsk in Russland gilt als kälteste Großstadt der Welt. Bis zu -50 Grad Celsius sind hier keine Seltenheit. Die Bloggerin Anastasia Gruzdeva zeigt, was alles nötig ist, um überhaupt einen Schritt vor die Tür zu setzen.
Russland behauptet immer wieder, der eigene Sieg sei nur eine Frage der Zeit. Tatsächlich aber hat sich der russische Vormarsch verlangsamt.
Da hat Lars Klingbeil recht: Andere Staaten scheren sich nicht um das Völkerrecht. Der entscheidende Faktor in der Weltpolitik ist ein anderer.
Auf der Sicherheitskonferenz steht der US-Außenminister im Fokus. Die Bahn will Schaffner und Lokführer besser schützen. Bei Olympia hofft Skispringer Raimund auf Gold. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Ausschluss wegen eines Helmes mit Fotos im Krieg getöteter Sportler dokumentiert eine schwere Niederlage der IOC-Präsidentin. Wladyslaw Heraskewytsch beweist, dass die Regel nicht für alle gilt.
Es steht nicht gut um die Welt: Die Shortlist-Autoren des Wortmeldungen-Literaturpreises sprechen in Frankfurt über Russland, Trump, Corona und Artensterben.
Dem Wahnsinn entgehen: Yevgeniy Breygers neuer Gedichtband „hallo niemand“ entstand im Schatten des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Und er nimmt die deutsche Politik ins Visier.
Am Freitag beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Wir sprechen über die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen und die Situation in der Ukraine.
Juri Possochow, Hauschoreograph des San Francisco Ballet, arbeitet trotz des russischen Angriffskriegs weiterhin gern in Moskau oder Sankt Petersburg. Jetzt hat ihn Intendant Christian Spuck ans Staatsballett Berlin eingeladen. Warum?
Während Kurzstreckendrohnen in der Ukraine frontnahe Gebiete unlängst in eine Todeszone verwandelt haben, terrorisieren Modelle mit größerer Reichweite Nacht für Nacht Städte im gesamten Land. Eine Reflexion über den gegenwärtigen Drohnenterror.
Vier Jahre nach Beginn der Invasion hält sich die ukrainische Wirtschaft nicht nur, sondern zeigt sogar Anzeichen von Wachstum. Deutschland hat sich als wichtiger Partner auf dem Weg der Ukraine zum EU-Beitritt positioniert.
Selenskyj pocht auf einen EU-Beitritt. Zu einer möglichen Wahl in seinem Land zeigt er sich zurückhaltend. Derweil berät auch die NATO zur Ukraine. Neue Schätzungen zu russischen Verlusten lassen aufhorchen. Der Überblick.
Mit einer Reise des amerikanischen Vizepräsidenten nach Armenien und Aserbaidschan bekräftigt Washington den Willen, im Raum zwischen Russland und Iran präsent zu sein.
Anders als Deutschland hat Finnland seine Verteidigungsfähigkeit nie an Washington ausgelagert. Das ermöglicht schnelle, pragmatische Entscheidungen.
Elf Motivwagen werden am Rosenmontag als rollende Satire durch Mainz gezogen. Die Narren zeigen sich diesmal milde, derweil der Globus quietscht und eiert.
Bei klirrender Kälte greift Russland in der Ukraine Wärme- und Stromkraftwerke an. Die Arbeiter dort reparieren im Akkord, obwohl jederzeit der nächste Angriff folgen kann.
Kirgistan könnte bald der erste Staat sein, in den bestimmte Waren nicht mehr aus der EU exportiert werden dürfen. Fachleute warnen vor den Folgen für das arme Land.
Die US-Regierung will gleichgesinnten Kräften in Europa finanziell unter die Arme greifen. Wir sprechen mit der Amerikaexpertin Clüver Ashbrook über Hintergründe und Folgen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz steht im Zeichen der „Abrissbirnenpolitik“. Die alte Weltordnung wird abgelöst, Europa muss aufrüsten – und selbst für seine Sicherheit sorgen.
In Russland ist ein neuer Film mit der Animationsfigur Tscheburaschka ein Kassenschlager. Regimetreue Politik und Ideologien sind empört – der Film ist ihnen zu pazifistisch.
Auf rostigem Eisen oder grobem Stein schafft die russischen Malerin Irina Zatulovskaya Bilder eines entbehrungsreichen Lebens. Nun widmet die Berliner Galerie Volker Diehl ihr erstmals eine Verkaufsschau in Deutschland.
Kremlnahe Denker bereiten Russlands Gesellschaft auf den Dauerkonflikt mit dem Westen vor. Ihre Waffe: eine antimoderne Ideologie, die den Soldaten heiligspricht und das liberale Europa zum Feind erklärt.