Er sucht gar nicht erst nach überzeugenden Worten
Langatmig und häufig im Wutmodus: Riccardo Nicolosi analysiert Wladimir Putins durchaus unterdurchschnittliche rhetorische Fähigkeiten.
Langatmig und häufig im Wutmodus: Riccardo Nicolosi analysiert Wladimir Putins durchaus unterdurchschnittliche rhetorische Fähigkeiten.
Unser Autor reist durch die Heimat seiner Familie. Wie früher fürchten die Allensteiner einen russischen Einmarsch. Diesmal nicht als Deutsche, sondern als Polen.
Russland reagiert auf die Kanzlerwahl in Berlin mit einer Salve von Boshaftigkeiten. Chinas Staatschef Xi Jinping hingegen überschüttet Friedrich Merz mit netten Worten – und offenbart eigene Ziele.
Die Ukraine will mit unbemannten Booten erstmals in der Geschichte zwei russische Kampfflugzeuge abgeschossen haben. Das könnte die maritime Kriegsführung verändern.
Bis vor Kurzem war Russland noch Chinas abhängiger Juniorpartner, jetzt droht Xi Jinping selbst die Eindämmung. Für Europa ist das eine schwierige Entwicklung, denn sie stärkt Putin.
Noch deckt die EU fast 20 Prozent ihres Gasbedarfs mit Importen aus Russland. Die EU-Kommission will das ändern. Kann das gelingen?
Friedrich Merz will sich vom Bundestag zum neuen Kanzler wählen lassen. Donald Trump trifft Kanadas Ministerpräsidenten. Und die EU will endgültig unabhängig von russischem Gas werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Am 8. Mai begeht der Bundestag eine Gedenkstunde zum 80. Jahrestag des Kriegsendes. Nicht eingeladen ist der russische Botschafter. Die AfD findet das eine „Riesenkatastrophe“.
Russische Anarchie und Rüstungen für die Zukunft: Das Berliner „Gallery Weekend“ zeigt, wie wohltuend es ist, wenn Galerien nicht immer die gleichen Künstler zeigen. Sondern Entdeckungen wagen.
Nach ukrainischen Angaben hat Russland in der Nacht die Metropole Charkiw im Osten des Landes mit 183 Drohnen angegriffen. Präsident Selenskyj sagte, die Verbündeten der Ukraine agieren zu langsam bei der Unterstützung der Luftabwehr.
Nach achtzig Jahren hat sich die Perspektive auf den 8. Mai 1945 verschoben. Das sieht man am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow: Die Einheit der Sieger, die es beschwört, ist mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine zerbrochen. Mit dramatischen Folgen.
Putin deutet die Geschichte. Die Propaganda ist in Deutschland in Teilen sogar erfolgreich. Und die Unkenntnis mancher deutscher Meinungsmacher groß, was Russland heute tatsächlich ist.
Deutschland rutscht im Ranking zur Pressefreiheit weiter ab. Hierzulande kann wieder mit Schweizer Aktien gehandelt werden. Und in der Fußball-Bundesliga dürften die ersten Entscheidungen fallen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Als Gründerin des feministischen Kunstkollektivs Pussy Riot wurde Nadya Tolokonnikova zur internationalen Protest-Ikone und kam in ein russisches Straflager. In Berlin eröffnet ihre Ausstellung „WANTED“. Selbst dabei sein kann sie nicht.
Präsident Wladimir Putin sieht die Ukraine als historischen Teil Russlands. Dabei blickt die Ukraine auf eine lange Geschichte des Widerstands gegen russischen Einfluss.
Michael Lockshins „Der Meister und Margarita“ hat in Russland Furore gemacht. Die Verfilmung von Bulgakows Roman spielt in Stalins Moskau, wo Höllenkräfte ihr Unwesen treiben. Ein Höhepunkt ist August Diehl als Teufel.
Die Journalistin Victoria Roshchyna recherchierte zu Foltergefängnissen in besetzten ukrainischen Gebieten. Sie wurde festgenommen, misshandelt und mutmaßlich ermordet. Ihre Leiche wurde identifiziert – sie weist Folterspuren auf.
Trumps Zoll- und Außenpolitik trifft die Länder im Osten Europas unterschiedlich, doch eines ganz besonders heftig: die Ukraine. Russland hingegen profitiert.
Auf den Gipfeltreffen von Jalta und Potsdam vor achtzig Jahren wurde auf Betreiben Stalins faktisch die gewaltsame Vertreibung von 15 Millionen Deutschen besiegelt. Deutschland sollte Moskaus Rolle systematischer als bisher in den Blick nehmen.
Die baschkirische Ethno-Band Ay Yola begeistert Ukrainer, Zentralasiaten und Russen gleichermaßen. Ihre Lieder gelten als Gleichnis für den Kampf gegen die russische Aggression, sind aber für Propaganda untauglich.
Gedenkfeier in Seelow +++ Nach der Zollattacke +++ Urteil in Freiburg +++ Pflichtlektüre für Demokraten
Russland und Europa gehören zusammen. Davon ist Wladimir Tarnopolski als Komponist, Lehrer und Musikorganisator fest überzeugt. Jetzt wird er siebzig Jahre alt.
Nordkorea bestätigt erstmals offiziell, dass es Truppen nach Russland schickt. Machthaber Kim Jong-un ordnet außerdem den Bau eines Denkmals für die eigenen Gefallenen an.
Nordkorea hat erstmals die Entsendung eigener Truppen aufseiten Russlands im Krieg gegen die Ukraine bestätigt. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un habe ein gegenseitiges Verteidigungsabkommen mit Russland abgeschlossen.
US-Präsident Trump erhöht nach dem Treffen im Vatikan mit dem ukrainischen Staatschef Selenskyj den Druck auf den russischen Präsidenten Putin. Russland feuert unterdessen weiterhin Raketen auf die Ukraine ab.
CDU und CSU stellen die Minister der künftigen Koalitionsregierung mit der SPD vor, in Kanada wird ein neues Parlament gewählt, und die Kardinäle bereiten die Papstwahl vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
In Rom treffen sich Selenskyj und Trump erstmals seit dem Eklat im Oval Office wieder. Nicht nur der Ort und die Art und Weise der Zusammenkunft sind bemerkenswert.
Der ukrainische Präsident Selenskyj will in Südafrika um mehr Unterstützung werben. Aber dort dürfte er gegen Russlands Einfluss kaum ankommen.
Beide Seiten sind laut dem US-Präsidenten „sehr nahe an einem Abkommen“. Ein Vorschlag der Ukraine deutet laut einem Bericht Kompromissbereitschaft an – auch mit Blick auf ihr Territorium.
Amerikas Präsident lädt Russland de facto zum Angriff auf Europa ein. Friedrich Merz muss jetzt handeln – und die EU Russlands Guthaben sofort beschlagnahmen.
Trump lockt Putin mit einem Ende der Sanktionen. Für den Kreml wäre das ein Erfolg. Aber für wichtige Schritte braucht der amerikanische Präsident den Kongress – und die Europäer.
Der Kreml erschafft ein neues Feindbild: den „Eurofaschismus“. Der sei wie vor 80 Jahren der gemeinsame Feind Moskaus und Washingtons, behauptet Russlands Auslandsgeheimdienst.
Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park gilt dem Gedenken an die Gefallenen der Roten Armee im Kampf um Berlin, aber seine Bild- und Textsprache entspricht genau Russlands aktueller Staatsdoktrin.
Viktoria Roschtschyna wurde verschleppt und kam ums Leben. Ihrem Leichnam, den Russland im Februar an Kiew überstellt hatte, fehlen mehrere Körperteile. Wurden sie entfernt, um die Todesursache zu verschleiern?