Stromschläge bis zum Geständnis
Russland foltert systematisch ukrainische Soldaten und zwingt sie, Morde an Zivilisten zu gestehen, die sie nicht begangen haben. Putin nutzt das als Propagandamittel für die eigene Bevölkerung.
Russland foltert systematisch ukrainische Soldaten und zwingt sie, Morde an Zivilisten zu gestehen, die sie nicht begangen haben. Putin nutzt das als Propagandamittel für die eigene Bevölkerung.
Else Kröner hat das Unternehmen Fresenius nach dem Krieg aufgebaut und eine Stiftung für Medizinforschung gegründet. An diesem Donnerstag wäre sie 100 geworden.
Um Angreifer abzuschrecken, müsste die Industrie ihre Produktion von Panzern und Munition erheblich ausweiten, heißt es in einer Roland-Berger-Studie, die F.A.Z. PRO Weltwirtschaft vorab vorliegt.
17 Sanktionspakete gibt es schon. Nun droht die EU damit, ihre Sanktionen gegen Russlands Energie- und Finanzmarkt nochmal zu verschärfen. Doch die Wirkung dürfte begrenzt sein.
Putin hatte direkte Gespräche mit der ukrainischen Seite in Istanbul angeboten. Doch zu dem heutigen Treffen schickt er nur die zweite Garde. Auch Trump verzichtet offenbar auf eine Teilnahme.
Im Kampf gegen Russlands Saboteure ist jeder Ermittlungscoup ein Erfolg. Doch Putin profitiert trotzdem, denn schon die Angst vor seinem langen Arm spielt dem Kremlherrn in die Karten.
China, Russland oder Indien warten nicht auf die Deutschen. Eine prominent besetzte Kommission der Global Perspectives Initiative fordert darum eine strategische Neuausrichtung und neue Partnerschaften.
Der Hamburger Hafen ist zentral für die Versorgung des Landes. Das Risiko von Sabotage ist groß. Bundeswehr und Behörden stellen Unternehmen auf hybride Angriffe ein – und warnen vor russischen Schläfern.
Drei Männer sollen gegen Geld Anschläge auf den Gütertransport vorbereitet haben. Sie sind ukrainische Staatsbürger, die Russland für seine Pläne gezielt anwirbt.
Im neuen Paket geht es um Personen, Organisationen, Unternehmen und Schiffe der „Schattenflotte“. Und die EU-Kommission arbeitet schon an weiteren Verschärfungen.
Bundeskanzler Merz gibt seine erste Regierungserklärung ab. Die Ford-Mitarbeiter in Köln streiken. Und: Seine womöglich letzte „Mission Impossible“ führt Tom Cruise nach Cannes. Der F.A.Z. Frühdenker.
Jeden Tag greifen Russland und China Ziele in Deutschland an. Warum aber bleibt die große politische Aufregung darüber aus?
Bundeskanzler Merz hat Russland abermals mit verschärften EU-Sanktionen gedroht, sollte es kein Entgegenkommen bezüglich einer Waffenruhe in der Ukraine geben. Mögliche Bereiche für Sanktionen seien der Energiesektor und der Finanzmarkt.
Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation gab einer Beschwerde der Niederlande und Australiens statt. Die setzen nun auf Verhandlungen mit Russland über eine Entschädigung für die 298 Opfer und ihre Angehörigen.
Mehr als zehn Jahre ist es her, dass der Flug MH17 über der Ostukraine abgeschossen wurde. Russland weist bis heute jede Schuld zurück. Nun erklärt eine UN-Organisation die Anschuldigungen für „faktisch und rechtlich gut begründet“.
Weil sie für Russland spioniert haben, werden sechs Bulgaren zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Unter anderem sollen sie geplant haben, Schweineblut per Drohne auf eine Botschaft zu schütten. Ihr Verbindungsmann: Ex-Wirecardchef Marsalek.
Der russische Präsident geht nicht auf Kiews Forderung nach einer längeren Waffenruhe ab Montag ein, sondern schlägt direkte Gespräche vor. Was will er damit bezwecken?
In Russland wurde er schikaniert, also emigrierte er nach Jerusalem. Heute ist er der populärste russischsprachige Autor, aber im Westen kennt ihn kaum jemand: Was Igor Gubermans Schreiben ausmacht.
SPD und CDU müssen aufpassen, dass aus den heimlichen Kontakten einzelner Politiker nach Russland keine neuen Kreml-Netze entstehen. Diese haben die deutsche Politik schon einmal unempfänglich für die Gefahr aus Russland gemacht.
Bundeskanzler Merz ist gemeinsam mit Macron, Starmer und Tusk in die ukrainische Hauptstadt gereist. Im Gepäck haben sie eine Forderung an Russland. Doch nicht in allen Fragen sind sie sich einig.
Wladimir Putin feiert den Sieg von 1945 zusammen mit seinem Krieg gegen die Ukraine. Ausländische Gäste auf seiner Tribüne werden vom Staatsfernsehen wie Trophäen präsentiert.
Das Statut für ein Ukraine-Sondertribunal steht. Es soll im nächsten Jahr eingerichtet werden – und wird dann gegen die politisch-militärische Führung Russlands auch in deren Abwesenheit vorgehen können.
72 ehemalige ESC-Teilnehmer fordern, Israel vom Wettbewerb auszuschließen. Dabei verweisen sie auf Russland und den Ukrainekrieg. Der Vergleich aber hinkt.
Der hoch verschuldete russische Pipeline-Betreiber Nord Stream 2 kann weiter nach neuen Investoren suchen, hat ein Gericht im schweizerischen Zug entschieden. Längst wird über Interessenten spekuliert – auch aus den USA.
Auch im Umgang mit der Vergangenheit radikalisiert sich die Rhetorik des russischen Regimes. Seine zynische Geschichtsklitterung muss ernst genommen werden.
Wie aus den Dokumenten hervorgeht, sprach der ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek mit russischen Spionen unter anderem über Waffengeschäfte. In London wird das Strafmaß gegen die Mitglieder des Spionagerings verhandelt.
Der Amerikaner Robert Prevost ist Papst Leo XIV. Merz reist nach Brüssel. Und: Russland erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs, während sich die europäischen Außenminister zur Gedenkfeier in der Ukraine treffen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Putin und Xi bekräftigen bei den Feiern zum Sieg von 1945 für ihre enge Partnerschaft. Und verfolgen eigene Zwecke: Der eine wettert gegen die Ukraine, der andere bekräftigt Pekings Anspruch auf Taiwan.
Von EU-Partnern wird der neue Außenminister mit hohen Erwartungen und schwierigen Themen konfrontiert. Bei den Sanktionen gegen Russland zeichnet sich die nächste Zitterpartie ab. Und der Ton gegenüber Israel wird schärfer.
Russland feiert den Jahrestag mit einer Parade und instrumentalisiert die Erinnerung für seinen Krieg gegen die Ukraine. Das bleibt nicht unwidersprochen. Ein Überblick.
Demokratien können nur überleben, wenn sie sich gemeinsam verteidigen. Dies ist eine der wichtigsten Lehren achtzig Jahre nach dem Sturz der Nazis.
Der Bundespräsident beklagt in seiner Rede einen doppelten „Epochenbruch“ durch Trump in den USA und durch Russlands Ukrainekrieg. Er kritisiert jene, die einen „Schlussstrich“ unter die deutsche Geschichte ziehen wollen.