Scholz warnt Moskau vor Invasion
Der Bundeskanzler droht Russland abermals mit harten Sanktionen im Falle einer Invasion, untermauert aber zugleich sein Angebot zum Dialog. Auch Moskaus Außenminister will weiter verhandeln.
Der Bundeskanzler droht Russland abermals mit harten Sanktionen im Falle einer Invasion, untermauert aber zugleich sein Angebot zum Dialog. Auch Moskaus Außenminister will weiter verhandeln.
Der Ölpreis erreicht den höchsten Stand seit siebeneinhalb Jahren. Bis zur Marke von 100 Dollar ist es nicht mehr weit. Was heißt das für die Preise an den Tankstellen?
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz will am kommenden Wochenende lieber mit statt nur über Russland sprechen. Der Kreml hat bislang alle Einladungen abgeschlagen. Doch Wolfgang Ischinger gibt noch nicht auf.
Gerhard Schröder sagt, sein Altkanzlerbüro sei nicht an seinen Russland-Geschäften beteiligt. Wäre das anders, bekäme es aber auch niemand mit – eine Kontrolle ist nicht vorgesehen.
Der Chef der Münchener Sicherheitskonferenz (MSK), Wolfgang Ischinger, hofft angesichts der Ukraine-Krise auf eine Teilnahme Russlands an der Konferenz am kommenden Wochenende. Mit Blick auf den russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine sagte Ischinger, er halte einen Krieg noch für abwendbar. "Ich hoffe, dass ich da nicht naiv bin."
Es wird munter über Energiewende und Gasversorgung gestritten. Dabei mangelt es für eine sinnvolle Debatte an verlässlichen Zahlen.
Am Dienstag will Bundeskanzler Scholz in Moskau vorsprechen. Er könnte der vorerst letzte Besucher aus dem Westen im Kreml sein: Das Fenster für Diplomatie scheint sich zu schließen.
Befürchtungen vor einer Eskalation in der Ukrainekrise haben die europäischen Börsen am Montag ins Minus gedrückt. Der zuletzt ohnehin schon hohe Ölpreis legte hingegen zu.
Kurz vor der Reise des Bundeskanzlers nach Kiew und Moskau bittet die Ukraine Deutschland um 12.000 Panzerabwehrraketen. Berlin wird aber wohl nur kleine Zugeständnisse machen.
Die Lage in der Ukraine spitzt sich zu. Deutsche Konzerne halten dennoch an ihrem Russland-Engagement fest. Mit einem Lobby-Projekt werben sie um die Gunst russischer Politiker und VIPs – unter der Schirmherrschaft der Außenministerien.
Inmitten größter Spannungen besucht Bundeskanzler Scholz die Ukraine, Steinmeier bleibt Bundespräsident und die Ministerpräsidenten beraten über die Corona-Regeln. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Außenministerin sieht Europa in einer „absolut brenzligen Situation“. Sie glaubt jedoch nicht, dass Wladimir Putin bereits eine Entscheidung zum Angriff getroffen hat. Die Ukraine fordert 12.000 Panzerabwehrraketen.
Washington legt Geheimdienstinformationen über russische Pläne offen, um diese zu durchkreuzen. Doch diese Strategie birgt auch Gefahren – besonders für Quellen der Geheimdienste.
Der 2018 verstorbene Publizist Charles Kraushammer sah 1988 das Ende des Kalten Krieges und die Verwandlung Russlands richtig voraus. Seine Warnung, dass Feindschaft den Krieg überdauert, bleibt aktuell.
Der französische Präsident Emmanuel Macron nähert sich Polen an und ebnet einer gemeinsamen EU-Position den Weg. Putin dürfe man nicht nachgeben, heißt es aus Paris.
Die Bundesregierung schätzt die Lage rund um die Ukraine als „extrem gefährlich ein“. Wie sie am Sonntag in Berlin mitteilte, gebe es ein „sehr besorgniserregendes Gesamtbild“.
Wieder einmal richten sich alle Augen auf Wladimir Putin. Russlands Präsident lebt in einem Schonraum aus Bestätigung und Bekanntem. Das birgt Gefahren.
Russland verlegt immer mehr Kampftruppen direkt an die Grenze zur Ukraine. Fast 100 Bataillonskampfgruppen sollen es schon sein. Sie könnten jederzeit einmarschieren.
In Russland wird die Debatte um den Dopingfall der 15 Jahre alten Eiskunstläuferin Kamila Walijewa vom Gefühl bestimmt, Opfer einer Intrige zu sein. Eine berühmte Olympiasiegerin hält dagegen.
Viele Ukrainer wollen im Kriegsfall in den Westen des Landes fliehen. Der Kiewer Schriftsteller Andrej Kurkow erklärt im Interview, was die Menschen fürchten und wozu sie entschlossen sind.
Bundeskanzler Scholz reist in einer extrem angespannten Situation nach Kiew und Moskau. Im Kreml will er Putin klar machen, dass der Westen einem Angriff auf die Ukraine mit harten Sanktionen begegnen würde.
Telegram ist die Lieblings-App der Querdenker. Nun will die Bundesregierung sie besser regulieren. Kann ihr gelingen, woran selbst Diktaturen scheitern?
Die Lufthansa prüft eine Einstellung des Flugverkehrs in die Ukraine. Die KLM hat schon entschieden. Am Samstag sorgte ein U-Boot-Zwischenfall für neue Brisanz in der angespannten Lage.
Die Situation zwischen Russland und dem Westen ist im Ukraine-Konflikt weiter gespannt. Viele Länder ziehen aus Furcht vor einer Invasion ihr Botschaftspersonal aus Kiew ab. Wie schätzen die Kiewer Bürger die Situation ein?
Am Dienstag wird Olaf Scholz in Moskau erwartet. Der Präsident der deutsch-russischen Auslandshandelskammer hofft auf einen positiven Effekt und hat dabei nicht nur die Ukraine-Krise im Sinn.
Will Putin Europa zersetzen? Unsere Autorinnen und Autoren aus den Nachbarländern Russlands schildern, wie sie die bedrohliche Situation an der Grenze zur Ukraine wahrnehmen: in Finnland und Norwegen, im Baltikum, in Polen, Belarus, Georgien und in der Ukraine selbst.
Nicht nur in seiner Nachbarschaft versucht Moskau seinen Einfluss auszudehnen. An vielen Orten in Afrika kämpfen immer mehr russische Söldner.
Im Falle eines russischen Einmarschs in der Ukraine, müsse Moskau mit einer entschiedenen Antwort rechnen, sagt der amerikanische Präsident in einem Telefonat mit Wladimir Putin. Er ist nicht der einzige, der mit dem Kreml-Chef spricht.
Olaf Scholz ist jetzt Bundeskanzler. Viele erwarten, dass er anpackt und Klartext spricht. Doch er taktiert bei Corona, und bei Putin oder Nord Stream 2 presst er die Lippen zusammen. Warum?
Eine Telefonschalte jagt die nächste: Die Taktfrequenz der diplomatischen Gespräche, um die Lage in der Ukraine zu entschärfen, nimmt zu. Truppen werden verlegt und verstärkt.
Washington warnt, die russische Invasion in die Ukraine könne „jederzeit beginnen“. Die Präsidenten Macron und Biden wollen am Samstag abermals mit Putin telefonieren. Krisendiplomatie, während die Lage längst eskaliert.
In einer Telefonschalte stimmt sich US-Präsident Joe Biden mit den Verbündeten ab. Immer mehr Staaten fordern ihre Bürger auf, die Ukraine zu verlassen, solange es noch reguläre Flüge gibt. Die USA entsenden weitere Soldaten.
Kurzfristige Krisen-Telefonschalten westlicher Spitzenpolitiker und Gesprächsrunden mit Russland ohne Durchbruch. Das ist die Bilanz am Freitag im Ukraine-Konflikt. Ist ein russischer Einmarsch in die Ukraine während den Olympischen Spielen möglich?
So gute Geschäfte wie noch nie haben die deutschen Osthändler 2021 gemacht. Droht jetzt ein Absturz?