Kein Gas, kein Öl, keine Kohle – das muss nun getan werden
Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ohne die Energiewende zu gefährden, muss Deutschland dringend handeln. Was Wissenschaftler dafür empfehlen.
Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ohne die Energiewende zu gefährden, muss Deutschland dringend handeln. Was Wissenschaftler dafür empfehlen.
Premier Johnson verkündet neue Sanktionen und kappt den Zugang zum wichtigen Finanzplatz London. Die Regierung spricht von „verheerenden wirtschaftlichen Schmerzen“ für Russland. Einige Fachleute bezweifeln das.
Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Indien und Russland gehen noch auf die Zeit der Sowjetunion zurück. Der jetzige Balanceakt ist heikel.
Der Ausbau russischer Macht im internationalen Sport war und ist Teil der politischen Strategie Putins. Nach dem Überfall auf die Ukraine darf deshalb auch der internationale Sport nicht länger schweigen.
Russlands berühmt-berüchtigte Milliardäre sind eine Stütze im Machtsystem von Wladimir Putin. Aber Einfluss auf ihn haben sie kaum. Den Präsidenten scheinen die eigene Wirtschaft und frühere Versprechen immer weniger zu interessieren.
Nachdem sich Russland zu Verhandlungen mit der Ukraine bereit erklärt hat, schöpfen die Anleger neue Hoffnung. Der Dax gewinnt mehr als 3 Prozent. Die Gewinnerliste führen Versorgertitel wie die RWE-Aktie an.
Nach Russlands Angriff auf die Ukraine wird es in diesem Jahr höchstwahrscheinlich kein Formel-1-Rennen in Sotschi geben. Der Grand-Prix-Veranstalter indes hat noch Hoffnung auf eine Austragung.
Nach dem Angriff auf die Ukraine bekämpfen sich Europa und Russland mit scharfen wirtschaftlichen Sanktionen – wie dem Ende der deutschen Hermes-Bürgschaften oder den teilweisen Sperren des Luftraums für Aeroflot und britische Flugzeuge. Uneinig ist der Westen mit Blick auf eine SWIFT-Sperre Russlands.
Der Luftschutzkeller wird eingerichtet, die Leute sind ruhig und solidarisch, die Regale sind immer noch voll. Dann ertönt der Alarm. Augenzeugenbericht eines Historikers aus Kiew.
Emmanuel Macron ist der einzige westliche Staatschef, der am Donnerstag mit Wladimir Putin telefoniert hat. Der französische Außenminister nährt Spekulationen, Frankreich könne Spezialkräfte zum Schutz des ukrainischen Präsidenten entsenden.
Spanien und Nordafrika könnten bei der Energieversorgung Europas helfen. Das Problem: Bis heute fehlen leistungsstarke Leitungen.
Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine sind nach UN-Angaben bislang mehrere tausend Menschen aus dem Land geflüchtet. In der polnischen Stadt Przemysl unweit der Grenze dient ein Bahnhof als Aufnahmezentrum für Kriegsflüchtlinge. Freiwillige verteilen Essen und Trinken an die Geflüchteten.
In Moskau und Sankt Petersburg demonstrieren Russen gegen den Angriff auf die Ukraine. 1700 Menschen werden verhaftet. Manchen drohen Lagerhaft und Misshandlungen.
Nach der russischen Invasion in der Ukraine entzieht die UEFA St. Petersburg die Austragung des Endspiels der Champions League. Der Sieger wird am 28. Mai stattdessen in Frankreich ausgespielt.
In der britischen Hauptstadt leben viele russische Superreiche und Oligarchen – manche nennen die Stadt daher „Londongrad“ oder „Moskau an der Themse“. Für sie wird es nun ungemütlich.
Die EU kann sich nicht darauf verständigen, Russland vom Finanzdienstleiter SWIFT auszuschließen. Der russische Überfall wird weiter von Europa finanziert.
Sportverbände und -vereine dürfen sich nicht weiter in die Tasche lügen und als unpolitische Institutionen verkaufen. Das würde sehr viel Arbeit bereiten, sehr viel Geld kosten, aber nicht das Leben.
Die Schweiz pocht auf ihre politische Neutralität. Bei der Zurückhaltung gegenüber Russland dürften aber auch wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle spielen.
Im langen Korridor von Unglück oder bald ein Satellit von China: Russlands liberale Intellektuelle erörtern die Folgen von Putins Krieg in der Ukraine. Niemand sei da, der den Krieg aufhalten könne.
Nichteinmischung als oberstes Prinzip: Bei Russlands Überfall auf die Ukraine kommt eine alte Ordnung von Macht und Gewalt zum Vorschein, die als überwunden galt. Man muss sie verstehen, um sie zu überwinden.
Unser Land muss lernen, unter anderem seine Energie- und seine Verteidigungspolitik strategischer zu gestalten. Das hat nicht geringe wirtschaftliche Konsequenzen.
Straßensperren sind am Donnerstag in der Innenstadt errichtet worden, nachdem Russland die Ukraine an mehreren Flanken angegriffen hat - unter anderem auch über Belarus im Norden.
Die EU-Staaten geben grünes Licht für ein neues Sanktionspaket gegen Russland wegen dessen Einmarsch in die Ukraine. Laut Gipfelerklärung sind der russische Finanz-, Energie- und Transportsektor betroffen. Das internationale Swift-Finanzverfahren ist offenbar von den Strafmaßnahmen ausgeschlossen.
Deutschland fördert 6 Prozent seines Erdgasbedarfs selbst – es waren schon mehr als 20 Prozent. Muss man in Deutschland wieder auf „Fracking“ setzen, um die Abhängigkeit von anderen zu mindern?
Die russische Armee erobert immer mehr Gebiete in der Ukraine. Die NATO kommt zu einem Krisengipfel zusammen. EU und USA verzichten vorerst auf eine der härtesten Sanktionen. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Großmutter erinnert sich an den Zweiten Weltkrieg, der Vater spricht vom Dritten. Ein Augenzeugen-Bericht aus der ukrainischen Stadt Czernowitz.
Die Staats- und Regierungschefs belegen Russland mit nie gesehenen Strafmaßnahmen. Ursula von der Leyen sagt ganz offen: Es geht darum, die industrielle Basis des Landes zu zerstören.
Die Regierungschefs der EU beschließen „massive“ Wirtschaftssanktionen. Manche fordern eine EU-Perspektive für die Ukraine.
Putins Stimme in Frankreich hat spektakulärere Bilder als die französischen Sender: RT France zelebriert Russlands Einmarsch. Putins Sieg auf ganzer Linie scheint hier garantiert.
Trotz der Warnung von russischen Behörden, an Protestaktionen gegen den Einmarsch in die Ukraine teilzunehmen, regt sich ziviler Widerstand im Land. Die Polizei reagiert indes mit Hunderten Festnahmen.
Bloß nicht in Kategorien von Freund und Feind denken, war lange die Devise hierzulande. Jetzt erfahren wir, dass Pessimismus doch ein guter Ratgeber gewesen wäre.
Joe Biden verschärft nach dem Angriff auf die Ukraine die amerikanischen Sanktionen gegen Russland. Dabei hat er auch die eigene Bevölkerung im Blick – denn die hat noch andere Sorgen als Krieg und Frieden.
Aus Hauptstädten Mitteleuropas kommen Solidaritätsadressen an die Ukraine. Kritik an Russland fällt manchen aber schwer – ganz besonders in Budapest.
Das deutsche Energieunternehmen ist auch an Nord Stream 2 beteiligt. Für ein Aus der Pipeline rechnet es mit einer Entschädigung. Im vergangenen Jahr legte der Gewinn zu – dank hoher Energiepreise.
Mehrere Ex-Premierminister treten aus Protest gegen die Invasion zurück. Andere reden nur.
In der britischen Hauptstadt leben viele russische Superreiche – manche nennen die Stadt daher „Moskau an der Themse“. Nun verschärft sich das Klima.