„Meine Generation versteht nichts von Machtpolitik“
Die Verteidigungsexpertin Ulrike Franke, Jahrgang 1987, fordert eine neue Debatte über den Wert des Militärischen. In ihre Altersgenossen setzt sie wenig Hoffnung.
Die Verteidigungsexpertin Ulrike Franke, Jahrgang 1987, fordert eine neue Debatte über den Wert des Militärischen. In ihre Altersgenossen setzt sie wenig Hoffnung.
In Reaktion auf die vom Westen verhängten Wirtschaftssanktionen fällt der Rubelkurs auf ein Rekordtief. Russlands Zentralbank reagiert mit einer massiven Zinserhöhung. Was die Währungshüter damit bezwecken wollen.
Der Fußball wendet sich von Russland ab: Keine Heimspiele, keine Flagge, keine Hymne. Doch schnell gibt es Kritik an diesen Maßnahmen. Weiter als die FIFA gehen zahlreiche Verbände, darunter auch der aus der Schweiz.
Im stark zensierten chinesischen Internet sind fast nur pro-russische Stimmen zu finden. Präsident Putin wird von einigen sogar verherrlicht. Wer anders denkt, wird gelöscht.
An diesem Montagmorgen sollten die Gespräche zwischen Kiew und Moskau beginnen. In der Nacht kam es zu schweren Gefechten. Ein Überblick.
Die Republik Moldau ist schon seit 1992 partiell russisch besetzt. Einem Angriff Moskaus hätte man hier nichts entgegenzusetzen.
Die ukrainische Armee leistet mehr Widerstand, als Russland erwartet hat. In der deutschen Sicherheitspolitik gibt es eine Zeitenwende. Und: Der Weltklimabericht wird vorgestellt.
Der heutige Montag könnte besonders schmerzhaft für Russlands Oligarchen werden. Die Schweiz, das Zentrum für russische Vermögen, erwägt das bislang Unvorstellbare.
Putins Spiel mit dem nuklearen Feuer ist noch verantwortungsloser als sein Angriffskrieg in der Ukraine. Trotzdem sollte man im Westen einen kühlen Kopf bewahren.
Der Westen verschärft noch einmal seine Sanktionen gegen Russland. Will man Putin nur zum Einlenken bewegen – oder mehr? Ein Senator sagt, die Russen müssten „diesen Typen loswerden“.
Während die Welt in Aufruhr ist, prüft der Sport Paragraphen. Die zweite Verbandsreihe setzt die Fifa unter Druck, während der Chef der deutschen Behindertensportler zum Boykott der Russen bei den Paralympics drängt.
Proteste gegen den russischen Angriff auf die Ukraine. CDUler sprechen sich für Atomkraft aus. Und außerdem trifft Boris Rhein auf die Fraktion der Grünen im Landtag. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Viele russische Magnaten haben ein Faible für die österreichischen Alpen. Auch wegen seiner geografischen Lage ist das Land ein idealer Ort für Geschäfte zwischen Ost und West.
Die Ukraine liefert Autoteile in den Westen, was dort die Fabriken beeinträchtigt. Russlands Fabriken arbeiten für den lokalen Markt und stehen ebenfalls still.
In Barcelona beginnt der World Mobile Congress, die größte Mobilfunkmesse der Welt. Der alte Streit zwischen Netzbetreibern und Internetkonzernen steht wieder auf der Tagesordnung. Und die neue Frage, welche Spuren der Ukraine-Konflikt in der Branche hinterlässt.
Wie schon im Jahr 2014 unterschätzt Russland den Willen und die Fähigkeiten der Ukrainer, Widerstand zu leisten. Die russische Bevölkerung soll das nicht mitbekommen.
Die EU hat Russland nun doch vom Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen - wenn auch nicht ganz. Ein anderer Beschluss dürfte Russland aber noch mehr treffen.
Der Kanzler hat Putins Aggression gegen die Ukraine zu einer "Zeitenwende" erklärt. Sie habe Folgen für die Rüstungs-, Außen- und Energiepolitik. Wir dokumentieren die Rede in Auszügen.
Im Ukraine-Krieg haben sich Moskau und Kiew zu Verhandlungen bereit erklärt und Delegationen entsandt.
Die Bundesregierung liefert Waffen an die Ukraine und investiert massiv in die Bundeswehr, die Unionsopposition billigt das Vorgehen
Deutschland legt eine 180-Grad-Wende hin. Nicht nur stimmt es einem SWIFT-Ausschluss Russlands zu, es will auch Waffen an die Ukraine liefern. Kurz danach erhöht Wladimir Putin die Alarmbereitschaft der Atomstreitkräfte.
Die politische Dynamik, die durch den Angriff Russlands auf die Ukraine entstanden ist, erinnert manche in der Regierung an Fukushima: Aus einer Katastrophe wird eine neue Politik geboren.
Die Invasion Russlands in der Ukraine beschäftigt die Menschen auf allen Kontinenten. Am Sonntag gibt es fast überall große Demonstrationen – mit einer klaren Botschaft: Die Ukraine ist nicht allein. FAZ.NET zeigt die Bilder des Tages.
Nach den russischen Angriffen in der Ukraine hat Viktor nur ein Ziel: seine Familie zu sich zu holen. Doch wie soll er das anstellen? Er erzählt von der Angst und der Ohnmacht im Angesicht des Krieges.
Der Verein der deutschen Sportler-Vertreter sieht keinen anderen Weg für den organisierten Sport als einen Boykott der Aggressoren. Wieder lassen die Athleten Verbände und Politik hinter sich.
Das dritte Sanktionspaket erschwert Zahlungen und schneidet Russland von seinen Reserven ab. Die Folgen werden schwerwiegend sein. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
Mutiger Widerstand im Zentrum des Aggressors: In Moskau kündigen Künstler aus Protest gegen den Ukrainekrieg. Auch auf deutsche Kulturinstitutionen hat dieser direkte Auswirkungen.
Andere verschanzen sich, Robert Lewandowski nicht: Der Bayern-Star bringt auf den Punkt, was vielen Sportlern und Sportfans aus der Seele spricht: Mit Putins Russland ist vorerst kein Sport zu machen.
Die Ukraine hat sich die Sanktionen gegen Russland buchstäblich erkämpft. Der Gedanke, die Strafe gegen Putin wäre geringer ausgefallen, wäre sein Militär schneller erfolgreich gewesen, kann zynisch werden lassen.
Die Menschen in der Ukraine verteidigen unsere Werte gegen die russischen Invasoren. Dem Land sollte schnell eine europäische Perspektive eröffnet werden, meint der EVP-Franktionsvorsitzende Manfred Weber. Ein Gastbeitrag.
Russlands Militär will verbieten, dass das Bild einer unblutigen „Operation“ in der Ukraine Risse bekommt. Friedensnobelpreisträger Dmitrij Muratow und seine Zeitung „Nowaja Gaseta“ machen weiter, trotz aller Risiken.
Mehr als 100.000 Menschen gehen in Berlin gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße. Viele sorgen sich um Freunde und Verwandte in dem Land – und haben seit Tagen kaum geschlafen.
Viele Jahre lang ließ Berlin sich von der Hoffnung leiten, Putin könne mit diplomatischen Worten beschwichtigt werden. Wie blauäugig. Eine Chronologie des gescheiterten Appeasements.
Facebook und Youtube verhängen Restriktionen gegen russische Staatsmedien. Schon vor dem Krieg in der Ukraine hat sich der Druck auf amerikanische Internetkonzerne in Russland deutlich erhöht.