Langer Atem gegen Putin
Es wird noch dauern, bis die Folgen der Sanktionen bei den Menschen in Russland ankommen. Doch die Anzeichen des Niedergangs sind längst da: Die Industrieproduktion bricht ein, die Zahl der Privatinsolvenzen steigt rasant.
Es wird noch dauern, bis die Folgen der Sanktionen bei den Menschen in Russland ankommen. Doch die Anzeichen des Niedergangs sind längst da: Die Industrieproduktion bricht ein, die Zahl der Privatinsolvenzen steigt rasant.
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Die Juristin und Unternehmerin Olga Hamama wollte in Frankfurt eine Investitionsplattform für mehr Nachhaltigkeit im Sport gründen. Dann überfiel Russland ihre Heimat und sie verschrieb sich der Verteidigung – auf ihre Weise.
Russland greift laut Präsident Selenskyj im Stahl- und Kohlerevier im Osten der Ukraine „mit allen noch zur Verfügung stehenden Kräften“ an. Putins Streitkräfte wollen aus der eroberten ukrainischen Hafenstadt Mariupol eine sichere Seepassage etablieren. Der Überblick.
In Afrika wirbt Bundeskanzler Olaf Scholz für einen Schulterschluss der Demokratien gegenüber autoritären Regimen. Aber vor allem Südafrika will sich nicht gegen Russland stellen.
China könnte bald ähnlich geächtet sein wie Russland. Dass die deutschen Unternehmen weiter auf das Land setzt und die Politik nichts unternimmt, ist fahrlässig.
Gerhard Schröder verzichtet auf seine Nominierung für den Aufsichtsrat des russischen Gaskonzerns. Das habe er bereits „vor längerer Zeit“ getan, schreibt der Altkanzler. Zuvor hatte der Konzern dessen Nominierung noch einmal bekräftigt.
Die Ukraine hält dem russischen Angriff weiter stand. Das macht im Kreml offenbar einige nervös. Ein Tribunal gegen die „Asowstal“-Kämpfer soll die Stimmung drehen.
Der polnische Außenminister Zbigniew Rau hält Deutschland eine frühere Politik des „Russia first“ vor. Er fordert von Berlin, eine Führungsrolle bei der Aufnahme der Ukraine in die EU einzunehmen.
Die ostslawischen Sprachen Russisch, Ukrainisch und Belarussisch suchen ein neues Verhältnis zueinander. Zwei Übersetzerinnen und ein Übersetzer berichten von den Herausforderungen, vor denen sie stehen.
Deutschland organisiert gerade seine Lieferketten neu. An die Ethik denkt da erst mal keiner. Dabei wäre das dringend nötig.
Vor einem Jahr nahm Ministerpräsidentin Manuela Schwesig an einer Gedenkveranstaltung in Greifswald teil. Initiiert hatte sie ein russischer Ukraine-Hasser und Stasi-Freund, der einen dubiosen Verein vertritt.
In Dresden muss sich seit Dienstag ein Unternehmer vor Gericht verantworten. Er soll Güter zur möglichen militärischen Nutzung nach Russland geliefert haben. Nun drohen ihm mindestens zwei Jahre Haft.
Produkte und Dienstleistungen werden teurer, weil die Hersteller ihrerseits auf die Energiekrise reagieren. Das Bild zeigt sich in vielen Branchen zeigt die Frühjahresumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.
Verzweifelt, aber entschlossen: Auch Frauen melden sich zu den Streitkräften, um gegen die russische Aggression zu kämpfen, viele davon sind jung und gebildet. Unser Autor hat mit dreien von ihnen gesprochen.
Vor drei Monaten hat Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Was möchten Sie zur Lage wissen? Wir beantworten die Fragen der F+ Abonnentinnen und Abonnenten im Live-Chat am 24. Mai ab 17 Uhr.
In ihrer Rede in Davos betont EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Souveränität der Ukraine und sichert dem Land Unterstützung zu. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sieht in Russlands Angriffskrieg einen „schweren strategischen Fehler“ Putins.
Der Zynismus der Lagerwelt hat die Mitte und die Höhen von Russlands Gesellschaft erobert. Eine Videotravestie auf Anna Karenina und der Filmemacher Andrej Swjaginzew bringen das auf erschreckende Weise auf den Punkt. Ein Gastbeitrag.
Vor genau einem Vierteljahr überfiel Russland die Ukraine. Präsident Selenskyj fordert mehr Waffen vom Westen und hofft weiter auf einen Austausch der Gefangenen von Mariupol. Russland orientiert sich wirtschaftlich Richtung China.
In den Beziehungen zu Afrika hat Deutschland anderen Ländern zu lange den Vortritt gelassen. Dabei geht es hier schon lange nicht mehr nur um Entwicklungshilfe.
Ukrainische Zweifel an der Haltung Europas: Die stellvertretende Ministerpräsidentin Svyrydenkosagt: „Russland muss von der Weltwirtschaft abgeschnitten werden“
Der nun vorliegende Gesetzentwurf zur Einrichtung des Sondervermögens für zusätzliche Verteidigungsausgaben enthält bislang keine detaillierten Tilgungsregeln. So geht das nicht. Ein Gastbeitrag.
In der Ukraine ist das erste Urteil seit Kriegsbeginn gefällt worden, ein Panzerkommandant muss lebenslang in Haft. Der Verurteilte behauptet, er sei zur Tat gedrängt worden: „Ich wollte nicht töten.“
Ein russischer UN-Diplomat in Genf geht und begründet das öffentlich mit deutlichen Worten. Das Außenministerium stehe für „Kriegshetze, Lügen und Hass“, Russland sei zu Recht völlig isoliert.
Russische Oligarchie im Wandel: Schon unter Jelzin zeichnete sich eine neue russische Oligarchie ab, unter Putin etablierte sie sich weiter. Doch der Ukrainekonflikt hat Auswirkungen. Ein Gastbeitrag.
Um vollkommen unabhängig von russischem Gas zu werden, beendet Polen die seit 30 Jahren bestehenden Gasbeziehungen zu Russland. Die Entscheidung betrifft auch Deutschland.
Der ukrainische Präsident richtet sich per Videoschalte an das Weltwirtschaftsforum in Davos. Die bisherigen Sanktionen seien unzureichend. Nun wird gefordert, Russland müsse gänzlich von der Weltwirtschaft abgeschnitten werden.
Die Ukraine-Politik des Bundeskanzlers +++ Nach der Landtagswahl in NRW +++ Alissa Ganijewa erklärt Putins Popularität in Russland +++ Im Wiener Globenmuseum
Der Bundeskanzler verzögere bewusst einen Erfolg der Ukraine, kritisiert der CDU-Verteidigungsexperte Kiesewetter. Während die russischen Angriffe weitergehen, behauptet Moskau, Gespräche seien noch eine Option.
In Kiew soll das erste Urteil gegen einen russischen Soldaten fallen. Kanzler Scholz reist durch Afrika. Und Selenskyj spricht in Davos. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die erste Afrikareise des Bundeskanzlers steht unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine. Es geht um Gas, das nicht aus Russland kommt, und um den Zusammenhalt gegen Moskau.
Wer Kiew zu einem Abkommen mit Moskau drängt, muss bereit sein, für einen Frieden zu garantieren – auch militärisch.
Eric Gujer ist seit 2015 Chefredakteur der NZZ – und wegen des Rechtsrucks der Zeitung umstritten. Für Preisrichter Leon de Winter ist er ein Freiheitskämpfer. Der Niederländer fällt in seiner Laudatio mit misogynen Aussagen auf.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Mützenich warnt die Union vor Tricks bei der Abstimmung über das Bundeswehr-Sondervermögen. Der Ukraine verspricht er die Waffen, die sie braucht.
Der türkische Präsident blockiert den Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO. Es ist nicht sein erster Affront gegen das Bündnis. Trotzdem darf er auf Nachsicht hoffen.
Viele westliche Staaten haben schon beispiellose Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt, der ukrainische Präsident pocht auf eine Ausweitung der Sanktionen. Die Situation im Donbass sei „äußerst schwierig“. Die Nacht im Überblick.