„Ich habe keinen Tropfen russischen Blutes in mir“
Pianist Evgeny Kissin ist am 27. Februar zu Gast in der Alten Oper Frankfurt. Vor seinem Klavierabend spricht er über sein Geburtsland Russland, Mozart und seine Freude an der jiddischen Sprache.
Pianist Evgeny Kissin ist am 27. Februar zu Gast in der Alten Oper Frankfurt. Vor seinem Klavierabend spricht er über sein Geburtsland Russland, Mozart und seine Freude an der jiddischen Sprache.
Wer spielt, braucht keine Worte: Das gilt auch für geflüchtete Kinder aus der Ukraine. Manche singen und tanzen, andere spielen Fußball. In Frankfurter Vereinen haben sie neue Freunde gefunden.
Sonne, Sand, Palmen und keine Sanktionen: Dubai lockt als Zuflucht wohlhabender Russen. Die Kunstmesse dort mag auf Abstand gehen. An ihrem Standort ändert das nichts.
Viele erwarten einen langen Krieg, der die Ukraine zermürben soll. Dazu darf es nicht kommen. Wie der Frieden in der Ukraine gefördert werden könnte, ohne die russische Aggression zu belohnen. Ein Gastbeitrag.
Heute jährt sich die „Zeitenwende“-Rede von Olaf Scholz, Verdi setzt auf weitere Streiks, und von der Leyen reist überraschend nach London.
Ohne Angabe von Gründen hat der ukrainische Präsident am Sonntag einen militärischen Befehlshaber entlassen. Der Frontverlauf bleibt trotz russischer Angriffe unverändert. Der Überblick.
Nach einem Gespräch mit dem indischen Ministerpräsidenten Modi sagt Bundeskanzler Olaf Scholz in Neu Delhi, es sei nicht zu akzeptieren, „dass man mit Gewalt Grezen verschiebt. So deutlich will sein Gastgeber aber nicht werden.
Polen reagiert zunächst gelassen auf den russischen Lieferstopp. Ein Ende der Importe hatte zuvor auch die EU gefordert. Mit Belarus führt Warschau einen Kleinkrieg um die Grenzübergänge.
Scholz und Modi demonstrieren beim Indien-Besuch des Kanzlers in vielen Fragen Einigkeit. Doch im Hinblick auf den Ukrainekrieg treten Unterschiede zutage – zumindest vor den Kulissen.
Das Videospiel „Atomic Heart“ träumt von der Weltherrschaft der Sowjetunion. Und finanziert wohl den Krieg gegen die Ukraine mit. Die ukrainische Regierung fordert schon den Verkaufsstopp.
Atom, Kohle, Wind: Ökonom Andreas Löschel rechnet mit Klimafortschritten schon Ende der Dreißiger Jahre – und spricht über die wahren Kosten für Gas aus Russland.
Unter dem Namen „Omerta“ spielen in Frankreich ein neuer Sender und ein Magazin nach Putins Geschmack auf. Dort treffen sich vor allem Rechtsextreme. Das Geld kommt aus Russland.
Putin hat sich noch nie ums Klima gesorgt und setzt stattdessen gerade an, eine Nation von der europäischen Landkarte auszuradieren. Viele Friedensbewegte müssen umdenken. Ein Gastbeitrag.
Die ehemalige ukrainische Politikerin Svitlana Shatalova ist vor dem Krieg nach Deutschland geflohen. In Frankfurt probiert die einstige Vize-Gesundheitsministerin im Techquartier den Neustart.
Alexander Gabujew, einer der besten Kenner der chinesisch-russischen Beziehungen, spricht über Pekings Friedensplan und wie Xi durch einen langen Krieg Moskaus profitiert.
Im Jahr 2000 war Björn Andrae erstmals Pokalsieger. Mit 41 Jahren steht er wieder im Endspiel. Der Volleyball-Profi spricht über seine Zeit in Russland, Wodka in Sibirien und was ihn noch antreibt.
Durch ein Dorf nahe der Stadt Kherson verlief die Frontlinie im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Zwei Brüder leben trotz aller Gefechte und Umstände mit ihren Frauen weiterhin hier. Der Fotograf Nacho Doce hat sie dort in ihrem harten Alltag fotografiert.
Die neuen EU-Sanktionen treffen unter anderem Russlands Finanz- und Militärsektor. Kiew gibt unterdessen Details zur geplanten Gegenoffensive der eigenen Streitkräfte bekannt. Frankreichs Präsident Macron will nach China reisen. Der Überblick.
Tausende folgen dem Aufruf von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht. In Berlin protestieren sie gegen Waffenlieferungen an die Ukraine – und Außenministerin Baerbock. Einige Teilnehmer äußern extreme Positionen.
Die Linken-Politikerin Wagenknecht sieht den Startschuss einer „neuen, starken Friedensbewegung“. Auch AfD-Politiker beteiligen sich an der Demonstration in Berlin.
Der Marschflugkörper könne 1650 Kilometer entfernte Ziele erreichen, sagt ein Militärkommandeur im iranischen Staatsfernsehen. Russland erwägt laut den USA, Kampfflugzeuge an Iran zu liefern.
Bundeskanzler Scholz wirbt in Indien für seine Sicht auf den Ukrainekrieg. Regierungschef Modi betont das „Potential“ der Rüstungskooperation mit Deutschland. Sie könnte das Land unabhängiger von Moskau machen.
Russische Sportler bleiben selbst in weißen Trikots Russen. Sollen auch deutsche Sportler den Rahmen für Putins Propaganda-Erfolge bilden, finanziert vom Steuerzahler? Eine schreckliche Vorstellung.
Olaf Scholz ist das erste Mal als Bundeskanzler nach Indien gereist. Er will das bald bevölkerungsreichste Land der Erde als Partner gewinnen. Aber Indiens Abhängigkeit von Russland steht dem im Wege.
Am Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine einigt sich die EU auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Präsident Selenskyj lehnt ein Treffen mit Kremlchef Putin weiter ab. Der Überblick.
Der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer will sich aus Russland zurückziehen. Dafür kündigt der Konzern verstärkte Investitionen in den USA an.
Nach langen Verhandlungen – vor allem zwischen Polen und Italien – hat sich die EU auf neue Russlandsanktionen verständigt. Zusätzliche Handelsbeschränkungen für industrielle Güter sind vorgesehen.
Russlands Konjunktur zeigt sich robuster als gedacht. Aber der Krieg hat schwere Folgen für das Land. Es wird auf eine „vaterländische Wirtschaft“ umgestellt.
Außenministerin Baerbock erhebt ihre Stimme gegen Putin. Russlands UN-Botschafter Nebensja hört ihr nicht zu und streitet sich mit Ukraines Außenminister Kuleba um die Schweigeminute.
„Eine Erde, eine Familie, eine Zukunft“ – so lautete das Motto des G20-Finanzministertreffens in Indien. Wahr ist, dass es ein verbindendes Band unter den Staaten der Welt gibt. Leider ist es blutrot gefärbt.
Thüringens AfD-Vorsitzender spricht in Dresden auf einer Kundgebung von Pegida und seiner Partei. Auf dem Neumarkt kommen zur gleichen Zeit rund 1500 Menschen zusammen, um sich solidarisch mit der Ukraine zu zeigen.
Die Energiekrise blieb aus, dafür kam eine hartnäckige Inflation. Gold wurde nur kurz teuer. Und der Dax hat sich über die Monate wieder berappelt.
Bundesinnenministerin Faeser und ihr hessischer Amtskollege Beuth sind sich einig: Die größte Bedrohung der Demokratie ist der Rechtsextremismus.
Für den Großhändler ist Russland ein wichtiger Geschäftsbringer. Am Jahrestag des Kriegsbeginn kritisieren die Aktionäre das auf der Hauptversammlung. Derweil baut der größte Anteilseigner seinen Einfluss im Aufsichtsrat aus.
Beziehungsgeschichte: Manfred Hildermeier beschreibt Jahrhunderte westlichen Einflusses auf Russland.