Was passiert nun mit den Wagner-Söldnern?
In Russland ist man nach dem Aufstand um Normalität bemüht. Angela Merkel wird in Frankreich geehrt. Und der ehemalige Audi-Chef erwartet sein Urteil im Dieselgate-Prozess. Der F.A.Z.-Newsletter.
In Russland ist man nach dem Aufstand um Normalität bemüht. Angela Merkel wird in Frankreich geehrt. Und der ehemalige Audi-Chef erwartet sein Urteil im Dieselgate-Prozess. Der F.A.Z.-Newsletter.
Joe Biden äußert sich erstmals zum Aufstand der Wagner-Truppe in Russland – und weist jegliche Verantwortung des Westens zurück. Der Putschversuch sei „Teil eines Kampfes innerhalb des russischen Systems“ gewesen.
Während der ukrainische Präsident Selenskyj die Front besucht, arbeitet Kremlchef Putin in Moskau den Umsturzversuch vom Wochenende auf – und erstaunt mit seinem Lob für die Sicherheitsorgane. Der Überblick.
Russlands Präsident Wladimir Putin hält zwei Tage nach dem Ende des Wagner-Aufstands eine neue Ansprache. In ihr versucht er, seine Schwäche vom Samstag in Stärke umzudeuten.
Nach Prigoschins Rebellion ist weiter unklar, was mit der Wagner-Miliz geschehen soll. Spekuliert wird über die Zukunft von Verteidigungsminister Schojgu. Und Präsident Putin rechtfertigt sich.
Bisher konnten viele russische Aktien nur über Hinterlegungsscheine erworben werden. Deren Verbindung zu den Aktien wird nun gekappt.
Die Instabilität des Putin-Regimes ist kein Grund zum Feiern. Aber der Westen sollte weiterhin die Ukraine unterstützen und Russland abschrecken.
Die Schwäche des russischen Regimes wurde durch die Ereignisse des Wochenendes offenkundig. Bereits seit Langem geht es dennoch mit aller Härte gegen Kritiker vor. Viele Juristen des Landes brechen wissentlich die dortigen Gesetze.
Mehrere E-Mail-Postfächer des SPD-Parteivorstands wurden gehackt. Die Spuren weisen nach Russland. Generalsekretär Kühnert sagt: „Die SPD lässt sich von solchen Attacken nicht einschüchtern.“
Kiew veranstaltet nach kriegsbedingter Pause wieder seine Buchmesse und verbietet Literaturimporte aus Russland.
Bedeutet Prigoschins Putsch den Anfang von Putins Ende oder ist sein Regime stabiler als wir denken? Darüber diskutiert im F.A.Z. Podcast für Deutschland unter anderem der Russland-Historiker Jörg Baberowski.
Weil sie Mühe hatten, aus Russland nach Deutschland zum Prozess zu kommen, hat ein Gericht das Verfahren gegen zwei Russen eingestellt. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat nun entschieden: Grund genug war das nicht.
Nach dem Schweigen am Wochenende versuchen sich die Außenminister nun an Deutungen. Von Rissen im System ist die Rede. Gewarnt wird aber auch vor einer Destabilisierung der Nuklearmacht Russland.
„Deutschland ist bereit, dauerhaft eine robuste Brigade in Litauen zu stationieren“, sagt Verteidigungsminister Pistorius. Er ist für das Manöver „Griffin Storm“ nach Litauen gereist, bei dem die Verteidigung der NATO-Ostflanke trainiert wird.
Nach Beginn des Ukrainekriegs wurde es schwer, noch auf russische Aktien zuzugreifen. Mittlerweile scheint sich die Befürchtung zu bestätigen: es ist ein Abschied auf Nimmerwiedersehen. Und am Freitag läuft die Umtauschfrist ab.
Die amerikanische Bestseller-Autorin Elizabeth Gilbert zieht nach ukrainischen Protesten einen noch gar nicht veröffentlichten Roman zurück, der in Russland hätte spielen sollen.
Die politische Lage in Russland ist aktuell höchst unübersichtlich. Das lässt die Gaspreise wieder ansteigen.
Was am Wochenende in Russland geschehen ist, ist mehr als ein gescheiterter Putschversuch. Zu sehen war das Versagen tragender Säulen der Herrschaft Putins.
Nach dem Wagner-Aufstand beginnt die Aufarbeitung – in Russland, der Ukraine und im Westen. Sonneberg hat sich für einen Landrat von der AfD entschieden. Und: Vor 60 Jahren hielt John F. Kennedy eine berühmte Rede. Der F.A.Z. Newsletter
Russland bekommt laut dem ukrainischen Präsidenten die negativen Auswirkungen seines Angriffskriegs zu spüren. Am Tag nach dem gescheiterten Söldner-Aufstand schweigt der Kreml zur innenpolitischen Krise. Der Überblick.
Der Europäische Fechtverband geht auf Konfrontationskurs zum Weltverband und suspendiert die Verbände von Russland und Belarus.
Präsident Joe Biden berät sich mit den Verbündeten aus Berlin, London und Paris. Doch öffentlich will niemand die Ereignisse bewerten.
Laut Kreml sollte Prigoschin nun nach Belarus gehen. Die Bundesregierung hält die Lage derweil für dynamisch.
Der Aufstand von Prigoschin bietet reichlich Anschauungsmaterial dafür, wie es um die politische Kultur Russlands bestellt ist. Er hat das Ansehen Putins weiter erschüttert.
Aufstand für einen Tag: Der Söldnerführer Jewgeni Prigoschin organisierte einen „Marsch der Gerechtigkeit“, der das politische System überrumpelte. Doch dann gab er klein bei – gegen Straffreiheit.
Nach Angaben der russischen Zentralbank sollen Finanzinstitute, Börsen und Banken am Montag ihren gewohnten Betrieb aufnehmen. Experten erwarten für die kommende Woche Druck auf die Aktienmärkte sowie höhere Öl- und Rohstoffpreise.
1991 sah Chinas Führung mit Entsetzen, wie die UdSSR zerfiel. Jetzt wird Kriegsherr Putin offen herausgefordert. Hoffentlich hält diese Erfahrung Xi Jinping von militärischen Abenteuern gegen Taiwan ab.
Die Wagner-Truppen Prigoschins sind für Russland auch in anderen Teilen der Welt eine außenpolitische Waffe. Wie geht es nach dem Aufstand in Mali und Libyen weiter?
Seit 2020 musste sich der Minsker Machthaber gegenüber dem russischen Präsidenten nachrangig fühlen. Die angebliche Vermittlung im Aufstand lässt ihn triumphieren. Für den Moment.
Präsident Joe Biden berät sich mit den Verbündeten aus Berlin, London und Paris. Später zeigt sich Washington zugeknöpft: Man möchte nicht Partei ergreifen.
Der offene Machtkampf zwischen Söldnerchef Prigoschin und der russischen Führung scheint beigelegt, Prigoschin soll Russland ungestraft verlassen dürfen. Unterdessen meldet die Ukraine Gebietsgewinne. Der Überblick.
Prigoschin lenkt auf Vermittlung Lukaschenkos ein. Angeblich geht er jetzt nach Belarus. Der Kreml erklärt die Bedrohung für gebannt. War es das?
Polens früherer Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak fordert im Interview eine Verstärkung der NATO-Truppen an der Ostflanke – und warnt vor den Folgen von Chaos in Russland.
Seit genau 16 Monaten führt Russland Krieg gegen die Ukraine – längst nicht so wie von Moskau erhofft. Jetzt kommt es zum offenen Konflikt zwischen Söldnerchef Prigoschin und dem Kreml.
Bewohner von Rostow am Don berichten von den ersten Stunden mit den Milizionären, die das Zentrum der Stadt besetzt halten. Präsident Putin soll angeordnet haben, Prigoschin zu töten.