Wie Putins Problemlöser Putins größtes Problem wurde
Jewgenij Prigoschin inszenierte sich als Putins bester Kämpfer. Sogar seinen Aufstand wollte er zunächst nicht gegen den Präsidenten gerichtet wissen. Nun aber hat er mit dem Kreml gebrochen.
Jewgenij Prigoschin inszenierte sich als Putins bester Kämpfer. Sogar seinen Aufstand wollte er zunächst nicht gegen den Präsidenten gerichtet wissen. Nun aber hat er mit dem Kreml gebrochen.
Der ukrainische Militärgeheimdienst bezeichnet Prigoschins Aufruhr als einen „Kampf zwischen Lüge und Wahrheit“. Mit Sympathien für den Söldnerführer hat das nichts zu tun.
Konflikte in der Elite gehören zu Putins Herrschaft, aber noch nie ist einer so aus dem Ruder gelaufen. Deshalb ist der Aufruhr der Wagner-Söldner höchst bedrohlich für den Präsidenten.
Der Anführer der Wagner-Miliz hat offenbar den Stab des Südlichen Militärbezirks in Rostow eingenommen. Putin hatte im Ringen zwischen Freischärlern und Militär lange keine Stellung bezogen. Das rächt sich jetzt.
Der Krieg im Sudan tobt unvermindert weiter. Welche Auswirkungen das auf die Region hat und wie sudanesisches Gold den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mitfinanziert, klären wir in dieser Folge von Machtprobe, dem F.A.Z. Auslandspodcast.
In Russland spitzt sich ein Konflikt zwischen der Söldnertruppe Wagner und der Armee zu. Kremlchef Putin will offenbar bald eine Fernsehansprache halten. Die Ukraine meldet Einschläge in mehreren Städten des Landes. Der Überblick
Mehrere Lenin-Statuen wurden in Finnland schon entfernt. Nun wird der nach dem russischen Revolutionär benannte Park in Helsinki umbenannt. Über einen neuen Namen konnte man sich aber noch nicht einigen.
Für die Menschen in dem abgeschotteten Staat wird die Versorgungslage immer schwieriger. Lebensmittel und Energie sind knapp.
Geostrategisch wächst die Bedeutung Indiens von Stunde zu Stunde. Der Westen bemüht sich, die Inder durch Versprechen und Verträge auf seine Seite zu ziehen.
Für jede Strafmaßnahme sucht Russland eine Lücke – und findet sie allzu oft. Die EU will das nun erschweren und geht etwa gegen das illegale Umpumpen von Öl auf See vor.
Das Ansehen des Vatikans hat in der Ukraine wegen Franziskus’ Äußerungen zum Krieg gelitten. Auf dessen Friedensmission blickt man mit Skepsis. Für eine Russlandreise seines Gesandten kommen aus Moskau positive Signale.
Lange haben die Europäer das Schwarze Meer als Interessensphäre vernachlässigt. Doch der russische Angriff auf die Ukraine zeigt: Es gibt gute Gründe das zu ändern.
In Russland streiten sich Befürworter und Gegner einer nuklearen Eskalation im Konflikt mit dem Westen. Beide Seiten können sich auf Präsident Wladimir Putin berufen.
Nach dem Bruch des Kachowka-Staudamms leiden die Menschen in der Umgebung weiterhin unter den Folgen und arbeiten an der Beseitigung der Schäden. Russland beteiligt sich in seinem kontrollierten Teil mit einer Spezialeinheit auf eine andere Art.
Der ukrainische Präsident wirft Russland geplanten Atomterror vor und fordert die Freigabe des von russischen Truppen besetzten Kernkraftwerks. Das ukrainische Militär meldet weitere Erfolge. Der Überblick.
Der Journalist Evan Gershkovich muss weiter in russischer Untersuchungshaft bleiben. Ein Gericht in Moskau bestätigte dessen Verlängerung bis Ende August. Dem „Wall Street Journal“-Reporter wird Spionage vorgeworfen.
Das russische Militär soll die Tschonhar-Brücke nutzen, um Nachschub von der Krim an die Front zu bringen. Nun meldet Moskau, die Brücke sei mit einem Marschflugkörper attackiert worden. Eine Reparatur könnte Wochen dauern.
Viele Jahre arbeiteten die Mächtigen in Moskau mit dem russischen Ableger der Umweltschutzorganisation zusammen. Jetzt soll er eine Sicherheitsbedrohung darstellen.
Wegen des russischen Angriffskriegs boykottieren ukrainische Sportler Wettbewerbe, an denen russische Athleten teilnehmen. IOC-Präsident Thomas Bach kritisiert das und spricht von einer Bestrafung.
Die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová will nächstes Jahr nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren. Bis dahin steht aber noch eine wichtige Weichenstellung an – es geht auch um Russland und die Ukraine.
Es ist wichtig, dass Ukrainer, Russen und Belarussen im Exil miteinander reden. Denn der Kampf gegen Putins Diktatur bedarf der gebündelten Anstrengungen der demokratischen Kräfte.
Die Stationierung von russischen Atombomben in Belarus wird nicht nur in Europa Folgen haben. Für Deutschland stellt sich die Frage, ob die amerikanische Abschreckung auf Dauer reicht.
Den Weg in das Bündnis aufzeigen +++ Skandinavische Geschichte +++ Trennung zwischen Beruflichem und Privatem +++ Zeichen der Fachkompetenz
Der ukrainische Präsident spricht von schwierigen Kämpfen, seine Truppen seien aber „in der Vorwärtsbewegung“. Der ukrainische Militärgeheimdienst bestätigt einen russischen Angriff auf Selenskyjs Zentrale. Der Überblick.
Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat auch die Lyrikerin Anja Utler schockiert – und ihren als „Trauerrefrain“ ausgewiesenen Gedichtband „Es beginnt“ gezeitigt.
Die Ukraine ist jetzt Mitglied der CBE, der Hilfsbank des Europarates. Hierüber werden Kredite in Milliardenhöhe vergeben.
Die EU-Staaten haben sich auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt. Unterdessen macht die Ukraine auf ihrem Weg zu einem EU-Beitritt weitere Fortschritte.
Kasachstan wird vorgeworfen, Russland bei der Umgehung westlicher Sanktionen zu unterstützen. Zu Besuch in Astana findet der Bundespräsident aber lobende Worte.
Russland hat elf ukrainische Kriegsgefangene über Ungarn freigelassen. Welche Rolle die Regierung von Viktor Orbán dabei gespielt hat, ist noch unklar. Das belastet die Beziehungen zu Kiew.
Mychajlo Podoljak ist Berater des ukrainischen Präsidenten. Im Gespräch mit der F.A.Z. findet er anerkennende Worte für Bundeskanzler Scholz, erklärt den Stand der Gegenoffensive und die Hoffnung auf einen Regimewechsel in Russland.
Die EU-Staaten haben sich auf das elfte Sanktionspaket gegen Russland geeinigt. Die ursprünglichen Vorschläge der Kommission haben sie abgeschwächt. Trotzdem nehmen sie Drittstaaten immer stärker ins Visier.
Beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau treffen sich dieses Jahr vor allem Bewerber aus Russland und China. Die Jury allerdings verzeichnet prominente Namen auch aus der EU.
Die Zentralbank in Moskau befürchtet schwere Konsequenzen. Dann könnte die internationale Zahlungsabwicklung erschwert werden.
Bei der Ordensverleihung lobt Markus Söder die frühere Kanzlerin – auch für die gute Zusammenarbeit in der Pandemie. Sie lässt das Lob an sich abprallen und geht stattdessen auf die Zeit der deutschen Teilung ein.
Für den gelernten Außenpolitiker fand sich nach der Bundestagswahl kein Platz in der ersten Reihe. Nun aber soll er als Botschafter nach Russland gehen.