Groko, alaaf!
Es ist Rosenmontag und nicht nur bei den Karnevalsumzügen im Land herrscht buntes Treiben: Unmut in der CDU, Ungewissheit in der SPD. Doch vielleicht sind es die unruhigen Zeiten, die nach einem Generationenwechsel verlangen.
Es ist Rosenmontag und nicht nur bei den Karnevalsumzügen im Land herrscht buntes Treiben: Unmut in der CDU, Ungewissheit in der SPD. Doch vielleicht sind es die unruhigen Zeiten, die nach einem Generationenwechsel verlangen.
Roland Koch geht hart mit der CDU und dem Koalitionsvertrag ins Gericht: Die Partei habe ihr Selbstbewusstsein verloren. Und: „Es wird nur an kleinen Schrauben des vorhandenen Systems gedreht.“
Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch kritisiert die CDU-Führung und Kanzlerin Merkel: „Sie schulden den Wählern eine Antwort auf die Frage, welches die nächste Generation ist, die Verantwortung übernimmt.“
Zu bestreiten, dass Roland Koch zu den prägenden Figuren der hessischen Politik zählt und Verdienste um das Land hat, das hat etwas Kindisches. Koch hat die Wilhelm-Leuschner-Medaille verdient.
Streit müsse man ertragen, sagt Hessens Ministerpräsident Bouffier bei der Ehrung seines Vorgängers Koch. Der wiederum fordert eine lebendigere politische Debatte.
Erst warb Roland Koch dafür, jetzt der Wirtschaftsrat der CDU: die Minderheitsregierung. Tatsächlich hilft die stabilste Regierung wenig, wenn sie trotzig in die falsche Richtung marschiert.
Im hessischen Landtag geben sich die Grünen kompromissbereit und sorgen für eine erfolgreiche Koalition mit der CDU. Doch die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille an den früheren Ministerpräsidenten Roland Koch sorgt für Zündstoff.
In einem neuen Gesprächsband gibt Volker Bouffier (CDU) preis, was ihn antreibt und wodurch er geprägt wurde. Das Buch wurde gestern in Wiesbaden vorgestellt.
Merkel bleibt hart: Sie steht hinter dem Doppelpass. Eine Wahlkampagne wie bei Koch wird es nicht geben, das hat sie klar gemacht. Ihren Kritikern in der Partei kommt sie damit nicht entgegen.
Die „Niedertracht“ der Liberalen: Von der schleichenden Entfremdung des schwarz-gelben Traumpaares in Hessen.
Sie sind jung, sie sind türkischstämmig, sie vertreten einen selbstbewussten Islam, der in der Gesellschaft eine starke Stimme haben will. Und sie sind in der Union. Ihre Initiative ist allerdings umstritten.
Nach seinem Rückzug aus der Politik ist Roland Koch Aufsichtsratsvorsitzender der UBS Deutschland. Dass die Schweizer den Sitz ihrer Europa-Dachgesellschaft an den Main verlegen, freut ihn gleich doppelt. Für den Finanzplatz Frankfurt hat er trotzdem ein paar Ratschläge.
Mit einer umstrittenen Kampagne gegen den Doppelpass war die CDU in Hessen einst an die Macht gekommen. Nirgendwo wird nach dem Beschluss des CDU-Parteitags heftiger gestritten. Auch die CDU ist mittlerweile tief gespalten.
Die Börsenfusion zwischen Frankfurt und London ist hoch umstritten. FDP und SPD haben sich nach F.A.Z.-Informationen mit heiklen Details an die Landesregierung gewandt. Es geht um Joschka Fischer, Roland Koch und einen Millionenbonus.
Eine große Aufgabe steht ihnen bevor: 45 Hessen werden im Februar nach Berlin fahren, um den Bundespräsidenten mit zu wählen. Wer das sein wird, steht nun fest.
Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch erlebte in seinem bisherigen Leben einige Dramen. Der Sendung „Drei kluge Köpfe“ gab er nun ein Interview.
Angela Merkel hält an ihrem Kurs in der Asylpolitik fest – mit ungewissen Folgen. Denn in Teilen ihrer eigenen Partei herrscht ein großes Unsicherheitsgefühl.
Weniger Fremde, mehr Deutschtum: Mit ihrem Programm will die AfD Deutschland grundlegend verändern – das betrifft nicht nur die Ablehnung des Islam. Eine Auswahl von 20 Forderungen, nach deren Umsetzung das Land nicht wiederzuerkennen wäre.
Mit der Angst vor einem türkischstämmigen Ministerpräsidenten will die Junge Union in Baden-Württemberg die Stammklientel mobilisieren und die Wiederwahl von Kretschmann verhindern. Das könnte nach hinten losgehen. Ein Kommentar.
Grandiose Schauspieler unter Andrea Breths Regie machen aus John Hopkins’ Drama „Diese Geschichte von Ihnen“ ein großes Wiener Theaterereignis.
Der Vorstand des Baukonzerns schließt sogar den Verkauf der rentabelsten Sparte nicht aus – die Zerschlagung wäre damit perfekt.
Die bisher größte Studie zu den Auswirkungen von Verkehrslärm wird die Diskussion um das Für und Wider eines expandierenden Frankfurter Flughafens kaum beenden. Aber sie schafft eine solide Basis.
Nicht nur in der Politik wird gelogen, auch Unternehmen arbeiten oft unsauber: „Wirtschaftsverdrossenheit“ heißt das. Lohnt sich ehrliche Arbeit überhaupt noch?
Sie spricht über Integration und ficht für freie Sonntage: Was macht eigentlich die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder?
Um fast 40 Prozent ist der Kurs der VW-Aktie gefallen. Das hat in Deutschland vorher nur ein großes Unternehmen übertroffen: VW selbst.
Eine der Erfahrungen der Bundeskanzlerin ist, dass kleine Probleme groß werden, wenn man keine großen Probleme hat. Und dass man in Zeiten von Panik Ruhe verströmen muss. Das gelingt ihr auch in der Flüchtlingskrise – noch.
Vor zehn Jahren trat ein Gesetz zur Integration von Ausländern in Kraft. Die heutige Politik erinnert sich nur ungern an ihren früheren Umgang mit der Zuwanderung. Ein Gastbeitrag.
Protokollchef Dieter Beine bereitet den Besuch von Königin Elisabeth II. in Frankfurt vor. Was alles andere als ein Routinejob ist: Eine Fülle von Details ist zu bedenken, wenn sie Stadt solch prominente Gäste empfängt.
Mit Jochen Riebel ist ein früherer hessischer Minister verstorben, der entschlossen, und wenn es ihm wichtig schien, auch grob war. Die Trauer um seine Frau brach ihm das Herz.
Der Bilfinger-Konzern kommt auch nach Roland Kochs Weggang nicht zur Ruhe - und schockiert Aktionäre mit einer neuen Gewinnwarnung. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem baldigen neuen Chef Utnegaard.
Als CDU-Fraktionsvorsitzender war er selbst für gröbere Töne zuständig. Als Landtagspräsident weiß er, dass er „Menschen aus Fleisch und Blut“ vor sich hat, die schon einmal aus der Haut fahren.
Im vergangenen Sommer hat der frühere Spitzenpolitiker den Chefposten beim Baukonzern Bilfinger verloren. Nun wird er Aufsichtsrat bei Vodafone Deutschland.
Bernhard Walter führte die Dresdner Bank und war Aufsichtsratschef des Baukonzerns Bilfinger. Am Wochenende verstarb er im Alter von 72 Jahren, teilte seine Familie nun mit.
Prozesse, Skandale, Erfolge und Abschiede: Das Manager-Jahr 2014 war unterhaltsam. Aber wo bleiben die Frauen?
Ein Konservativer, der gerne aneckt und den ehemaligen Bischof von Limburg öffentlich angriff: Jochen Riebel, vormals Chef der Staatskanzlei in Hessen, ist auch im Ruhestand ein streitbarer Mann.
Roland Koch und das politische Personal Hessens geistern durch den neuen Krimi von Jan Seghers. Am Dienstag stellt der Autor „Die Sterntaler-Verschwörung“ in Frankfurt vor.