Davutoglu bildet Übergangsregierung
Der bisherige türkische Ministerpräsident Davutoglu soll mit einer Übergangsregierung die Geschäfte bis zur Neuwahl im November führen. Präsident Erdogan will derweil wohl gegen politische Gegner vorgehen.
Der bisherige türkische Ministerpräsident Davutoglu soll mit einer Übergangsregierung die Geschäfte bis zur Neuwahl im November führen. Präsident Erdogan will derweil wohl gegen politische Gegner vorgehen.
Der türkische Präsident Erdogan hat Neuwahlen angesetzt. Diese sollen aller Voraussicht nach am 1. November stattfinden. Bis dahin soll eine Übergangsregierung gebildet werden.
Nach Schüssen am Eingang zum Dolmabahce-Palast hat die Polizei in Istanbul zwei mit automatischen Waffen bewaffnete Verdächtige festgenommen. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Büro des türkischen Ministerpräsidenten.
In einem Propaganda-Video hat der „Islamische Staat“ ausdrücklich zu Aktionen gegen die Türkei aufgerufen. Deren Präsident Erdogan habe das Land an Amerika verkauft.
Die AKP und die MHP werden keine gemeinsame Regierung bilden. Vertreter der beiden Parteien haben die Gespräche über die Bildung einer Koalition abgebrochen. Was nun?
Die Gewalt in der Türkei nimmt kein Ende. Zwei Mitglieder der PKK und ein Regierungssoldat sind bei Kämpfen ums Leben gekommen. Vor dem „Islamischen Staat“ soll jetzt eine Mauer schützen.
Die Koalitionsgespräche zwischen der türkischen Regierungspartei AKP und der oppositionellen CHP sind gescheitert. Damit werden Neuwahlen immer wahrscheinlicher.
Die Türkei wird von einer Welle der Gewalt erschüttert. Bei Anschlägen in Istanbul und an der Grenze zu Syrien kommen mehrere Menschen ums Leben. Politisch steuert das zerrissene Land auf Neuwahlen zu.
An Präsident Tayyip Erdogan nagt der Verlust der absoluten Mehrheit seiner Partei bei den türkischen Parlamentswahlen. Das erklärt seinen Furor im Vorgehen gegen die Kurdenpartei.
Die türkische Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen gegen den kurdischen Oppositionsführer Demirtas aufgenommen haben. Der Vorwurf des Aufrufs zu bewaffneten Protesten stammt schon aus dem Vorjahr.
Gegen den Islamischen Staat kämpft die Türkei nur zum Schein. Das wahre Ziel ihrer Angriffe ist die verhasste PKK. Doch das ist selbstzerstörerisch. Ein Kommentar.
Die Türkei geht hart gegen die Kurden vor: Die Luftwaffe weitet ihre Angriffe aus, mehr als 1000 mutmaßliche PKK-Anhänger werden festgenommen. Die Bundesregierung verschärft ihre Reisewarnung für die Türkei.
„Ohne Not durch seinen Herrscher ins Chaos gestürzt“: Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir übt scharfe Kritik an der Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdogan.
Türkische Militärflugzeuge haben die PKK erstmals auf eigenem Boden attackiert. Die amerikanische Regierung bezeichnet die jüngsten Angriffe derweil als einen „eindeutigen Akt der Selbstverteidigung“.
Die Gründe für Erdogans riskanten Kurswechsel in der Kurdenpolitik sind durchsichtig. Für den Westen beginnt nun eine Gratwanderung. Denn er braucht die PKK-nahen syrischen Kurden im Krieg gegen den „Islamischen Staat“.
Die Kurden in Syrien und der Türkei misstrauen Ankaras Plänen, eine entmilitarisierte Pufferzone im Norden Syriens zu errichten. Ihre Angst: Nicht der „Islamische Staat“, sondern die Kurden sind eigentliches Ziel der Militäroperation.
Vor einem Nato-Sondertreffen hat der türkische Präsident Unterstützung der Allianz im Kampf gegen die IS-Terrormiliz angemahnt. Den Friedensprozess mit der als Terrororganisation eingestuften Arbeiterpartei Kurdistans erklärt er für beendet.
Gewalt und Spannungen zwischen der türkischen Führung und den Kurden steigern sich. Eine friedliche Lösung des Konflikts liegt wieder außerhalb der Reichweite - auch weil sich Präsident Erdogan davon distanziert hat.
Mit ungewissen Aussichten bekämpft Ankara den „Islamischen Staat“ und die kurdische PKK. Sicher ist nur eins: Die Spannungen in der Türkei werden sich verschärfen. Eine Analyse.
Amerika und die Türkei nähern sich an im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Die Nutzung türkischer Stützpunkte ist für Washington dabei von großer Bedeutung - vor allem für den Einsatz bewaffneter Drohnen.
Die von Amerika geführte Militärallianz kann ihre Luftschläge gegen den IS künftig von einem Stützpunkt in der Türkei aus starten. Medienberichten zufolge haben sich Obama und der türkische Präsident Erdogan darauf geeinigt.
Nach dem Anschlag in der türkischen Grenzstadt Suruc hat Barack Obama mit dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, telefoniert. Bei dem Gespräch ging es offenbar um eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS.
Die türkische Polizei hat offenbar einen Verdächtigen identifiziert, der für den Anschlag von Suruc verantwortlich sein soll. Ministerpräsident Davutoglu vermutet die Drahtzieher des Attentats im Ausland.
Der Anschlag von Suruc wirft Fragen über die Syrienpolitik der Türkei auf, die lange Zeit Islamisten jenseits der Grenze unterstützte. Hinweise auf die Täter deuten auf Dschihadisten aus dem Nachbarland.
Kurios, aber wahr: Bei Wikipedia wird hierzulande mit Vorliebe „Deutschland“ nachgeschlagen. Die Schwarmintelligenz neigt zur Nabelschau und folgt den großen Fischen.
Der türkische Staatschef Erdogan drängt die Notenbank seit einiger Zeit, die Zinsen endlich zu senken und die Konjunktur anzukurbeln. Die fügt sich aber nicht - auch nicht nach der Wahlschlappe der AKP.
Die Koalitionsbildung in der Türkei ist schwierig. Alles deutet darauf hin, dass sich die Wahlsieger von der AKP um die nationalistische MHP bemühen werden. Deren Vorsitzender wiederum hat schon ein Amt ausgeschlagen.
Die bisherige Opposition verweigert sich einer Koalition mit der Partei des Staatspräsidenten. Erdogan erwägt nun, das Parlament aufzulösen.
Seit der Parlamentswahl ist plötzlich wieder eine andere Türkei denkbar. Ein Land, in dem an die Stelle von Repression die Herrschaft der Vielen tritt.
Der Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei CHP drängt darauf, dass die künftige Regierung ohne die Partei des türkischen Präsidenten Erdogan, die AKP, auskommt. Erdogan selbst hat andere Pläne.
Man kann die fünfzehn Millionen Einwohner Istanbuls nicht über einen Kamm scheren. Man sollte nicht einmal versuchen, sie in die eine oder andere Richtung zu drängen, denn sie haben sich im Übergang zwischen Ost und West bestens eingerichtet. Besuchen sollte man sie aber unbedingt.
Allen, die den Türken und ihrem Land Böses wünschen, wäre mit einem schrankenlos herrschenden Erdogan besser gedient gewesen. Für sie kann sein Machtverlust nur eine Enttäuschung sein.
Bei seinem ersten Auftritt seit der Parlamentswahl hat der türkische Staatspräsident Erdogan alle Parteien zur Kompromissbereitschaft aufgerufen. Er gab sich weniger aggressiv als im Wahlkampf. Angriffe auf „den Westen“ fehlten dennoch nicht.
Der ehemalige Staatspräsident Gül wirbt nach der Wahl in der Türkei für eine Koalition. Von der AKP kontrollierte Medien haben Mühe, sich an den Gedanken zu gewöhnen.
Kurz nach der Wahl ist in der Kurden-Hochburg Diyarbakir der Vorsitzende einer islamischen Organisation erschossen worden. Danach gingen zwei Verfeindete Gruppen aufeinander los. Es gab mehrere Tote.
Nach dieser Parlamentswahl in der Türkei steht nicht Staatspräsident Erdogan im Mittelpunkt, sondern ein „Popstar“. Die Türkei wandelt sich. Vorerst aber gibt es weiter nur eine Volkspartei und drei Regionalparteien.