Auch Istanbuls neuer Großflughafen öffnet verspätet
Eigentlich sollte Istanbuls neuer Großflughafen im Herbst 2017 den Betrieb aufnehmen. Doch daraus wird nichts.
Eigentlich sollte Istanbuls neuer Großflughafen im Herbst 2017 den Betrieb aufnehmen. Doch daraus wird nichts.
Bundesinnenminister de Maizière nimmt die Bundeskanzlerin vor Kritikern in Schutz, die Merkels Besuch in Ankara als Wahlkampfhilfe für Erdogans AKP sehen. Eine CSU-Politikerin warnt bereits vorsorglich vor EU-Beitrittsversprechen.
Angela Merkel hat die Türkei aufgefordert, Flüchtlinge schneller zurückzunehmen. In Istanbul stellte sie dafür erhebliche Zugeständnisse in Aussicht.
Für ein paar Milliarden Euro mehr oder weniger wird sich die Türkei nicht zu einem riesigen Auffangbecken für Flüchtlinge machen lassen. Doch ohne oder gar gegen Erdogans Staat wird die EU die größte Krise ihrer Geschichte nicht unter Kontrolle bringen können.
Trotz der geplanten Milliardenhilfe für Flüchtlinge ist der türkische Staatspräsident nicht gut auf die EU und die Kanzlerin zu sprechen. Vor ihrem Besuch lästert Erdogan über Merkels Favoritenrolle bei der Friedensnobelpreisvergabe.
Um das Flüchtlingsproblem zu lösen, ist die EU auf die Zusammenarbeit mit der Türkei angewiesen. Präsident Erdogan weiß das - und versucht den Preis dafür in die Höhe zu treiben.
Die EU und die Türkei haben sich auf einen Plan geeinigt, um den Zuzug von Flüchtlingen nach Europa zu begrenzen. Die Regierung in Ankara kann auf weitreichende Zugeständnisse hoffen. Deutschland scheiterte mit einer zentralen Forderung.
Die kurdische Opposition in der Türkei fürchtet um das Leben von Selahattin Demirtas, des Vorsitzenden der pro-kurdischen Partei HDP. Es gebe Informationen, Terroristen des „Islamischen Staats“ seien mit diesem Ziel in die Türkei gekommen.
Der türkische Staatspräsident Erdogan hat den Polizeichef der Hauptstadt von seinen Aufgaben entbunden. Auch andere Verantwortliche müssen gehen.
Beim Anschlag in Ankara starben 97 Menschen. Nun will Präsident Erdogan untersuchen lassen, wie es dazu kommen konnte, dass die Terroristen die Explosion unbemerkt von den türkischen Geheimdiensten vorbereiten konnten.
In Erdogans Türkei ist eine Treibhausatmosphäre entstanden, in der Hass und Gewalt gedeihen. Nun auch in der Hauptstadt des Landes, das weiterhin ein EU-Beitrittskandidat ist.
Am kommenden Sonntag wird Bundeskanzlerin Merkel nach Ankara reisen – ein schwieriger Besuch eine Woche nach den Anschlägen dort und kurz vor der Neuwahl des türkischen Parlaments.
Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Kurden und nationalistischen Türken drohen laut der Türkischen Gemeinde nach Deutschland überzuschwappen. Die Regierung in Ankara meldet weiter steigende Opferzahlen.
Nach dem Anschlag in Ankara steuert die Türkei auf Wahlen im Ausnahmezustand zu. Kann die Abstimmung am 1. November nun überhaupt stattfinden?
Wegen des Anschlags in Ankara sagt die türkische Regierung Gespräche mit der EU über eine Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise ab. In der Türkei entbrennen Proteste. Die Tat könnte den Konflikt zwischen Regierung und Kurden kurz vor der Parlamentswahl weiter anheizen.
Nach dem Attentat in der türkischen Hauptstadt mit mindestens 95 Toten demonstrieren in Istanbul Tausende gegen die Staatsführung. Die Regierung spricht von zwei Selbstmordattentätern, die Kurdenpartei HDP macht Präsident Erdogan für den Anschlag verantwortlich.
Moskau hat eingeräumt, dass ein russisches Kampfflugzeug am Wochenende in den Luftraum des Nato-Partners Türkei eingedrungen ist. Ankara zufolge hat es einen weiteren Vorfall gegeben.
Bei einem Besuch des türkischen Staatspräsidenten in Brüssel werben EU-Politiker um Unterstützung des Landes bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. Erdogan wiederum ergeht sich in Terror-Vergleichen.
Ein Wahlkampfauftritt des türkischen Staatschefs Erdogan in Straßburg empört das laizistische Frankreich. Und dem Front National dient der frühere AKP-Vorsitzende als Kronzeuge für die drohende Islamisierung des Landes.
Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise gibt es viele. Nur keine, mit der sich die Zahl der Flüchtlinge senken ließe. Was ist von Erdogans Besuch in Brüssel an diesem Montag zu erwarten?
Behörden rechnen 2015 mit bis zu 1,5 Millionen Asylbewerbern.
Sind alle Schätzungen Makulatur? Bis Ende Dezember könnten noch mehr Asylbewerber dazustoßen als im gesamten Jahr bisher, heißt es laut „Bild“-Zeitung in einem vertraulichen Bericht.
In Brüssel ist ein Aktionsplan gegen den Flüchtlingsstrom gereift: Griechen und Türken sollen gemeinsam vor der Küste patrouillieren, Flüchtlinge in die Türkei gebracht werden. Dort sollen sechs neue Lager für bis zu zwei Millionen Menschen entstehen.
Merkels Bereitschaft, mit Assad zu verhandeln, bestätigt Moskau und Damaskus in ihrem Kurs. Die überraschende Einigkeit ist einer neuen Dynamik geschuldet - die SPD möchte Verhandlungen unter einer Bedingung.
Putin und Erdogan eröffnen in Moskau Europas größte Moschee. Im Inneren sollen bis zu 10.000 Gläubige beten können. Kleinere Projekte scheiterten zuletzt immer wieder an der Stadtverwaltung oder an Nationalisten.
In der Türkei sind mehr Flüchtlinge als in allen europäischen Ländern zusammen untergebracht. Lange hat Ankara versucht, Syrer an der Flucht nach Europa zu hindern. Nun demonstriert Erdogan seine Macht – und öffnet alle Tore.
Erst seit wenigen Monaten kann das türkische Magazin „Nokta“ überhaupt wieder erscheinen. Jetzt hat die Polizei die Redaktion durchsucht. Das aktuelle Heft ziert eine kritische Fotomontage von Präsident Erdogan.
Von welchem Deutschland träumen Flüchtlinge, wenn sie ihre Heimat für immer verlassen? Welche Bilder haben sie vor Augen? Auf welches Leben hoffen sie?
Die Spannungen in der Türkei entladen sich am heftigsten in der kurdischen Stadt Cizre. Ein völliges Ausgehverbot riegelt die Stadt ab. Es soll Dutzende Tote geben.
Spaniens Industrie fährt ihre Produktion so schnell hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Und auch die türkische Wirtschaft überrascht - positiv. Frankreich stagniert derweil.
Ausnahmezustand in der Türkei: Nationalisten haben im ganzen Land Büros der Kurdenpartei HDP mit Steinen beworfen und ein Parteibüro in Brand gesetzt. In Istanbul attackierten Anhänger von Präsident Erdogan abermals die Zeitung „Hürriyet“.
Wird der türkische Staatspräsident die Parlamentswahl verschieben, weil sich das Land im Kriegszustand befindet? So ließen sich auch Freiheitsrechte leichter einschränken. Keine Frage, Erdogan spielt mit dem Feuer.
In der Nacht haben zweihundert Anhänger der türkischen Regierungspartei AKP versucht, das Redaktionsgebäude von „Hürriyet“ zu stürmen. Auslöser war ein nächtlicher Tweet.
Die türkische Regierung hat einen Medienkonzern durchsuchen lassen. Eine Zeitung des Hauses hatte über angebliche Waffenlieferungen aus Ankara an den IS berichtet. Zeitgleich wurden drei ausländische Journalisten verhaftet.
Die türkische Polizei hat am Dienstag die Zentrale eines regierungskritischen Medienkonzerns durchsucht. Die Zeitung steht dem islamischen Prediger Fetullah Gülen nahe und hatte über Waffenlieferungen an den IS berichtet.
Sandra Maischberger diskutierte mit ihren Gästen über die Krisen im Nahen Osten. Während Journalist Jürgen Todenhöfer die Fakten seinem Weltbild unterordnete, sorgten zwei Gäste mit Wurzeln in der Region für interessante Einblicke.