Türkische Sicherheitskräfte greifen Reporter an
Eine Auslieferung des in Belgien festgenommenen mutmaßlichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam kann aus Sicht der französischen Regierung rasch erfolgen.
Eine Auslieferung des in Belgien festgenommenen mutmaßlichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam kann aus Sicht der französischen Regierung rasch erfolgen.
Beim Besuch des türkischen Präsidenten in den Vereinigten Staaten attackieren seine Sicherheitskräfte missliebige Reporter und Demonstranten. Die Reaktion aus dem Weißen Haus kommt prompt.
Der Streit zwischen dem Satiremagazin „extra 3“ und dem türkischen Präsidenten geht in die nächste Runde. Das umstrittene Video wird nun weiterentwickelt.
Fehlen der Bundesregierung zu Erdogan die Worte? Die Bundesregierung reagiert auf die Befindlichkeiten des türkischen Präsidenten irritierend zögerlich. Nicht zum ersten Mal. Ein Kommentar.
Nach heftiger Kritik am Schweigen meldet sich die Bundesregierung zu Wort: Außenminister Frank-Walter Steinmeier fordert die Türkei auf, sich an europäische Grundwerte zu halten.
Der türkische Präsident Erdogan fordert den Stopp einer deutschen Satiresendung, weil sie ihm zu kritisch ist. Und die Bundesregierung? Ihr Schweigen nährt die Befürchtung, dass Europa sich in der Flüchtlingskrise von Ankara erpressbar gemacht hat.
Das türkische Außenministerium wollte mit der Einbestellung des deutschen Botschafters eine NDR-Satire stoppen. Am Dienstag kehrte Martin Erdmann zurück – um über Pressefreiheit zu sprechen.
Der Ärger um „Erdowie, Erdowo, Erdogan“ ist ein Geschenk an Europas Satiriker: Offenbar ist es kinderleicht, aus sicherer Entfernung dafür zu sorgen, dass der Klassensprecher sich eine Standpauke einfängt. Eine Sternstunde des Pennälerhumors.
Eine Satire des NDR über den türkischen Präsidenten Erdogan sorgt für diplomatische Verstimmung. Im Gespräch mit dem deutschen Botschafter forderte das türkische Außenministerium, die Veröffentlichung der Sendung zu stoppen.
Das vom NDR gespielte Lied „Erdowie, Erdowo, Erdowahn“ ging dem Staatschef offenbar zu weit. Einem Bericht zufolge wurde der deutsche Botschafter wegen der Satire ins türkische Außenministerium geladen.
Kaum hat in Istanbul der Prozess gegen die Cumhuriyet-Redakteure Dündar und Gül begonnen, wird er auch schon wieder vertagt. Außerdem soll künftig nicht mehr öffentlich verhandelt werden, denn Erdogan gefällt das Publikum nicht.
Schon im Januar 2015 hat die griechische Polizei bei Islamisten Pläne des Brüsseler Flughafens gefunden. Diese Informationen wurden auch nach Belgien weitergereicht. Ein belgischer Beamter hat auch andere Information verschleppt.
Nach den Anschlägen in Belgien ist nun auch in Deutschland ein Islamist festgenommen worden. Berichten zufolge fiel er bei einer Routinekontrolle auf. Er hatte wohl verdächtige SMS auf seinem Telefon.
In Istanbul beginnt der Prozess gegen die „Cumhuriyet“-Redakteure Can Dündar und Erdem Gül. Sie hatten über mögliche Waffenlieferungen der Türkei an syrische Extremisten berichtet. Präsident Erdogan bezichtigt sie der Spionage.
Die belgische Staatsanwaltschaft soll den mutmaßlichen Terroristen Salah Abdeslam nach seiner Festnahme zunächst nur eine Stunde gesprochen haben. Am Donnerstagabend wurden in Belgien wohl sechs weitere Menschen festgenommen.
Die Selbstmordanschläge sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft von zwei Brüdern verübt worden. Nun wurde bekannt, dass einer der Attentäter trotz Warnungen von belgischen Behörden freigelassen wurde.
Viele Jahre lang verhalf der türkische Präsident Erdogan seinen Landsleuten zu mehr Wohlstand und Sicherheit. Dann änderte er seine Politik. Dadurch schwelt der Kurdenkonflikt weiter, der jetzt nach Deutschland getragen wird.
Die nicht risikolose Einigung mit der Türkei ist erst die halbe Miete. Bei der Verteilung der Migranten kann die Kanzlerin aber nicht noch einmal einen deutschen Sonderweg beschreiten. Ein Kommentar.
Die EU-Staaten sind sich über die Eckpunkte einer Vereinbarung mit der Türkei in der Flüchtlingskrise einig. Jetzt stehen die Verhandlungen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu an. Wo besteht Einigkeit, wo hakt es noch? Ein Überblick.
Was wollen die Türken von Europa? Vor allem die Reisefreiheit. Wenn die nicht kommt, ist jeder Deal zwischen der EU und Ankara hinfällig.
Das kostet weit mehr als 6 Milliarden: Der Umsiedlungsplan von Merkel und Erdogan macht aus der Flüchtlingskrise eine von der Türkei diktierte Migrationspolitik.
Früher wurde die Türkei für jede Kleinigkeit aus Europa kritisiert. Jetzt übernimmt der Staat mal eben die Kontrolle über eine Zeitung – und bekommt sechs Milliarden Euro für Flüchtlinge. Warum wir gerade sehr nachsichtig mit dem Land sind.
Der türkische Präsident hat die Legitimität des Verfassungsgerichts seines Landes in Frage gestellt. Dessen Entscheidung, zwei regierungskritische Journalisten freizulassen, richte sich gegen die Türkei und ihr Volk.
Der Harem war für Frauen eine Schule fürs Leben, sagt die Gattin des türkischen Präsidenten Erdogan. Wütende Proteste ließen nicht lange auf sich warten.
Bei Sandra Maischberger werden die Landtagswahlen am Sonntag vorab gedeutet. Fest steht: Wie es für die CDU auch ausgeht, die Bundeskanzlerin ficht es nicht an. Und die SPD fühlt sich gut. Sollen wir das wirklich glauben?
Während Europa ihn als Partner in der Flüchtlingskrise umwirbt, schaltet der türkische Staatspräsident die freie Presse aus und führt Krieg gegen die Kurden. Sein Ziel ist die unumschränkte Macht, die Folgen sind unabsehbar.
Ein demontierter Rechtsstaat, unterdrückte Bürgerrechte: Die Liste der Vorwürfe gegen die türkische Regierung ist lang. Ist sie der richtige Partner in der Flüchtlingskrise? Bei Frank Plasberg fallen deutliche Worte.
Nachdem die türkische Regierung die Oppostionszeitung „Zaman“ unter staatliche Aufsicht gestellt hat, ist nun auch die Nachrichtenagentur Cihan an der Reihe. Wieder wurde ein Treuhänder eingesetzt.
Die Zeitung „Zaman“ ist nun eine Jubelpostille für den türkischen Präsidenten Erdogan. Doch ihre früheren Redakteure haben längst eine neue Publikation gegründet.
Die Türkei ist nicht deshalb ein „Schlüsselland“, weil sie in Sachen Menschenrechte eine makellose Bilanz hätte. Trotzdem ist eine Zusammenarbeit mit ihr notwendig. Das kann aber nicht bedeuten, dass man sich erpressen lässt.
Der EU-Türkei-Gipfel zur Flüchtlingskrise zieht sich in die Länge: Der türkische Ministerpräsident Davutoglu hat „neue Vorschläge“ im Gepäck, und er will doppelt so viel Geld wie bisher vereinbart.
Angela Merkel hat so ziemlich alle konservativen Positionen aufgegeben. Sie hat Deutschland in der EU isoliert. Und auch in der Wirtschaftspolitik hat sie den Kompass verloren.
Angela Merkel habe sich noch nie für die Türkei interessiert, kritisiert der Grünen-Vorsitzende Özdemir vor dem entscheidenden Gipfel in Brüssel. Im FAZ.NET-Gespräch fordert er einen neuen Ton gegenüber Erdogan – und Deutschkurse für alle Flüchtlinge.
Anne Will entlarvt bei der Flüchtlingsdebatte eine peinliche Aktion des Pressesprechers von Heiko Maas. Der Justizminister wirkt neben dem österreichischen Außenminister wie ein Schuljunge.
Berlusconi würde blass werden: Türkeis Präsident Erdogan kontrolliert jetzt 90 Prozent der Zeitungsauflagen in seinem Land. Will die EU wirklich mit diesem Mann Geschäfte machen? Ein Gastbeitrag.
Seit 1973 verbindet eine Hängebrücke in Istanbul Europa mit Asien. 1988 folgte die zweite. Nun ist auch die dritte Brücke über den Bosporus fertig gebaut. Die ersten Autos sollen im Sommer darüber rollen.