Dolmetscher zwischen den Stühlen
Von Prag über New York nach Klagenfurt: Der amerikanische Germanist Peter Demetz, ein gefragter Publizist, wird hundert.
Von Prag über New York nach Klagenfurt: Der amerikanische Germanist Peter Demetz, ein gefragter Publizist, wird hundert.
Faeser spricht nach verstärkten Grenzkontrollen von „sehr guter Kooperation“ mit Wien und Prag. Der Slowakei wirft sie hingegen Verantwortungslosigkeit vor.
Tschechische Behörden laden Migranten an der Grenze ab, rügen die Slowaken. Die Slowakei kooperiere nicht, kritisiert umgekehrt die Regierung in Prag.
Viele Mitgliedstaaten fordern wegen hoher Energiepreise einen EU-Preisdeckel. Die Bundesregierung will das verhindern und wirbt nun dafür, den Gaseinkauf zu bündeln. Dabei hat sie das bisher ausgebremst.
Neue Nachtzüge, schnellere Verbindungen in den Süden und zusätzliche Fahrten nach Osteuropa: Der Fahrplan der Deutschen Bahn soll von Dezember an zahlreiche Verbesserungen bringen. Dafür müssen Kunden tiefer in die Tasche greifen.
Die Tschechen wollen ein Fleckchen Erde zurück: Eine Initiative erklärt Kaliningrad nicht ganz ernst gemeint zu tschechischem Gebiet. In den Nachbarländern findet das Zuspruch. Ein Gastbeitrag.
Zehntausende Tschechen fordern den Rücktritt der Regierung und ein Ende der Russlandsanktionen. Wladimir Putin steuert sie nicht. Wer dann?
Unter den Hunderten Toten sollen laut Polizei auch ganze Familien und Kleinkinder sein. Der ukrainische Präsident Selenskyj verkündet indes Fortschritte bei Kiews Offensive. Der Überblick.
Die EU-Kommission soll in den nächsten zwei Wochen einen Vorschlag zur Einführung eines Gaspreisdeckels erarbeiten. Damit beauftragten die Staats- und Regierungschefs Ursula von der Leyen bei ihrem informellen Rat in Prag.
Die Mehrheit der EU-Staaten will die hohen Gaspreise nicht mehr stillschweigend hinnehmen. Erstmals liegen nun konkrete Vorschläge auf dem Tisch, wie die Einfuhrpreise gesenkt werden könnten. Aber noch sind zentrale Punkte offen.
In Prag werden abermals Forderungen nach deutschen Panzern für die Ukraine laut. Kanzler Scholz steht aber vor allem wegen eines anderen Themas im Kreuzfeuer: des riesigen Entlastungspakets in der Energiekrise.
Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten in Prag über die Energiekrise und weitere Unterstützung für die Ukraine. Bei der Frage, wie die massiv gestiegenen Gaspreise begrenzt werden könnten, herrscht Uneinigkeit – und bei vielen Länder Wut über das deutsche Vorpreschen.
Den Briten drohen wohl doch Stromausfälle. Premierministerin Truss will das aber nicht aussprechen, eine Energiesparkampagne ließ sie stoppen. Kritiker sehen darin eine „idiotische Entscheidung“.
Die Bundesregierung lehnt eine neue EU-Verschuldung im Energiekrieg mit Russland noch ab. In der EU-Kommission wächst aber die Zustimmung dazu – auch der „Doppelwumms“ aus Berlin spielt eine Rolle.
Die neue „Europäische Politische Gemeinschaft“ ist keine überflüssige Veranstaltung, es gibt Themen für ganz Europa. Dass ihr Format Russland isoliert, spiegelt die Realität auf dem Kontinent wider.
Zum ersten Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft sind die Staats- und Regierungschefs von 44 Staaten am Donnerstag nach Prag gereist. Russland und Belarus waren als einzige Staaten in Europa nicht zu dem Treffen eingeladen.
In Prag haben sich mehr als 40 europäische Staats- und Regierungschefs zur Gründung einer neuen Europäischen Politischen Gemeinschaft zusammengefunden. Nur zwei Länder fehlen: Russland und Belarus.
In Prag treffen sich 44 Staats- und Regierungschefs aus ganz Europa. Es ist die erste Zusammenkunft der Europäischen Politischen Gemeinschaft. Nur zwei Länder fehlen: Russland und Belarus.
In Prag kommen 44 Staats- und Regierungschefs aus ganz Europa zum ersten Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft zusammen. Nur Belarus und Russland bekamen keine Einladung.
Die Kommission gerät in der Debatte über eine Preisdeckel für die Einfuhr von Gas immer mehr in die Defensive. Zwei Tage vor dem wichtigen EU-Gipfel in Prag macht EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nun einen völlig neuen Vorschlag dazu.
Mehr als 11.000 Menschen haben sich laut den Organisatoren an dem „Geschenk für Putin“ beteiligt. Das Ergebnis: knapp 1,2 Millionen Euro für einen modernisierten T-72-Kampfpanzer, der auch schon einen Namen hat.
Ein Lieferwagen mit 29 Migranten an Bord hat die tschechisch-slowakische Grenze ignoriert und sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. 21 Menschen wurden verletzt.
Lange hatte die britische Premierministerin gezögert. Nun aber reist sie zum Gründungstreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft nach Prag.
Die Brexit-Befürworter befürchten, die Europäische Politische Gemeinschaft könne zu einer Art Ersatz-EU werden. Trotzdem wird Premierministerin Truss am ersten Treffen in Prag teilnehmen, hat die F.A.Z. erfahren.
Zehn Jahre hat er daran geschrieben, nun ist der Roman für den Deutschen Buchpreis nominiert: Jan Faktors „Trottel“ ist ein selbstreflexives Schelmenmeisterstück.
Wird Premierministerin Liz Truss zum ersten Treffen der „Europäischen Politischen Gemeinschaft“ anreisen? Noch treiben sie viele Bedenken um.
Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge steigt rasant. Bayern und Sachsen fürchten eine Lage wie 2016. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis man wieder Zeltstädte errichten müsse.
Die EU-Schuldenregeln sollen einfacher, flexibler, zielgerichteter und realistischer werden. Das wird schwer. Die Finanzminister sind sich nur im Grundsatz einig.
Die Mindeststeuer für große Unternehmen in der EU ist eigentlich schon beschlossen, aber blockiert. Deutschland und andere wollen jetzt nicht mehr warten.
Ohne Batteriefertigung könnte der Autobaustandort Tschechische Republik den Anschluss an die Elektromobilität verlieren. Die Regierung in Prag will das verhindern. Doch der Plan gefällt nicht allen.
Die meisten EU-Staaten haben Hilfsprogramme zur Abfederung der Energiekrise beschlossen. Jetzt wollen sie die Programme begrenzen.
Russlandfreundliche Kräfte vom linken und rechten Spektrum versammeln in Prag 70 000 Menschen. Über die Schlüsse daraus ist politischer Streit entbrannt.
Auf dem Wenzelsplatz in Prag fordern Demonstranten ein Ende der Sanktionen gegen Moskau und einen Rücktritt der Regierung. Der Ministerpräsident wirft ihnen eine „prorussische Orientierung“ vor.
Annalena Baerbock unterstütze die Ukraine, es sei ihr egal, was die Deutschen denken: Das ist die Lesart, die seit Tagen durchs Netz und die Presse wabert. Worauf geht sie zurück? Auf einen Propagandacoup aus Moskau.
Der französische Präsident sieht seine Europa-Vision durch die Prager Rede des Bundeskanzlers bestätigt. Zugleich rechtfertigt er die Fortsetzung des Dialogs mit Moskau und kritisiert die Türkei.
Teure Energie bringt Verbraucher nicht nur in Deutschland in Bedrängnis. Im Ausland kann man lernen, welche Entlastungen funktionieren – und welche nicht, berichten die Korrespondenten der F.A.Z.