Die Naivität der Justiz ist grenzenlos
Von der Arbeitsteilung einer archaisch strukturierten Parallelgesellschaft: Zwei lesenswerte Bücher rekapitulieren die Ereignisse rund um den Dresdner Juwelendiebstahl von 2019.
Von der Arbeitsteilung einer archaisch strukturierten Parallelgesellschaft: Zwei lesenswerte Bücher rekapitulieren die Ereignisse rund um den Dresdner Juwelendiebstahl von 2019.
Klimaaktivisten der Letzten Generation haben am Samstag die Straße des 17. Juni in Berlin blockiert. Laut Angaben der Polizei sind mehr als 700 Teilnehmer vor Ort.
Während einer Aufführung von „Carmen“ drang Qualm ins Mecklenburgische Staatstheater. Die Evakuierten kamen in einem Regierungsgebäude unter. Es könnte sich um Brandstiftung handeln.
Die Berliner Polizei hat zwei 14-Jährige festgenommen, sie sollen einen Einkaufswagen von einem Hochhaus in Marzahn geworfen haben. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes ermittelt.
Eine 18 Jahre alte Frau soll in einer Klinik in Hamburg ein Baby entführt haben. Die Frau war nach mehr als einer Stunde mit dem Kind zurückgekehrt und wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.
Am Freitagabend ist ein Leichtflugzeug über einem Waldstücke der Gemeinde Hünxe abgestürzt. Der Flugschüler kam ums Leben, sein Lehrer wurde lebensgefährlich verletzt. Die Absturzursache ist noch unklar.
Mindestens ein Geldautomat ist in einer Bank in Berlin-Frohnau gesprengt worden. Die Schäden am Gebäude sind enorm. Sämtliche Bewohner mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.
Zwei Monate nach der ersten Farbattacke haben Aktivisten der Letzten Generation das Brandenburger Tor in Berlin abermals beschmiert. Wieder mit orangener Farbe – diesmal jedoch zurückhaltender.
Lars Henrik Gass, Leiter der Oberhausener Kurzfilmtage, hat zu einer Demonstration gegen die Hamas aufgerufen. Jetzt fordern Filmschaffende seine Absetzung.
Makkabi Frankfurt ist der größte jüdische Sportverein in Deutschland. Wie erleben die Menschen dort gerade Training und Punktspiele in Zeiten von Terror und Krieg?
Im Palästinensertuch skandiert die Aktivistin den Satz: „No climate justice on occupied land.“ In deutschen und europäischen Städten kommt es am Wochenende zu weiteren pro-palästinensischen Demonstrationen – und Kundgebungen gegen Antisemitismus.
Gedenken in der Frankfurter Paulskirche: Führende Politiker fordern abermals dazu auf, jüdisches Leben in Deutschland besonders zu schützen. Derweil gab es juristischen Streit um eine weitere angemeldete Demonstration.
Über einen Monat nach der Attacke der Hamas fühlen sich Juden in Deutschland unsicher und allein gelassen. Einer sagt: Die Antisemiten haben ihr Ziel erreicht.
Vor dem Champions-League-Spiel von Union Berlin gegen die SSC Neapel kommt es zu schlimmen Szenen. Geschäfte werden verwüstet, Polizisten verletzt. Die Ordnungskräfte greifen durch.
Seit den Silvesterkrawallen Anfang des Jahres stehen Feuerwerke und die private Böllerei zunehmend in der Kritik. Eine Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen hält nicht viel von der Tradition.
Seit dem Kriegsausbruch in Nahost registriert die Polizei regelmäßig antisemitische Vorfälle an Schulen. Wie sehr bestimmt die Weltpolitik den Alltag auf den Pausenhöfen in Berlin? Verfolgen Sie das Gespräch mit Landesschülersprecher Aimo Görne von 18:30 Uhr an im Livestream.
Wer vom 9. November 1938 spricht, darf den 9. November 1923 nicht vergessen. Schon da waren Juden ihres Lebens nicht mehr sicher. Hundert Jahre später haben Juden in Deutschland wieder Angst. Ein Gastbeitrag.
Seit dem Ausbruch des Nahost-Krieges hat die Berliner Polizei Dutzende Vorfälle an Schulen registriert. Wie sehr prägt die Weltpolitik die Stimmung? Am 7.11. ab 18:30 Uhr im Livestream.
Auf zwei Millionen Klicks innerhalb weniger Stunden kommt ein Video von Vizekanzler Robert Habeck zum Nahost-Konflikt. Darin fordert er auch von Muslimen in Deutschland, sich von Antisemitismus zu distanzieren.
In Hamburg und Berlin ist es am Dienstagabend zu vereinzelten Ausschreitungen gekommen.
In Berlin hat die Polizei Plakate abgerissen, die Menschen zeigen, die von der Hamas entführt worden sind. Polizeipräsidentin und Innensenatorin bedauern, das könne „Gefühle“ verletzt haben. Hier geht es aber nicht nur um „Gefühle“.
Brennende Müllcontainer, Böllerangriffe auf Einsatzkräfte: In Hamburg ist es in der Halloween-Nacht zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere Personen wurden in Gewahrsam genommen.
Im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach wurde eine Gruppe junger Männer mit Messern und Metallstangen angegriffen. Ein 24 Jahre alter Mann musste notoperiert werden.
In einem Livestream auf Tiktok haben der salafistische Prediger Pierre Vogel und Arafat Abou-Chaker über den Nahostkonflikt gesprochen. Dabei fielen Aussagen, die auch den Staatsschutz auf den Plan rufen.
Mitte September hatten Klimaaktivisten das Brandenburger Tor mit Farbe besprüht – die nicht mehr abging. Restauratoren haben nun eine Lösung gefunden. Der Finanzsenator will die Kosten bei den Aktivisten eintreiben.
Bisher waren die Drahtzieher antisemitischer Proteste kaum auf dem Radar der deutschen Sicherheitsbehörden. Wie gefährlich auch kleine Formationen sind, zeigt die syrische Gruppe Samidoun.
In verschiedenen Städten Deutschlands kommt es zu teils verbotenen Kundgebungen zum Nahostkonflikt. In Hamburg wird eine Demonstration aufgelöst.
Ältere Menschen verursachen besonders viele Unfälle, bei denen der Fahrer auf der falschen Spur fährt. Das zeigt ein Forschungsprojekt der Versicherer.
In fünf Bundesländern hat es Bombendrohungen an Schulen gegeben. Ein Radiosender in Weimar wurde geräumt. Auch in Berlin gingen Drohungen ein. Die Vorfälle sollen teilweise mit E-Mails mit Hamas-Bezug zusammenhängen.
Am Montagmorgen ist eine 55-Jährige auf einem Gehweg in Berlin-Köpenick mit einem Messer attackiert und getötet worden. Der Angreifer ist anschließend geflüchtet.
An einer Solidaritätskundgebung für Israel in Berlin nehmen Tausende Demonstranten teil. Steinmeier erklärt, Deutschland stehe fest an Israels Seite. Der israelische Botschafter fordert eine Null-Toleranz-Politik gegen Antisemitismus.
Trotz Verbot versammelten sich in Frankfurt am Main und Berlin pro-palästinensische Demonstranten. In Berlin kam es zu gewaltvollen Ausschreitungen, mehrere Beamte wurden laut Polizei verletzt. In Bochum demonstrierten Hunderte Menschen weitgehend friedlich.
Hunderte Menschen haben in Berlin-Neukölln trotz des Verbots von pro-palästinensischen Versammlungen demonstriert. Abermals werden Polizeibeamte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen. Die Polizeipräsidentin spricht von einer angespannten Lage.
Nachdem Vermummte in der Nacht versuchten, einen Brandsatz auf eine Berliner Synagoge zu werfen, sind die Nachbarn schockiert. Und unter den Juden in der Stadt geht die Angst um.
Unbekannte haben in Berlin-Mitte Molotowcocktails in Richtung eines jüdischen Gemeinzentrums geworfen, das Gebäude jedoch verfehlt. Bundeskanzler Scholz kündigt verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an.
Nach dem Brandenburger Tor hat eine Aktion der Klimaschützer ein weiteres Berliner Denkmal getroffen. Die Uhr steht unter Denkmalschutz und ist seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt.