Stolz und Vorurteil – und Niederlage
Mit „Die Puppe“ wird der beliebteste polnische Roman nun überhaupt erstmals adäquat übersetzt. Bolesław Prus bietet darin ein faszinierendes Gesellschaftspanorama des neunzehnten Jahrhunderts.
Mit „Die Puppe“ wird der beliebteste polnische Roman nun überhaupt erstmals adäquat übersetzt. Bolesław Prus bietet darin ein faszinierendes Gesellschaftspanorama des neunzehnten Jahrhunderts.
Deutsche SS-Männer standen in Polen vor Gericht. Wie liefen die Gerichtsverfahren ab und wurden die Täter verurteilt?
Die nationalkonservative PiS will das Präsidentenamt in Polen verteidigen. Doch ihr Kandidat Karol Nawrocki wird kurz vor der Wahl von seiner Vergangenheit in der Kampfsport- und Hooliganszene eingeholt.
Polen wählt am Sonntag einen Nachfolger für den konservativen Staatspräsidenten Andrzej Duda. Der lag mit Ministerpräsident Tusk ständig über Kreuz. Wird der nächste Präsident den Stillstand endlich beenden?
Ein Einkaufszentrum ist im vergangenen Jahr in Polen abgebrannt. Polens Regierungschef stellt nun klar, wen er dafür verantwortlich macht.
In Kiew versichert Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit Partnern aus Polen, Frankreich und Großbritannien Präsident Selenskyj die ungebrochene Unterstützung Deutschlands im Krieg gegen Russland.
In einem neuen Vertrag versprechen sich Polen und Frankreich vielfältigen Austausch und militärischen Beistand. Das Verhältnis der beiden Länder ist durch Höhen und Tiefen geprägt.
Polen senkt erstmals seit 20 Monaten die Zinsen. Die Notenbank reagiert auf positive Inflationsprognosen und den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf.
Von einem „Neuanfang“ sprechen der Bundeskanzler und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk bei Merz’ Antrittsbesuch in Polen. Für Merz’ Migrationspolitik hingegen findet Tusk kritische Worte.
Freiheit bedeutet nicht nur, sich aus Fesseln der Gewalt zu lösen, sondern auch über sein Schicksal bestimmen zu können. Konnten das die der Hölle entkommenen Juden am 8. Mai 1945 und danach? Was der Tag für meine Eltern und Juden aus ganz Europa bedeutete.
Während des Antrittsbesuchs von Friedrich Merz beim polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk wird Klartext geredet. Das geht auch, weil sich beide Politiker seit Langem kennen und schätzen.
Friedrich Merz ist Bundekanzler und reist nach Paris und nach Warschau. In der Sixtinischen Kapelle versammeln sich die Kardinäle, um einen neuen Papst zu wählen. Und der chinesische Präsident besucht Russland. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das führende Geldhaus in Österreich kauft 49 Prozent der Santander Bank Polska. Der Deal könnte den Gewinn der Erste Group erheblich steigern. Zudem ist er der Einstieg in Polen.
Der Sieg, das Gedenken, die Fremdherrschaft und der Hunger: Wie die Staaten in Osteuropa das Kriegsende zur nationalen Identitätsbildung nutzen.
Die Regierung Tusk baut Polens Kulturinstitutionen nach der Ära der nationalkonservativen PiS-Partei um. Anders als diese schlägt sie nicht alles kurz und klein. Sie setzt auf Integration und macht Angebote für die Deutschen.
Zwei Frauen bauen in einem einstigen Sanatorium in Schlesien ein „internationales Kulturlabor“. Ihre Schutzpatrone sind Krzysztof Kieślowski, Thomas Mann und Olga Tokarczuk. Ein Besuch in Görbersdorf, inklusive einer Begegnung mit der Literaturnobelpreisträgerin.
Ein Unternehmer hilft Polens Regierung beim Deregulieren. Das hört sich vertraut an.
Polen erhofft sich von der neuen Bundesregierung eine Belebung der Beziehungen zu in Berlin. Der Koalitionsvertrag lässt hoffen, heißt es aus Warschau.
Sławomir Mentzen führt eine Partei aus Rechtsextremen, Monarchisten und Eurokritikern. Er war im polnischen Präsidentschaftswahlkampf bisher ein Außenseiter. Jetzt hat er Chancen, in die Stichwahl einzuziehen.
Vor 500 Jahren fiel Preußens Herrscher in Krakau vor Polens König auf die Knie und erkannte dessen Oberhoheit an. Die PiS versucht heute, dieses Ereignis für ihre Zwecke zu nutzen.
Über die Verflechtungen mit Deutschland treffen Trumps Zölle viele Länder Osteuropas schwer. Das wird das Wirtschaftswachstum bremsen, befürchten Wirtschaftswissenschaftler.
Das Willy-Brandt-Zentrum an der Universität Breslau gilt als Institution. Es wurde zur Förderung der deutsch-polnischen Beziehungen gegründet – und gerät jetzt durch politische Konflikte in Gefahr.
Im deutsch-polnischen Verhältnis herrscht Stillstand. Das können sich beide Länder in der gegenwärtigen Sicherheitslage nicht mehr erlauben.
Der frühere stellvertretende Justizminister Polens hält sich seit Dezember 2024 in Budapest auf. Den europäischen Haftbefehl vollstreckt Ungarn nicht. Stattdessen wurde nun ein Gesetz geändert.
In der Nationalgalerie Zachęta in Warschau zeigt Andrea Fraser ihre Retrospektive. Durch Polens Kunstszene geht ein „Wind of Change“.
Seit Donnerstag ist das Asylrecht an der polnisch-belarussischen Grenze ausgesetzt. Warschau wirft Minsk vor, mit Flüchtlingsströmen die EU destabilisieren zu wollen.
Österreich und Polen begrüßen ein härteres deutsches Vorgehen gegen illegale Migration. Die geplanten Zurückweisungen an ihren Grenzen wollen sie aber nicht hinnehmen.
Seit Beginn des Krieges zahlt Polen für die ukrainische Starlink-Nutzung. Nun sieht sich Warschau durch die neue Politik in Washington bedroht.
Zweisprachigkeit in der Europastadt Görlitz –Studentin Emilia Zalewska ist damit groß geworden. Ihr Freund lernt Polnisch.
Lech Wałęsa verurteilt Donald Trumps Verhalten gegenüber Wolodymyr Selenskyj. Der Präsident der USA verhält sich tatsächlich wie ein Agent des russischen Geheimdienstes. Dass er es auch ist, wird neuerdings wieder gemutmaßt.
Polen ist der Musterschüler Amerikas in Europa, doch der neue US-Präsident scheint das kaum zu honorieren. „Zeit zu handeln“, sagt Ministerpräsident Tusk – denn unter russischen Einfluss will das Land nie wieder.
Auf mehreren deutschen Rastplätzen haben Lastwagenfahrer aus Simbabwe gestreikt. Ihre Ausbeutung durch osteuropäische Transportunternehmen ist auch für deutsche Spediteure ein Problem.
Sechs Jahre in Warschau, während derer sich Polen drastisch verändert hat. Aber eines blieb gleich: die unglaubliche Mischung der Nachbarschaft.
Auf seiner ersten bilateralen Auslandsreise lobt der neue US-Verteidigungsminister die polnischen Militärausgaben. Doch eine für Warschau wichtige Frage beantwortet er nicht.
Die deutschen Grenzen werden mindestens für weitere sechs Monate kontrolliert. So dränge man „die irreguläre Migration effektiv zurück“, begründet Innenministerin Faeser die Verlängerung.
Vor achtzig Jahren haben in Jalta auf der Krim Stalin, Roosevelt und Churchill über die Weltordnung nach dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland beraten.