Warum Osteuropa für Anleger immer attraktiver wird
In diesem Jahr vermelden die Börsen in Osteuropa Spitzenwerte: Mancher Anleger würde da gerne zuschlagen. Doch das Investment in osteuropäische Aktien birgt Risiken.
In diesem Jahr vermelden die Börsen in Osteuropa Spitzenwerte: Mancher Anleger würde da gerne zuschlagen. Doch das Investment in osteuropäische Aktien birgt Risiken.
Laut Polens Grenzschutz sind allein seit August 2900 Migranten aus Belarus illegal über die Grenze gekommen. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat derweil Eilanträge der Migranten auf Einlass nach Polen zurückgewiesen.
Wettfahren ohne Ziel: Beim Gordon-Bennett-Cup gewinnt, wer die weiteste Strecke zurücklegt – in welche Richtung, ist egal. Nur ein Szenario wollen die Ballonfahrer vermeiden.
An der Grenze zwischen Polen und Belarus kampieren gut dreißig Migranten aus Afghanistan. Belarus versperrt ihnen den Rückweg – und Polen lässt sie nicht einreisen. Menschenrechtler kritisieren die Zurückweisungen als inhuman.
Der Westen versucht, weitere Menschen aus Afghanistan zu retten; die EU-Außenminister kommen zur Krisensitzung zusammen. Dortmund empfängt Bayern im Supercup. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
In erster Instanz waren sie verurteilt worden, weil Nachfahren eines möglichen Täters sich an einer Passage störten. Nun hob ein Berufungsgericht das Urteil gegen die zwei polnischen Historiker auf.
Die polnische Regierung ist angetreten, um alles auszumerzen, was irgendwie nach Kommunismus „riecht“. Im Falle der Verstaatlichungen „herrenlosen“, ehemals jüdischen, Eigentums nach 1945 gilt das aber nicht.
Die israelische Regierung hat scharf auf ein vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda unterzeichnetes Restitutionsgesetz reagiert. Warschau droht Israel mit einer Verschlechterung der bilateralen Beziehungen.
Vertreter der EU und der amerikanische Außenminister Blinken kritisieren das in Polen verabschiedete neue Rundfunkgesetz scharf. Vor konkreten Schritten will Brüssel die weitere Entwicklung aber noch abwarten.
Nachdem die Parlamentsdebatte um das neue Gesetz überraschend doch nicht verschoben worden war, haben die Abgeordneten nun für die Novelle gestimmt. In Polens erster Kammer Sejm kam es zu tumultartigen Szenen.
Die von der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) angeführte Regierungskoalition in Polen ist zerbrochen. Zuvor hatte Ministerpräsident Morawiecki, den Vorsitzenden der Partei Verständigung als Vize-Regierungschef abberufen.
Nach dem ungeklärten Tod eines 34 Jahre alten Mannes in Polizeigewahrsam ist es in Polen am Wochenende zu teils gewaltsamen Protesten gekommen. Die Polizei nahm mehr als 30 Personen fest.
Belarussische Sportler kehren ihrem Heimatland den Rücken. Doch auch, wer vom Ausland aus das Regime kritisiert, fürchtet um sein Leben.
Seit Jahren streiten die EU und Warschau über die polnische Justizreform. Nun sagt Vizepremier Kaczynski, sein Land werde die umstrittene Einrichtung zur Disziplinierung von Richtern abschaffen. Das habe man ohnehin vorgehabt.
An die Disziplinarkammer der polnischen Justiz sollen keine weiteren Fälle übermittelt werden, entscheidet das Oberste Gericht. Es hofft, damit den Streit mit der EU zu entschärfen. Die hatte Geldstrafen angedroht.
Die belarussische Sprintern zeigt sich nach ihrer Landung in Polen erleichtert. Sie sei überrascht, dass ihre Situation zu einem „politischen Skandal“ wurde. Der belarussischen Delegation wirft sie vor, ihre Entführung geplant zu haben.
Die belarussische Sprinterin Kristina Timanowskaja sollte angeblich gegen ihren Willen die Heimreise von Olympia antreten. Nun ist sie aus Tokio über Wien nach Warschau geflogen.
Zwischen den höchsten Richtern in Polen und Europa fliegen die Fetzen, und irgendwo dazwischen geht das Bundesverfassungsgericht in Deckung. Hat es die Waffen geschmiedet, die das polnische Tribunal jetzt gegen die EU richtet?
NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Union Armin Laschet war am Wochenende in Polen zu Gast, um sich für die Hilfe während der Fluten zu bedanken und um des Warschauer Aufstandes zu gedenken.
Der Kanzlerkandidat der Union erinnert in Warschau an ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte. Und er bedankt sich für Hilfe aus dem Nachbarland – bei der Feuerwehr.
Finanzmärkte haben ein feines Sensorium für Veränderungen. Gerade durch Konflikte zwischen der EU und Ländern wie Polen oder Ungarn kommt es eigentlich schnell zu Umschwüngen auf dem Markt – bisher aber zeigen sich wenige Auswirkungen.
Immer wieder gibt es Konflikte zwischen europäischem und nationalem Recht. Der Fall Polen zeigt, warum es so brandgefährlich ist, den Vorrang europäischer Rechtsprechung infrage zu stellen. Deutschland sollte diesen stärken und für Klarheit sorgen.
Der Streit zwischen Brüssel und den Regierungen in Polen und Ungarn geht ans Eingemachte. Die EU muss einen politischen Konflikt als Frage des Rechts verhandeln. Das ist unbefriedigend, aber unvermeidlich.
Europa und Polen sind am Scheideweg: Wenn Warschau den Rechtsstaat weiter zerlegt, kann es nicht Mitglied der EU bleiben. Doch ein Austritt wäre ein historisches Unglück.
In Polen treten in Donald Tusk und Jarosław Kaczyński zwei charismatische frühere Regierungschefs gegeneinander an. Den Kampf als Schlammschlacht zu bezeichnen, wäre noch untertrieben.
Auch wenn im Sinne der Polen zu hoffen ist, dass die EU keine finanziellen Sanktionen verhängen muss: Wenn die Regierung weiter die Fundamente der Gemeinschaft unterminiert, kann sie nicht anders.
Die rechte Regierung in Warschau ist sich noch nicht im Klaren darüber, wie sie mit dem EuGH-Urteil zur Disziplinarkammer umgehen soll. Auf der einen Seite droht ein Gesichtsverlust, auf der anderen drohen hohe Strafzahlungen.
Im Bericht zur Lage der Rechtsstaatlichkeit in den EU-Mitgliedstaaten kommen Polen und Ungarn sehr schlecht weg. Doch die EU-Kommission sieht andernorts auch Fortschritte.
Die EU sieht den Rechtsstaat in Polen in Gefahr. Der Konflikt hat sich zuletzt weiter zugespitzt. Sogar von einem Austritt aus der Gemeinschaft ist schon die Rede. Die regierende PiS legt sich aber auch mit Amerika an.
Tief „Bernd“ hat zahlreiche Menschenleben gekostet. Angela Merkel ist in Washington auf Freunde getroffen. Und: Wer holt in Cannes die Goldene Palme? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.