Macron verprellt viele Juden
In Frankreich fühlen sich viele jüdische Bürger von der Politik in Stich gelassen. Die geplante Anerkennung eines Palästinenserstaats verstärkt das Unbehagen.
In Frankreich fühlen sich viele jüdische Bürger von der Politik in Stich gelassen. Die geplante Anerkennung eines Palästinenserstaats verstärkt das Unbehagen.
CHP-Chef Özgür Özel ist viel unterwegs – auf Demonstrationen, Kundgebungen, sogar im Gefängnis. Das Ziel: Die Opposition soll die nächste Wahl in der Türkei gewinnen. Die F.A.Z. hat ihn begleitet.
Bei Markus Lanz erklärt Peer Steinbrück der Merz-Regierung, wie der Sozialstaat zu reformieren ist. Janine Wissler fragt sich: Ist das überhaupt ein Sozialdemokrat?
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat untersucht, wie konservative Parteien in europäischen Ländern mit Parteien am rechten Rand umgehen. Für die CDU leitet sie daraus eine klare Empfehlung ab.
In der Haushaltsdebatte spricht der Kanzler mal wieder vor allem über die Außenpolitik. Die angekündigten Sozialreformen bleiben vage. Kommt da noch was?
Die Gewerkschaften wollen am Donnerstag Frankreich lahmlegen. Ein Kompromiss über den Sparhaushalt ist nicht in Sicht: Die Sozialisten sind von Premierminister Lecornu enttäuscht.
Gastbeitrag von Jochen Ott +++ Attentat auf Charlie Kirk +++ Allensbach-Umfrage
Auftakt der Haushaltswoche im Bundestag: Die Koalition rühmt ihre Impulse, die Opposition beklagt Tricks.
Personell sei die AfD im Ruhrgebiet „null verankert“, sagt der Sozialdemokrat Hendrik Bollmann. Warum konkurriert sie dennoch teils auf Augenhöhe mit der SPD?
Das Gerichtsurteil zur möglichen Absetzung von Özgür Özel als Parteichef der CHP wurde vertagt. Doch der größten Oppositionspartei der Türkei droht durch die Staatsführung weiter Ungemach.
Neue rechte Parteien und Grabenkämpfe setzen Japans stärkste Partei unter Druck. Ihr neuer Chef sollte sich auf die wichtigen Probleme des Landes konzentrieren.
Die CHP in der Türkei kämpft um ihr Überleben. Der stellvertretende Vorsitzende Gökhan Günaydın spricht über die Sorge vor einer Inhaftierung des Parteivorsitzenden – und der Zerschlagung der ganzen Partei.
Die SPD sackt bei den Kommunalwahlen in NRW weiter ab. Die CDU gewinnt deutlich, doch die Freude ist nicht ungetrübt. Denn die AfD verzeichnet den größten Zuwachs.
Eine Mischung aus Zwang und Einsicht hat in der Vergangenheit wichtige Wirtschaftsreformen hervorgebracht. Wer traut sich heute ins Risiko?
Die Liberalen in Hessens größter Stadt wählen Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst zur Spitzenkandidatin. Der Fraktionsvorsitzende wird für die Arbeit in der Viererkoalition abgestraft.
Nach Merz’ Versprechen „Links ist vorbei“ kann die Linkspartei zum Zünglein an der Waage werden. Im Live-Podcast diskutieren wir mit Alterspräsident Gregor Gysi und dem Leiter der F.A.Z.-Parlamentsredaktion Eckart Lohse über Wehrpflicht, Bürgergeld und die Union.
Schwedens Zivilschutzminister wird von Aktivisten verfolgt. Jetzt streitet das Land über den Schutz seiner Politiker und die Haltung gegenüber Israel.
Die Grünen-Landtagsabgeordnete Martina Feldmayer tritt ihr Amt als Vizepräsidentin des hessischen Parlaments mit einem schwachen Wahlergebnis an. Das trifft auch ihren Fraktionsvorsitzenden Mathias Wagner.
Frankreich hat einen neuen Premierminister. Präsident Macron setzt auf einen engen Vertrauten – und einen Mann für kriegerische Zeiten.
François Bayrou ist als Regierungschef in Frankreich gescheitert. Präsident Emmanuel Macron muss nun schnell einen Nachfolger präsentieren. Eine Frau bietet sich schon an.
Würden die Sozialdemokraten zur Reformkraft für den Sozialstaat, könnten goldene Zeiten für die Partei anbrechen. Oder setzt sie nur noch auf das Bewahren von Dysfunktionalitäten?
Die Vertrauensabstimmung in der französischen Nationalversammlung dürfte das Ende der Amtszeit von Premierminister François Bayrou markieren. Wie könnte es danach weitergehen?
Nach zwei verlorenen Wahlen und harten Zollverhandlungen mit Trump kündigt Shigeru Ishiba seinen Rücktritt an. Japans ewiger Regierungspartei empfiehlt er eine neue Koalition.
Der Gründer und Anführer von Reform UK feiert auf dem Parteitag die Erfolge der Rechtspopulisten – und malt vorzeitige Wahlen an die Wand, um die Motivation zu steigern.
Die schwarz-roten Koalitionäre wollen sich von jetzt an besser verstehen. Ist das Abendessen von Merz und Bas ein Anfang?
Etwas Selbstkritik, zwei angekündigte Industriegipfel, ein vages Sozialreformversprechen – und die Erwartung, dass die Zusammenarbeit künftig besser läuft. So lief die erste Sitzung des Koalitionsausschusses nach der Sommerpause.
Nach Gerüchten um Sterbefälle (nicht nur) unter AfD-Kandidaten in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Polizei keine Hinweise auf verdächtige Umstände.
Robert Habeck tritt mit großen Gesten von der Berliner Bühne ab, während Partei und Fraktion gerade in der Unauffälligkeit verschwinden. Wohin bewegen sich die Grünen?
Ohne Wir und ohne Traum bleibt nur der einsame Gang ins Bauhaus: Warum Angela Merkels „Schaffens-Satz“ auch zehn Jahre danach nicht zu den Menschen in diesem Lande passt.
Die Diskussion währt nun schon Jahre, doch eine dauerhafte Sperrung des nördlichen Mainufers in Frankfurt zeichnet sich weiterhin nicht ab. Um den Verkehr zu bewältigen, rückt eine Paralellstraße in den Blick.
Der Spätsommer bringt dem Rheingau-Taunus-Kreis fünf Bürgermeisterwahlen. Die Amtsinhaber sind meist der klare Favorit. Überraschungen sind aber nicht ausgeschlossen.
Frankreichs Premierminister erzwingt ein Vertrauensvotum zur Sparpolitik. Doch seine Chancen es zu überleben stehen schlecht.
Drei Parteien wollen Palästina als Staat anerkennen, zwei zögern noch. Jetzt erhöht Außenminister Prévot den Druck: Wenn sich nicht etwas tue, drohe der Regierung eine „schwere Krise“.
Nach dem Rücktritt eines weiteren Partners sind von ursprünglich vier Regierungsparteien nur noch zwei übrig. Es bleibt ein Rumpfkabinett – das bloß über 31 von 150 Sitzen in der Zweiten Kammer verfügt.
Helmut Kohl kommunizierte, weil er es wollte. Angela Merkel, weil sie es musste. Nur bei Merz hapert es bisweilen mit dem Draht in die Partei. Ändert sich das nun?
Die Weltbühne scheint Friedrich Merz besser zu gefallen als die zähe Innenpolitik. Da wäre er nicht der erste deutsche Regierungschef. Der CDU-Vorsitzende ist vorbereitet auf diese Rolle.