Linkes Moralspektakel
Wenn es nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr schwer werden sollte, Mehrheiten jenseits der AfD zu bilden, so gibt es dafür zwei Verantwortliche: SPD und Grüne.
Wenn es nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr schwer werden sollte, Mehrheiten jenseits der AfD zu bilden, so gibt es dafür zwei Verantwortliche: SPD und Grüne.
Cheng Li-wun spricht sich für den Dialog mit Peking und gegen höhere Verteidigungsausgaben aus. Nun wurde sie überraschend zur Chefin der größten Oppositionspartei gewählt.
Peking bedroht Taiwan nicht nur militärisch. Infiltration halten Fachleute für viel akuter: mit Desinformation, Spionen und Eingriffen in den Wahlkampf der Opposition.
Der französische Premierminister Lecornu will die umstrittene Rentenreform aussetzen. Die Sozialisten jubeln, die Parteiführung der Republikaner spricht von einer Galgenfrist.
Die Kritik der „Jungen Gruppe“ in der Union an den Rentenplänen der Regierung ist ermutigend. Eine rationale Politik bestünde darin zu erkennen, dass Mütterrente oder „Haltelinie“ der falsche Weg sind.
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hat das Aussetzen der seit 2023 geltenden Rentenreform vorgeschlagen. Damit entspricht er einer zentralen Forderung der Sozialisten, die ihn vorerst gewähren lassen.
Frankreichs neues Kabinett hält Überraschungen bereit. Ob die Regierung zwei Misstrauensabstimmungen übersteht, hängt von den Sozialisten ab.
Die letzten lebenden Geiseln aus dem Gazastreifen kehren nach zwei Jahren nach Hause zurück. Herkulesaufgabe Haushalt: Gelingt Lecornus zweiter Anlauf? Und: Wer erhält den Deutschen Buchpreis? Der F.A.Z.-Frühdenker.
Sébastien Lecornu steht zu Beginn seiner zweiten Amtszeit als Frankreichs Premierminister bereits unter Druck. Die Linke reicht einen Misstrauensantrag ein, die Sozialisten zaudern noch.
Die Grüne Jugend hat ein neues Führungsduo. Henriette Held und Luis Bobga machen den Grünen klare Ansagen. Und Jette Nietzard tritt mit einem „Alerta“ von der Bühne ab.
Der neue ist der alte: Erst vor vier Tagen trat Lecornu als Premierminister zurück, nun soll er es nochmal probieren. Das sei ein „neuer Schlag ins Gesicht der Franzosen“, kritisiert die Linkspartei LFI.
Die CDU will mehr Frauen für sich gewinnen. Merz sagt den eigenen Kommunalpolitikerinnen: „Dafür muss sich unsere Partei ändern.“ Nur wie?
Nach 26 Jahren kündigt die buddhistisch geprägte Partei Komeito die Koalition mit der LDP auf. Deren neue Vorsitzende Sanae Takaichi ist ihr zu weit rechts. Nun geht die Suche nach neuen Mehrheiten los.
Die früheren Parteivorsitzenden Huber und Seehofer halten die Anti-Grünen-Strategie ihrer Partei für falsch. Dafür mögen sie je eigene Motive haben – aber auch andere treibt das Thema um.
In Paris wird spekuliert, ob eine Aussetzung der Rentenreform einen Weg aus der Krise weisen könnte – oder eine Regierung unter linker Führung. Auch der Name eines neuen Premiers kursiert schon.
Zwei Anträge der AfD, die der F.A.Z. exklusiv vorliegen, zeigen eine Kräfteverschiebung in Partei und Fraktion auf. Aber die Putinfreunde werden beschwichtigt.
Ausbleibender Erfolg, interner Streit – der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen verlässt die Werteunion. Zuvor hatte er von einem internen Putsch gesprochen.
Als Generalsekretär muss Martin Huber die CSU zusammenhalten – und seinen Parteichef zufriedenstellen. Beides gelingt ihm ganz gut, aber sein eigenes Profil leidet darunter. Kommt da noch was?
Edouard Philippe hat Emmanuel Macron bei dessen Aufstieg begleitet. Er war sein erster Premierminister. Jetzt rät Philippe dem Präsidenten zum Rücktritt.
Am zweiten Jahrestag wird der Opfer des Terrorangriffs auf Israel gedacht. In Ägypten laufen die Verhandlungen zwischen Israel und Hamas. Die Sicherheitsbehörden in Deutschland warnen vor einem erstarkten Antisemitismus. Und Frankreich steckt in einer Regierungskrise. Der F.A.Z. Frühdenker.
Sébastian Lecornu hatte auf Risiko gesetzt – und in einer Nacht alles verloren. Die Schuld an seinem Scheitern wies er den Parteien zu.
Der Premierminister kündigt an, auf einen Verfassungsartikel verzichten zu wollen, der die Macht des Parlaments einschränkt. Er hofft, dass die Abgeordneten ihm beim Haushaltsstreit entgegenkommen.
Lenin will auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht verschwinden. Er steht in Schwerin, in Berlin und auch in Gelsenkirchen. Eine Reise in die deutsche Vergangenheit.
Die ARD will die Zahl der „Hart aber fair“-Ausgaben im Ersten weiter reduzieren. Dafür gibt sie dem Moderator Louis Klamroth mit neuen Formaten in der Mediathek viel Raum.
Nach Ablauf der Frist für einen Übergangshaushalt stehen die Regierungsgeschäfte in den USA teilweise still. Die Hamas berät über den Friedensplan für den Gazastreifen. Und in Großbritannien tritt erstmals eine Frau an die Spitze des Auslandsgeheimdienstes. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Labour-Chef will seine Partei zum Kampf gegen die Rechtspopulisten anstacheln – um damit seine eigene angeknackste Position zu sichern.
Christian Dürr muss die FDP erneuern. Ein Gespräch über wichtige Anreize – für Arbeitslose, Erben und ihn selbst an der Spitze einer Partei, die nicht mehr im Bundestag sitzt.
Auf einem Parteitag beschließt die SPD Frankfurt ihr Programm und ihre Liste für die Kommunalwahl. Die Fraktionsvorsitzende im Römer Ursula Busch und „Sheriff Roman“ erhalten einen Dämpfer.
Die CDU arbeitet mit der Linken zusammen, behauptet aber, es nicht zu tun. Den Respekt vor der Führungsstärke des Kanzlers stärkt das nicht.
Die Union will bei der Richterwahl an diesem Donnerstag keine Stimmen von der AfD. Aber mit der Linken redet sie auch nicht. Bodo Ramelow findet das „selten dämlich“.
Merz prügelt den grünen Sack, meint aber den SPD-Esel. Das lässt nicht auf allzu große Harmonie schließen. Die fehlt auch an anderen Stellen im Haushalt für 2026.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron enthüllt in seinem Land neue Trennlinien. Die Linke bejubelt seine Palästina-Initiative, während Marine Le Pen sich Netanjahu annähert.
Bei Louis Klamroth ging es lange um die Frage, ob die Wehrpflicht zurückkommt und was das mental für die Deutschen bedeutet. In welcher Form diese Debatte geführt wird, darum ging es leider zu kurz.
Kein Ministerium habe eine bessere Küche als ihres, behauptet Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Davon wollen wir uns selbst überzeugen. Nur an der Theke wird es kontrovers.