Große Mehrheit für Weyland
Die Frankfurter CDU macht Bernadette Weyland zur Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl 2018. Sie wolle ein Stadtoberhaupt sein, das „regiert und nicht demonstriert“.
Die Frankfurter CDU macht Bernadette Weyland zur Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl 2018. Sie wolle ein Stadtoberhaupt sein, das „regiert und nicht demonstriert“.
Zwischen den Schwesterparteien CSU und CDU brodelt es. Doch Angela Merkel und Horst Seehofer müssen eins einsehen: Sie sind auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen.
Im Alleingang will Christian Lindner die FDP wieder in den Bundestag führen. Selten war eine Partei so sehr auf eine Person ausgerichtet. Kann sein Vorhaben dennoch gelingen?
Hat der SPD-Kanzlerkandidat in seiner Zeit als Präsident der Europaparlaments Mitarbeiter begünstigt? Nein, erklärt das Amt für Betrugsbekämpfung. Ausgestanden ist das Thema damit aber noch nicht.
Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron besucht seine Heimatstadt Amiens. Doch plötzlich ist auch Le Pen da. Sie wettert gegen die EU – und stiehlt dem zurückhaltenden Macron die Show.
Auf Bundesebene ist die FDP nahezu bedeutungslos. Anders im Norden: In Schleswig-Holstein halten sich die Liberalen schon seit Jahrzehnten im Landtag. Woran liegt das?
Horst Seehofer will es wieder wissen. Weil er fit sei – und die Herausforderungen groß. Markus Söder dürfte das nicht schmecken. Und was sagt eigentlich die Schwesterpartei CDU dazu?
Ein mysteriöser Verein macht teure Wahlwerbung für die AfD. Spuren führen zu Nationalisten im Ausland. Wer steckt dahinter? Und wer hat das Ganze enthüllt?
Jahrelang hat Horst Seehofer damit kokettiert, 2018 „definitiv“ seine Karriere als CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident beenden zu wollen. Jetzt kündigt er das Gegenteil an – und stößt auf gemischte Reaktionen.
Sie wollte ihre Partei neu ausrichten, und scheiterte. Trotzdem will Petry die Debatte über die Zukunft der AfD fortsetzen. Unterstützung erhält sie von einem ihrer wichtigsten Rivalen.
Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen – für die Stichwahl am 7. Mai sind die Sympathien unter Deutschlands Politikern klar verteilt. Auf einen Verbündeten kann der Front National zählen.
Auf dem Parteitag der AfD in Köln haben sich die Fronten weiter verhärtet: Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Marcus Pretzell hat sich von der Linie der Bundespartei scharf distanziert.
AfD-Politiker sind Niederlagen gewöhnt. Was der Vorsitzenden Frauke Petry aber widerfuhr, hat eine besondere Qualität.
Schwere Stunden für Frauke Petry auf dem AfD-Parteitag: Ihren „Zukunftsantrag“ musste sie zurückziehen – und ihr Rivale Jörg Meuthen tritt in der ohnehin aufgeheizten Stimmung sogar noch nach.
Im AfD-Machtkampf holen die Gegner von Parteichefin Frauke Petry einen Tag vor Beginn des Wahlparteitages zum Gegenschlag aus. Alexander Gauland ruft indirekt dazu auf, den Zukunftsantrag Petrys von der Tagesordnung zu nehmen.
Sie will nicht antreten: In einer Videobotschaft hat AfD-Chefin Frauke Petry ihren Verzicht als Spitzenkandidatin im Bundestagswahlkampf verkündet. Das ist keine Resignation – sondern ein taktisches Manöver.
Die AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry möchte nicht Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Bundestagswahl werden. Sie stehe „weder für eine alleinige Spitzenkandidatur noch für eine Beteiligung in einem Spitzenteam zur Verfügung“, erklärt sie in einer Videobotschaft – und gibt auch einen Grund an.
Im F.A.Z.-Interview fragt sich Konrad Adam, „ob das wirklich noch die Partei ist, die ich vor vier Jahren gewollt und mitgegründet habe“. Er kritisiert die „Methoden einer Kaderpartei“ und „Säuberungen“ wie „unter Stalin“.
Bei Wahlen und Volksentscheiden häufen sich die Überraschungen. Was hat das mit Politik und Schimpansen zu tun? Mehr, als Sie bis in ungefähr zwanzig Minuten je gedacht haben werden.
In einer Videobotschaft hat der AfD-Landesvorsitzende angekündigt, den Parteitag in Köln nicht zu besuchen. Den Wahlkampf seiner Partei will er dennoch beeinflussen.
Seine Funktion als Kanzleramtsminister und Wahlkampfmanager der CDU hat Peter Altmaier scharfe Kritik eingebracht. Nun geht er zum Gegenangriff über – mit einem Verweis auf Sigmar Gabriel.
In der AfD hält man das starke Geschlecht in Ehren. Der Mann soll wehrhaft sein. Schreckensbild ist die „Vertuntung“, die AfD-Politiker fürchten. Kein Wunder: Die Partei besteht aus – Männern.
Die Kritik am CDU-Generalsekretär war deutlich: Einen Teil der Wahlkampfführung muss Tauber nun an Kanzleramtsminister Altmaier abgeben – eine Entmachtung?
Parteivize Alexander Gauland will nicht Spitzenkandidat werden. Für ihn habe sich das „erledigt“, sagt er der F.A.S. und kritisiert die Vorsitzende Frauke Petry. Die hat noch einen weiteren Plan: Antirassismus soll ins AfD-Grundsatzprogramm.
Die AfD streitet um ihre Ausrichtung, darüber entbrennt auch ein Streit zwischen den beiden Parteichefs. Frauke Petry spricht sich für eine „realpolitische Strategie“ aus – und Co-Chef Meuthen stellt sie als Spitzenkandidatin in Frage.
Sigmar Gabriel bringt Schwung in die deutsche Außenpolitik. Er bricht Tabus, stürzt sich ins Getümmel, sucht den Konflikt, die Überraschung. Seine Zukunft als Außenminister ist jedoch unsicher.
Mit geradezu sozialistischen Forderungen zieht die Linke in den Wahlkampf: Sie will Mieten deckeln, den Mindestlohn auf zwölf Euro anheben, eine Mindestsicherung von mehr als 1000 Euro – und noch viel mehr.
„Klare Spielregeln“ für islamische Religionsgemeinschaften: Parteivize Klöckner will im Wahlprogramm Ansätze für ein Islamgesetz formulieren. Dazu könnte etwa ein Moscheen-Register gehören. Der Islamrat spricht von Populismus.
Die CSU will mit „starkem Maßnahmenpaket“ auf Familien zugehen – dazu sollen höhere Steuerfreibeträge für Kinder und eine schrittweise Abschaffung der Kitagebühren gehören.
Frauke Petry kokettiert in einem Interview mit dem Rücktritt. Das scheint in der AfD jedoch kein Entsetzen auszulösen. Im Gegenteil: kaum jemand widerspricht.
Das Saarland führt der SPD und ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz vor Augen, dass die Koalitionsfrage die Anhängerschaft spaltet. Dabei ist vage zu bleiben keine Option – und ein Flirt mit der FDP gefährlich.
Monsignore Paul Adenauer führte als Begleiter und Berater seines Vaters Konrad Adenauer vom 29. September 1961 bis zum 24. Februar 1963 sowie vom 19. Oktober 1963 bis zum 4. Dezember 1966 ein sehr aufschlussreiches Tagebuch.
Die saarländische SPD bleibt in der Regierung, aber ein trauriger Wahlabend ist es trotzdem. Nach der Hoffnung auf den Schulz-Effekt folgt die Ernüchterung – und die Erkenntnis, dass doch noch nicht alle für Rot-Rot bereit sind.
Lange Gesichter bei der SPD, kein Cuba Libre bei der Linkspartei, und die AfD verzichtet sogar auf eine Wahlparty – aus gutem Grund. Die Grünen sind zerknirscht, und in der FDP-Bundeszentrale geschieht etwas Bemerkenswertes.
Im Saarland siegt die Zufriedenheit mit Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. Die CDU ist glücklich, die SPD in Katerstimmung nach dem Schulz-Rausch. Nun wird wieder gemeinsam nüchtern regiert.
Wo die Polizei verirrte Enten rettet, der Oberbürgermeister Fastnacht feiert und die Eintracht König ist: Die Frankfurter Facebook-Seiten bieten Einblicke in das Seelenleben der Stadt.