Einer muss es ja sagen
Noch wollen viele in der CDU die Hessen-Wahl abwarten. Aber Wolfgang Schäuble spricht offen aus, was der Union bevorsteht: Eine Debatte über die Zukunft von Angela Merkel.
Noch wollen viele in der CDU die Hessen-Wahl abwarten. Aber Wolfgang Schäuble spricht offen aus, was der Union bevorsteht: Eine Debatte über die Zukunft von Angela Merkel.
Nach einem Spitzenergebnis bei der bayerischen Landtagswahl werden die Grünen die neue dominierende Kraft links der Mitte. Damit sind sie ein möglicher Koalitionspartner für Markus Söder. Aber können die Grünen mit der CSU?
Für die einen schrumpft die CSU auf Normalmaß, für die anderen ist die Schlappe der Christsozialen schlichtweg eine „Katastrophe“. Der großen Koalition in Berlin und Bundeskanzlerin Merkel dürften unangenehme Wochen bevorstehen.
Ein politisches Erdbeben verwandelt Bayern in einen Normalfall: Auch hier gibt es die AfD, auch hier müssen jetzt Koalitionen gebildet werden. Die CSU wird nicht lange fackeln. Ein Kommentar.
Lange galt Bouffier als Streitschlichter zwischen Seehofer und Merkel. Am Tag ihrer schwierigsten Wahl aber attackiert CDU-Vize Volker Bouffier die CSU und ihren Vorsitzenden Seehofer scharf.
Ein Rückzug Seehofers, ein Abtritt Merkels – oder gar ein Ende der großen Koalition? Alles scheint möglich kurz vor der Bayern-Wahl. Klar ist nur: Die Sprengkraft des Wahlergebnisses wird bis nach Berlin reichen.
Beatrix von Storch will liberale Muslime für die AfD gewinnen. Anhängern des rechten Flügels in der Partei ist das ein Dorn im Auge. Ein früheres AfD-Mitglied hält die Strategie hingegen für erfolgversprechend – und für gefährlich.
André Yorulmaz ist Sohn eines Muslims und ein ehemaliges AfD-Mitglied. Im F.A.Z.-Gespräch erklärt er, warum die AfD eine Plattform für liberale Muslime sein könnte – und wie sie ihre Radikalität verlieren kann.
Der Wahlkampf in Bayern geht ins Finale, und der bayerische Ministerpräsident holt sich lieber Unterstützung aus Österreich als aus Berlin. Was sonst noch wichtig ist, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Bei Sandra Maischberger wirkt es so, als könnten die Gegner der CSU den kommenden Wahltag kaum abwarten. Nichts scheint so sicher wie die Niederlage der Christsozialen. Jörg Schönenborn erklärt jedoch, weshalb die Lage gar nicht so eindeutig ist.
Die SPD-Vorsitzende Nahles tadelt, dass der Sockel, auf dem Merkel steht, brüchig geworden ist – aber eigentlich muss ihr das ganz recht sein. Die Entwicklung hat für die SPD trotzdem einen Schönheitsfehler.
Die Grünen verantworten in mehreren Bundesländern die innere Sicherheit. In einer Partei, in der der Kampf gegen die Obrigkeit Tradition hat, ist das nicht ganz einfach.
Sogar die Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion stellt alte Gewissheiten in CDU und CSU kurzfristig in Frage. Selbst Alexander Dobrindt schlüpft in eine ungewohnte Rolle.
Götz Kubitschek verkauft seinen Verlag und wird politischer Berater. Für die AfD arbeitet der Taktgeber der „Neuen Rechten“ schon – zu seinen Kunden sollen allerdings auch CDU-Politiker zählen.
Der Atomausstieg ist vergessen – obwohl dessen Folgen längst nicht bewältigt sind. Jetzt wird mit gleicher Verbissenheit um Kohleverstromung und das Symbol Hambacher Forst gekämpft. Es geht um die Zukunft unserer Industriegesellschaft. Den Grünen ist das schnuppe.
Ein bescheidener Vorschlag für das neue Grundsatzprogramm der CDU.
In der CSU brodelt es, diese Woche entlud sich der Zorn über Horst Seehofer im Parteivorstand. Und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder trifft schon ganz eigene Vorkehrungen.
Für die SPD Baden-Württembergs gehe es um die Existenz, sagt Lars Castelluci FAZ.NET. Deshalb wolle der Bundestagsabgeordnete den Parteivorsitz übernehmen. Die jetzige Vorsitzende Leni Breymaier ist seit zwei Jahren im Amt.
Die absolute Mehrheit für die CSU sei trotz schlechter Umfragewerte weiterhin möglich, so Horst Seehofer. Auch nach einer möglichen Wahlschlappe werde er weitermachen, so der Parteivorsitzende.
Warum ist der Populismus entstanden und worauf reagiert er? Ein Gastbeitrag des AfD-Parteivorsitzenden Alexander Gauland.
Die bayerische SPD hat viele Wähler verloren. Die Spitzenkandidatin betont, sie lasse sich nicht verbiegen. Aber spürt sie noch, was die Leute wollen?
AfD-Vertreter weisen Verbindungen zur Identitären Bewegung vehement zurück. Vertreter der neuen Rechten kokettieren wiederum mit Kontakten zur rechtspopulistischen Partei. Wo endet das Private, wo beginnt das Offizielle? Eine Spurensuche.
Die Bundesregierung verheddert sich im Diesel-Dilemma heillos in den Fallstricken ihrer Politik – zum Glück für die Grünen. Die Absurdität ihrer Forderungen fällt dann offensichtlich nicht gleich auf.
Wenn der gesamte Verkehrsverlauf sich ändert, fährt man, seine Spur haltend, den anderen entgegen: Alexander Gauland setzt mit seiner aufreizenden Koalitionsgebärde die CDU unter Druck. Und Merkel wird zur Geisterfahrerin.
Die Freiheitlichen in Österreich halten engen Kontakt nach Moskau. Ideologisch passt das ziemlich gut. Der Feind sitzt anderswo.
Bisher war der CSU-Politiker Manfred Weber der einzige Bewerber um die EVP-Spitzenkandidatur für die Europawahl 2019. Doch jetzt macht ihm ein erfahrener Finne Konkurrenz: Alexander Stubb.
Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen über die Folgen des Staatsbesuches von Erdogan in Deutschland. Der inoffizielle Botschafter des türkischen Staatspräsidenten ermöglicht dabei interessante Einblicke in die Struktur autoritären Denkens.
Ein Jahr nach Helmut Kohls Tod bringt Lukas Bärfuss ihn in Mannheim auf die Bühne. In quälenden zweieinhalb Stunden erleben die Zuschauer ein schäbiges Machwerk.
In der CDU sind nach dem Sturz Volker Kauders als Fraktionsvorsitzendem viele Fragen offen. Die beiden wichtigsten lauten: Wie stark ist Merkel noch? Und wann kommt der Wechsel an der Parteispitze?
Parteivorsitzende Annalena Baerbock forderte vor der Sitzung des Grünen-Vorstands, dass Autofahrer ein Recht auf Entschädigung oder Hardware-Nachrüstung auf Kosten der Konzerne haben sollten.
Die Wirtschaft brummt und trotzdem legt die rechtspopulistische Partei Schwedendemokraten in Schweden zu und wird zur drittstärksten Kraft – wie passt das zusammen? Ein Kommentar.
Beim Tory-Parteitag in Birmingham bekommt Theresa May Gegenwind aus verschiedenen Richtungen. Im Hintergrund arbeitet Boris Johnson an einer höflichen Rebellion.
Die Abwahl von Volker Kauder hat viele in der CDU verunsichert. Bundesvize Armin Laschet warnt die Partei nun aber vor einem radikalen Kurswechsel – und hält an Merkel als Parteivorsitzenden fest.
Die Koalition beschäftigt sich zwar viel mit sich selbst, tatenlos war sie aber keineswegs. Doch der Wirtschaft passt der Kurs der Regierung nicht. Wird sich das nun ändern?
Kanzlerin Angela Merkel beklagt mit Blick auf die Zuwanderungsdebatte eine „völlige Enthemmung der Sprache“. Diese Art von Hass sei nicht zu rechtfertigen. Gleichzeitig wirbt Merkel um Verständnis für den Unmut vieler Ostdeutscher.
Die CDU neigt nicht zum Aufstand, aber die Nervosität vor dem Jahr 2019 wird steigen. Soll es einen „Übergang“ geben, muss er dann eingeleitet werden.