Spielregeln verletzt, Geld entzogen
Die ehemalige NPD erhält künftig weder staatliche Mittel noch Steuervorteile. Was folgt aus dem Karlsruher Urteil für die AfD?
Die ehemalige NPD erhält künftig weder staatliche Mittel noch Steuervorteile. Was folgt aus dem Karlsruher Urteil für die AfD?
Karlsruhe setzt das Grundgesetz durch. Die geschrumpften Volksparteien sollten sich aber hüten, auf Verbote zu setzen, nur weil sie sich anders nicht zu helfen wissen.
Die rechtsextreme Partei „Heimat“, früher bekannt als NPD, wird für sechs Jahre von der staatlichen Finanzierung ausgeschlossen. Das Urteil könnte Hinweise darauf geben, ob ein entsprechender Antrag gegen die AfD Aussichten auf Erfolg haben kann.
Die Partei, die heute „Die Heimat“ heißt, sei darauf ausgerichtet, die freiheitlich demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen, urteilten die Richter in Karlsruhe.
Die Deutsche Bahn wird bestreikt wie nie zuvor, im Vorwahlkampf der Republikaner fällt womöglich eine Vorentscheidung zugunsten von Donald Trump und in Hollywood werden die Kandidaten für die Oscars nominiert. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Populismus ist für die Zukunft der Demokratie sogar noch gefährlicher als die Aggressionen Putins, sagt der Historiker Heinrich August Winkler. Dennoch gibt es etwas, das ihn hoffen lässt.
Als Redaktionsfotografin der F.A.Z. war Barbara Klemm überall in der Welt unterwegs. In Frankfurt fotografierte sie sozusagen nebenher. Diesen gänzlich unabhängigen Blick zeigen nun Klemms Frankfurt-Bilder im Historischen Museum.
Warum ist die Wetterau, die Region nördlich von Frankfurt, besonders anfällig für die AfD? Heimaterkundung eines Eingeborenen. Ein Gastbeitrag.
Die Kreistagsfraktion der AfD hat Thomas Sehrt zu Recht aus ihren Reihen ausgeschlossen. Dies hat das Gießener Verwaltungsgericht festgestellt.
Der Staatsrechtler Klaus Ferdinand Gärditz will, dass die AfD in manchen Bundesländern verboten wird. Und er hat keine Zweifel, dass es genügend Belege für die Verfassungsfeindlichkeit der Partei gibt.
Ein Verbot der AfD auf Bundesebene wäre politisch fragwürdig und rechtlich kaum durchsetzbar. Aber über das Verbot einzelner Landesverbände muss diskutiert werden.
In Folge 263 fragen wir den Bundesfinanzminister nach dem Streit um das Elterngeld und das Ehegattensplittung. Außerdem analysieren wir, warum das Bundesverfassungsgericht die zweite und dritte Lesung des Heizungsgesetzes untersagt hat.
Sie wettern gegen „Systemnutten“, wünschen sich Politiker ins Gefängnis und marschieren gemeinsam mit der NPD: Rechtsextreme verstecken sich bei Querdenker-Protesten nicht. Trotzdem kommen Tausende mit.
Karlsruhe verhandelt über die Finanzierung der NPD, doch alle Blicke richten sich woanders hin. Das Problem ist nur: Gegen die AfD bräuchte man andere Rezepte.
Das Verfassungsgericht verhandelt über die Finanzierung der NPD. Ihre Vertreter erscheinen nicht. Man weigere sich, zu „Statisten einer Justiz-Simulation“ gemacht zu werden.
Zwei Verbotsverfahren scheiterten. Nun wollen Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung den Rechtsextremisten wenigstens den Geldhahn abstellen. Dürfen sie das?
Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit der NPD. Jens Stoltenberg bleibt ein weiteres Jahr NATO-Generalsekretär. Und in Fukushima soll Kühlwasser in den Pazifik geleitet werden. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Volksfront-Attitüde gegenüber einer Partei ist verfassungsrechtlich fragwürdig und kontraproduktiv. Gerade im Osten führt das zu Abwehrreflexen – denn hier gibt es ein besonderes Gespür für staatliche Propaganda.
Die Hürden für ein Parteiverbot sind hoch. Doch die AfD kann verboten werden, sagt das Deutsche Institut für Menschenrechte. Die Partei sei eine Gefahr für die Demokratie und die freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Einen Monat bevor das Bundesverfassungsgericht über die Finanzierung der NPD verhandelt, hat die sich umbenannt.
Mit dem neuen Namen „Die Heimat“ will die NPD nach eigenen Angaben „ein neues Kapitel“ aufschlagen. In einem Monat verhandelt Karlsruhe darüber, ob die Partei von der staatlichen Parteienfinanzierung ausgeschlossen werden darf.
Der Hamburger NPD-Landesvorsitzende Lennart Schwarzbach wehrt sich seit langem gegen seinen Ausschluss aus einem Sportverein. Auch in Karlsruhe hatte er keinen Erfolg.
Aus Sicht von Verfassungsschutz-Chef Haldenwang gewinnen die rechtsextremistischen Strömungen in der AfD an Bedeutung. Er warnt davor, die Umsturzpläne der „Reichsbürger“ zu verharmlosen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Frankfurt ein Bürgerhaus nach dem anderen. Doch ihre Betreibergesellschaft war meistens unterfinanziert.
Das aktuelle Bundesverfassungsgerichtsurteil bekräftigt die grundlegende Bedeutung der Chancengleichheit der Parteien, wird der Rolle der Regierung jedoch nicht gerecht.
Keine Impfpflicht, so gut wie keine Einschränkungen mehr: Der „Querdenker“-Bewegung ist ihr Thema abhandengekommen. Ihr harter Kern protestiert trotzdem immer weiter. Warum finden die Empörten keinen Weg zurück in die Gesellschaft?
In Berlin schloss der Landeswahlausschuss die NPD 2017 von der Bundestagswahl aus. Zu unrecht, wie nun das Bundesverfassungsgericht befand – mit welchen Folgen?
Schon vor der Pandemie haben Verschwörungsgläubige in Deutschland den russischen Propagandasender RT Deutsch konsumiert. Ein Teil der Corona-Leugner stellt nun einen Zusammenhang zwischen der Pandemie und dem Ukraine-Krieg her.
Warum es gut ist, dass die sächsische Justizministerin dem früheren AfD-Abgeordneten Jens Maier untersagt hat, seine Dienstgeschäfte weiter auszuüben – wenn auch nur vorläufig.
„Spaziergänger“ bevölkern Sachsens Straßen. Sie wähnen sich in einer Diktatur. Doch es gibt Gegenproteste. Über eine Bewegung, die dem rechten Treiben nicht tatenlos zusieht.
Wann immer Corona-Leugner demonstrieren, ist Joachim Schaefer mit seiner Kamera dabei. Ihm geht es um die Dokumentation einer sich wandelnden Szene. Doch immer öfter wird er angegriffen – mit Worten und Gewalt.
Barbara Klemm fotografierte 1969 drei Saalschützer der NPD und verhinderte damit vielleicht den Einzug der Partei in den Bundestag. Norbert Lammert erinnerte daran in einer Laudatio.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Zwanzig Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland kommt es zum Machtwechsel in Bonn. Erleichterung herrscht über das Abschneiden der NPD. Teil 6 unserer Wahlserie.
Grundrechte werden mit Freiheit assoziiert. Das Gefahrenpotenzial der Grundrechte wird jedoch selten beleuchtet. Die Risiken einer freiheitlichen Verfassung. Ein Gastbeitrag.
Drei wegen Brandstiftung in einer Turnhalle im brandenburgischen Nauen verurteilte Männer sind zu hohen Schadensersatzsummen verurteilt worden. Unter ihnen ist auch ein früherer NPD-Stadtverordneter.