Kreis Ahrweiler beziffert Flutschäden auf mehr als 3,7 Milliarden
Dass die Flutschäden im Ahrtal immens sind, ist längst klar. Nun nennt der stark zerstörte Kreis Ahrweiler eine erste geschätzte Summe.
Dass die Flutschäden im Ahrtal immens sind, ist längst klar. Nun nennt der stark zerstörte Kreis Ahrweiler eine erste geschätzte Summe.
Die Zahlen beruhen auf Angaben aus fast allen betroffenen Kommunen. Das Düsseldorfer Kabinett verständigt sich auf Hilfen, um die Schäden der Flut abzufedern.
Das Hochwasser hat jede zweite Kommune in Nordrhein-Westfalen getroffen. Heimatministerin Scharrenbach sorgt sich um die Infrastruktur – und fordert Milliardenhilfe.
Stephan Weil bleibt Ministerpräsident in Niedersachsen, Putin macht die Ukraine für die Explosion auf der Krim-Brücke verantwortlich und heute werden erste Details zur Gaspreisbremse vorgestellt. Der Newsletter für Deutschland.
Gemeinsam zeigten Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet in Stolberg bei Aachen Präsenz.. SPD-Kanzlerkandidat Scholz sagte, es seien Milliardenbeträge erforderlich, um die Folgen der Flut zu lindern.
Für Mitte Oktober schlägt das Bundesgesundheitsministerium das Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests vor. Allen Bürgern sei mittlerweile ein Impfangebot gemacht worden. Derweil kritisieren die Hausärzte den Beschluss der Gesundheitsminister, Kinder ab 12 Jahren zu impfen.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat am Montag die von derm Hochwasser stark betroffene Gemeinde Swisttal besucht.
Ein Bundestagskandidat der AfD in Nordrhein-Westfalen, Matthias Helferich, hat sich in Chats als „freundliches Gesicht des NS“ bezeichnet. Nun reagiert die Partei.
Auch Friedhöfe und Bestattungsunternehmen wurden in den Flutgebieten vom Wasser verwüstet. Deshalb ist ein würdevoller Abschied von vielen Opfern zunächst nicht möglich. Beerdigungen müssen verschoben werden.
NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Union Armin Laschet war am Wochenende in Polen zu Gast, um sich für die Hilfe während der Fluten zu bedanken und um des Warschauer Aufstandes zu gedenken.
Nach der Flutkatastrophe in der rheinland-pfälzischen Eifel und in Nordrhein-Westfalen werden Blutkonserven knapp. Sozialminister Kai Klose hat zudem eine politische Forderung.
Nicht nur Benzin und Heizöl sind deutlich teurer als vor einem Jahr. Auch in der Gastronomie wagen sich die Ersten an Preiserhöhungen. Bis zum Jahresende könnte die Inflation noch höher liegen.
In den nordrhein-westfälischen Hochwassergebieten werde niemand mehr vermisst, sagt Innenminister Reul. 47 Menschen seien in dem Bundesland ums Leben gekommen. Bei der Aufarbeitung müssten nun die Warnsysteme im Mittelpunkt stehen.
Nach dem verheerenden Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz gewinnt der Klimaschutz für die Deutschen an Bedeutung. Doch auch nach der Flutkatastrophe ist für die Mehrheit ein anderes Thema noch wichtiger.
Das Datum für eine erweiterte Testpflicht für Reisende steht, sagt Söder. Wird der Klimaschutz das zentrale Wahlkampfthema? Und im „Cum-Ex“-Skandal wird es wichtige Weichenstellungen geben. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Hilfe in Katastrophenfällen muss aus Sicht von General Schelleis besser koordiniert werden. Er sieht „erheblichen Handlungsbedarf zur Verbesserung der Führungssysteme“.
In zahlreichen Regionen hatten Einsatzkräfte bis in die Nacht viel mit Unwetterschäden zu tun – in Baden-Württemberg rückt der Winterdienst an. Für Dienstag sind in Nordrhein-Westfalen Starkregen und Gewitter angekündigt.
Durch das Hochwasser sind in NRW auch Umweltgifte in die Umgebung gelangt. Öl lief in Keller, Gegenstände gelangten auf die Straßen. Menschen in Eschweiler berichten von stinkendem Schlamm auf dem Boden.
In NRW gilt eine höhere Corona-Warnstufe. Der Bundestag berät über Katastrophenschutz. Und der Weltklimarat bereitet die Veröffentlichung seines neuen Berichts vor. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Als das Wasser kam, wollte der Kanzlerkandidat der Union helfen, zuhören – und vielleicht auch Wahlkampf treiben. Dann wuchs der Druck und alles kam anders.
Im Krisengebiet an der Ahr haben am Samstag abermals Regenfälle eingesetzt – es werden Evakuierungen angeboten. In Nordrhein-Westfalen kann es zu heftigen Gewittern kommen.
Der Zuckerhersteller Pfeifer & Langen wurde vom Hochwasser überschwemmt. Jetzt spenden die Mitarbeiter ihre Überstunden – und der Chef zieht eine erste Schadensbilanz.
Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat mindestens 179 Menschen das Leben gekostet. Nun drohen neue Starkregenfälle. Im Rahmen des ARD-Spendentags kamen unterdessen 16,5 Millionen Euro für die Opfer zusammen.
Nach dem Hochwasser fallen Rekordmengen von Abfall an. Der ist vor Ort kaum zu entsorgen. Wer wird dafür zahlen, dass der Müll abtransportiert wird?
Nicht erst seit der Flutkatastrophe suchen Feuerwehren und Kommunen nach Möglichkeiten, die Bevölkerung zu warnen. Wie wichtig das ist, sahen 60 Helfer aus dem Hochtaunuskreis in Nordrhein-Westfalen mit eigenen Augen.
Nach der Flutkatastrophe in der vergangenen Woche laufen in den betroffenen Regionen die Aufräumarbeiten. Die Situation ist vielerorts noch angespannt. Nun könnte es in NRW und Rheinland-Pfalz abermals heftig regnen.
Neben den Haushalten sollen in den Hochwassergebieten Unternehmen, Bauern und Forstwirte unterstützt werden. Die Politik will den Bürgern vertrauen: Eine Vermögens- oder Bedürftigkeitsprüfung ist nicht geplant.
Rund eine Woche ist vergangen, seit der dramatischen Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW. Und es ist beeindruckend, wie beherzt Menschen aus ganz Deutschland bei den Aufräumarbeiten helfen. Das betonte auch Rainer Kaul, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes vom Landesverband Rheinland-Pfalz am Donnerstag in Ahrweiler.