Zehn Jahre danach
Hat der 11. September 2001 New York für immer verändert? Wir haben kurz vor dem zehnten Jahrestag der Katastrophe schon einmal nachgesehen, wie sich die Stadt künftig an ihre Vergangenheit erinnern wird.
Hat der 11. September 2001 New York für immer verändert? Wir haben kurz vor dem zehnten Jahrestag der Katastrophe schon einmal nachgesehen, wie sich die Stadt künftig an ihre Vergangenheit erinnern wird.
Im "Nizza" ist das Klima subtropisch. Zumindest die Pflanzenwelt in diesem Park am nördlichen Mainufer zeigt sich völlig unbeeindruckt vom verregneten Sommer. Pinien, Orangenblumen, Lavendel und Palmen wachsen dort wie sonst an der Mittelmeerküste.
Ein Land tastet sich an seine Extremisten heran: Nach dem Attentat von Oslo sucht Norwegen nach Deutungsversuchen. Gleichzeitig entflammt eine Debatte zur Meinungsfreiheit.
JAKARTA, 2. August. Fast neun Jahre nach dem schwersten Terroranschlag auf indonesischem Boden wird der mutmaßliche Drahtzieher, Umar Patek, in seiner Heimat zurückerwartet. Der indonesische Regierungssprecher, Michael Tenne, wollte ...
Im norwegischen Parlament hat Ministerpräsident Stoltenberg für den 21. August eine große nationale Trauerfeier für die Opfer der Terroranschläge angekündigt. Es dürfe nun keine Hexenjagd auf die Meinungsfreiheit geben, so Stoltenberg weiter.
Während Anders Breivik auf der „Insel der Liebe“ tötet, sind die Jugendlichen auf der Flucht. Ali rennt barfuß durch den Wald, Kamzy kauert im Toilettenhäuschen, Adrian versucht, durch das Wasser zu entkommen. Als die Polizei endlich eintrifft, liegen überall Tote.
Was wäre ein besserer Test auf geistige Klarheit als die Fähigkeit, sich ein Ziel zu setzen, einen entsprechenden Plan auszuarbeiten und ihn auszuführen? Weshalb ich den Massenmörder von Oslo nicht „geistesgestört“ nenne.
Im Herzen bin ich bei den Trauernden in Oslo. 1993 war ich das Ziel eines Briefbombenanschlags durch den sogenannten "Unabomber", der einer der Helden des Mörders von Oslo zu sein scheint. Nichts ist feiger und böser als ein Terroranschlag, ...
Die Überlegungen, ob es besser ist, Außenseiter in radikale Parteien einzubinden, sind politisch höchst brisant. Wie weit müsste sich eine Partei verbal radikalisieren, um solche Irrsinnigen zu halten? Wem die Radikalen zu lasch sind, der ist ein Fall für den Staats- und Verfassungsschutz.
„Mehr Demokratie und Offenheit“ sei die Antwort auf die Anschläge in Norwegen, sagt Ministerpräsident Stoltenberg. Gleichwohl werden die Sicherheitsmaßnahmen im Land überprüft. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass Breivik ein Einzeltäter ist.
Die Mahnungen an die Medien, sich bei ihrer Berichterstattung über die Attentate von Norwegen nicht zu sehr auf den Täter zu konzentrieren, um diesem nicht die ersehnte Bühne zu bereiten, sind so ehrenwert wie naiv: Tag um Tag blickt ...
Am Dienstag war Oslo so schön wie selten: An Ampeln und in Mauerritzen waren Dutzende Sträuße befestigt, Blüten lagen auf Müllcontainern. Ihre Angst haben die Norweger mittlerweile überwunden. Langsam besinnen sie sich wieder auf ihre Tugenden.
Es ist die Pflicht der Sicherheitsbehörden, ihre Strukturen und Fähigkeiten auch nach scheinbar singulären Katastrophen immer wieder zu überprüfen. Was wir brauchen, ist mehr Wachsamkeit im Netz. Wer Aufrufe zu Hass und Gewalt unterbindet, schränkt die Freiheit nicht ein.
Der stellvertretende ZDF-Chefredakteur bescheinigt sich und seinem Sender, am Abend der Attentate in Norwegen korrekt gehandelt zu haben. Damit beschönigt er nicht nur die eigene Rolle im allgemeinen Debakel der auf einen islamistischen Hintergrund fixierten Journalisten und "Experten" an diesem Tag, sondern verhindert auch eine notwendige Diskussion über die gefährlichen Reflexe der Medien.
Nach den Attentaten in Norwegen fordert die Union Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) dazu auf, den Widerstand gegen die Vorratsdatenspeicherung aufzugeben. Die Gewerkschaft der Polizei verlangt eine Datei auffälliger Personen.
Norwegen war ein sozialdemokratisches Idyll. Nun, noch in der Erschütterung angesichts der Morde, rätselt man über den Täter. Seine Motive sind nicht so einfach zu verstehen, wie es erste Berichte glauben machten.
Es gibt Geschehnisse, die sind nicht zu kommentieren, über die ist nur nachzudenken, und allein das schon ist unbeschreiblich schmerzlich. Die einzige Kategorie, die auf den Massenmord in Norwegen passt, ist Wahnsinn.
Norwegen fällt in tiefe Trauer. Mit mehr Offenheit und mehr Demokratie will es den Attentäter Anders Breivik bloßstellen. Der spricht derweil bei der Polizei von einer „Revolution“, die es zu entfachen gelte. Aber es hört ihm niemand zu.
Die Attentate am Freitag trafen nicht nur die norwegische Öffentlichkeit, sondern offenbar auch den Geheimdienst PST unvorbereitet. Im jüngsten Lagebericht der Behörde heißt es, weder das links- noch das rechtsextreme Lager seien ...
Der Doppelanschlag von Norwegen weckt Erinnerungen an das Bombenattentat auf ein Regierungsgebäude in Oklahoma-City vor 16 Jahren, bei dem 168 Menschen getötet wurden. Der Täter hatte ebenfalls einen rechtsradikalen Hintergrund.
Sie wollten einen FAZ-Blogger schon immer mal quer durch Europa hetzen? Ihn zum Einkaufen schicken, als wäre er ein Dienstbote, während Sie behaglich daheim auf dem Eisbärenfell vor dem Kamin liegen und vom Sherry erheitert nachlesen, wie es ihm dabei ergeht? Ohne Bezahlinhalte und Kaufnepp, einfach so, weil Sie eine kluge Leserin, ein netter Leser dieses kleinen Projekts sind? Nun, es ist fast Weihnachten, und diesen Wunsch erfülle ich gerne. Sie sagen, was Sie haben wollen, ich fahre nächstes Jahr los und stopfe das alles in meinen grossen, leeren Koffer aus dem Paris des Jahres 1913.