Der Richter mit der weichen Faust
Die erste Anhörung im Prozess gegen die Hintermänner der Anschläge vom 11. September 2001 zog sich quälend lange hin. Die Angeklagten fühlten sich hinterher als Sieger.
Die erste Anhörung im Prozess gegen die Hintermänner der Anschläge vom 11. September 2001 zog sich quälend lange hin. Die Angeklagten fühlten sich hinterher als Sieger.
Schöner kann Monaco kaum sein: Kurz bevor die Saison beginnt, ist der Zwergstaat frühlingshaft melancholisch und rührend provinziell.
Nach der Serie von Bombenanschlägen in Julija Timoschenkos Heimatstadt Dnipropetrowsk gibt sich der ukrainische Präsident Janukowitsch kämpferisch. „Wir werden die richtige Antwort geben“, sagt er. Doch die Debatte über den Austragungsort der Fußball-EM dürfte nun noch schärfer geführt werden.
Eivind Dahl Thoresen leidet noch heute unter den Spätfolgen des Attentats in Oslo. Mit ruhigen Worten schildert das Opfer des Bombenanschlags im Breivik-Prozess die Geschehnisse. Die Zuschauer weinen, der Angeklagte zeigt sich unbeeindruckt.
Ein Vater entführt seine beiden kleinen Söhne auf ein Schiff, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Das Schiff sinkt, nur die Kinder überleben. Erst über ein Foto in der Zeitung erfährt die Mutter von ihrem Schicksal.
Bei zwei Anschlägen in Nigeria sind am Ostersonntag mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Kaduna explodierten zwei mit Sprengstoff präparierte Autos, in Jos detonierte eine Bombe.
In dem Land, in dem Jesus Wunder wirkte, scheitert man heute am kleinen Grenzverkehr. Zwischen Jerusalem und Qubeibeh, wo zwei Jünger den Auferstandenen trafen, bleibt der Checkpoint für jüdische Israelis und Palästinenser ohne Passierschein geschlossen.
Nach über zehn Jahren soll in einem zweiten Anlauf der „Gruppe der Fünf“ im amerikanischen Gefängnis in Guantanamo Bay der Prozess gemacht werden.
Aljona, Robin und Pina - auf diese Formel lässt sich die weltmeisterliche Kür von Nizza bringen. Savchenko/Szolkowy schaffen, was es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gab.
Die Aussagen der dritten Ehefrau Bin Ladins geben Aufschluss über seine Flucht: Der Al-Qaida-Führer versteckte sich immer in Städten und nicht, wie vermutet, in den Stammesgebieten Pakistans.
Bestaunt und beifallumrauscht: Aljona Savchenko und Robin Szolkowy setzen bei der Weltmeisterschaft in Nizza den Maßstab. Doch der Vorsprung ist nur hauchdünn.
„Vorsicht, wir sinken!“ - Olympique Marseille will sich unter anderem mit Schwimmwesten und dem dritten Torwart gegen die bayerische Torflut wappnen.
Der dreifache Wurfaxel soll dem Eislaufpaar Savchenko/Szolkowy 2014 zum Olympiasieg verhelfen. Am Mittwoch riskieren die beiden die kühne Übung in Nizza. Aber auch die Herausforderer haben sich etwas ausgedacht.
Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse plante einen Anschlag auf einen weiteren Soldaten. Außerdem habe er im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Opfer getötet zu haben, sagte der zuständige Staatsanwalt in Toulouse. Der Mann hält sich noch immer in einem Haus verschanzt.
Das Attentat auf eine jüdische Schule in Toulouse lässt Frankreich innehalten. Der Wahlkampf tritt in den Hintergrund, die Medien halten sich zurück. Niemand will einen Fehler machen.
Der Anschlag in Toulouse wurde möglicherweise vom Täter gefilmt. Der Mann habe „auf seiner blutigen Brust eine Art Kamera“ getragen, sagte der französische Innenminister Guéant. In Frankreich wird heute der Opfer mit einer Schweigeminute gedacht.
Die Mordserie in Südfrankreich hat ein unverkennbares Muster: Alles weist auf (islamistischen) Terrorismus hin. Und auch wenn es um politisierte Einzeltäter gehen sollte, steht dahinter doch ein „Milieu“. Die Politik sollte aufhören, solche Vorfälle zu verharmlosen.
Das ZDF rekonstruiert „München 72 - Das Attentat“ - mit sehr viel Zeitgefühl und etwas wenig Gespür für die ganze Tragik der Geschichte. Wem hilft diese deutsche Perspektive?
Bei einem Anschlag auf einen Busbahnhof in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind mindestens vier Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Die Polizei verdächtigt die islamistische Al Shabaab, den Anschlag verübt zu haben.
Der norwegische Attentäger Anders Breivik ist am Mittwoch offiziell wegen Terrorismus und vorsätzlichen Mordes angeklagt worden. Als Höchststrafe sind dafür 21 Jahre Haft festgelegt, außerdem besteht die Möglichkeit zur lebenslangen Sicherungsverwahrung.
Bei einem Bombenanschlag auf einen Polizeibus in Istanbul sind mindestens 16 Menschen verletzt worden. Ministerpräsident Erdogan sprach in einer ersten Reaktion von einem „Terroranschlag“.
Laut einem Bericht des russischen Staatsfernsehens ist kurz vor den Präsidentenwahlen ein geplanter Anschlag auf Wladimir Putin vereitelt worden. Putin wirft dem Westen unterdessen eine gewaltsame Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder vor.
Trauer und Trauma: Nach vierzig Jahren kehren sechs Überlebende an den Schauplatz des Attentats bei den Olympischen Spielen von München zurück.
Bundeskanzlerin Merkel hat den Familien der Opfer der Zwickauer Terrorzelle Aufklärung versprochen. Die Morde seien „eine Schande für unser Land“, sagte sie auf der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des rechtsextremistischen Terrors in Berlin.
Eine neue Welle der Gewalt hat die irakische Hauptstadt Bagdad und andere Provinzen des Landes erschüttert. Bei mehreren Anschlägen mit Autobomben sowie Feuergefechten wurden mindestens 60 Menschen getötet.
Der siebenmalige Tour-Sieger kehrt als Triathlet zurück und verblüfft die Szene. Manche trauen ihm sogar einen Sieg auf Hawaii zu. Der Ironman-Konzern sieht kein Problem darin, mit dem dopingdauerverdächtigen Amerikaner zu kooperieren.
Sind rassistische Umtriebe weniger ernst zu nehmen, wenn sie nicht von deutschen Nationalisten ausgehen? Köln kippt eine Studie über Rechtsextremismus im türkischen Milieu.
Für Israel ist klar, dass Iran gezielt Anschläge auf seine Gesandten verübt. Bevor die Bomben in Dehli explodierten, schien jedoch nicht einmal der Mossad um die Gefahr zu wissen.
Der 22 Jahre alte Arid U., der im März 2011 einen Anschlag auf amerikanische Soldaten am Frankfurter Flughafen verübt hat, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei dem Anschlag wurden zwei Soldaten getötet und zwei weitere schwer verletzt.
Die zweitgrößte syrische Stadt Aleppo ist von mehreren Bombenexplosionen erschüttert worden, bei denen Dutzende Menschen starben. Auch in Homs gehen die Kämpfe unvermindert weiter. Der amerikanische Präsident Obama bezeichnete die Gewalt in Syrien als „abstoßend“.
Die bei einem Attentat in Arizona vor einem Jahr schwer verletzte Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords zieht sich aus der Politik zurück. Sie müsse weiter an ihrer Genesung arbeiten, erklärte sie in einer Videobotschaft.
Die Anschlagsserie in der nordnigerianischen Stadt Kano ist mit fast 200 Toten das bislang blutigste Attentat der islamistischen Sekte Boko Haram. In der Stadt müssen sich unbeschreibliche Szenen abgespielt haben.
Bei einer Serie von Anschlägen in der nigerianischen Stadt Kano sind am Freitag mindestens 120 Menschen getötet worden. Die radikalislamische Sekte Boko Haram bezichtigte sich der Taten.
In Teheran ist ein Atomwissenschaftler bei einem Bombenanschlag getötet worden. Iran wirft Israel vor, in den Anschlag verwickelt zu sein.
Bei Anschlägen in Nigeria auf Kirchen und Läden von Christen sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Die Polizei macht die islamistische Sekte Boko Haram für die Taten verantwortlich.
Die nigerianische Regierung hat nach der schweren Anschlagserie gegen christliche Kirchen ihre Entschlossenheit im Kampf gegen die islamistische Gruppe Boko Haram bekräftigt.