Die Wahrheit hinter der Schutzmaske
Die französische Regierung behauptete, Schutzmasken könnten sogar schädlich sein. Der Grund dafür waren mangelnde Vorräte. Als erste Großstadt führt Nizza nun eine Mundschutzpflicht ein.
Die französische Regierung behauptete, Schutzmasken könnten sogar schädlich sein. Der Grund dafür waren mangelnde Vorräte. Als erste Großstadt führt Nizza nun eine Mundschutzpflicht ein.
Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Messerangriff in Romans-sur-Isère übernommen. In handschriftlichen Aufzeichnungen beklagte sich der Angreifer darüber, „in einem Land von Ungläubigen zu leben“.
Medienberichten zufolge sollen BKA-Beamte den Anschlag in Hanau nicht als rassistisch motiviert eingestuft haben. Der Präsident des Bundeskriminalamts hat der Darstellung nun widersprochen.
Nach dem versuchten Anschlag auf der Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln konnte ein Tatverdächtiger am Samstag festgenommen werden. Doch der schweigt zu den Vorwürfen.
Didier Raoult will ein Mittel gegen Covid-19 gefunden haben. Vielen galt er als Spinner und Störenfried. Er selbst sieht sich als Avantgarde. Auch Donald Trump ist schon auf ihn aufmerksam geworden.
Auch einen Tag der Festnahme eines Mannes, der den Sabotageakt auf eine ICE-Strecke verübt haben soll, schweigt der Verdächtige weiter. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen.
Vor einem Monat schockierte der rassistische Anschlag von Hanau das ganze Land. Hätten Polizei und Verfassungsschutz die Tat verhindern können? Forschungen zufolge machen bestimmte Täter vorher zumindest Andeutungen.
Im Januar 2021 soll der Prozess beginnen. Sechs Monate sind für ihn vorgesehen. An dem Mammutverfahren sollen 1765 Kläger teilnehmen
Maximilian Schachmann gewinnt das Radrennen Paris–Nizza, das anders als viele Sportveranstaltungen und auch trotz großer Bedenken nicht abgesagt wird. Doch die Zukunft ist völlig ungewiss.
Der Sport ist nahezu zum Stillstand gekommen: Aber nur nahezu. Fußball wird in Europa höherklassig immerhin noch in der Türkei und Russland gespielt. In England treffen sich Dartsspieler – allerdings ohne Zuschauermassen. Und Snooker will „business as usual“.
Bei Paris-Nizza, dem letzten Radrennen, das noch der Pandemie trotzt, bleibt Schachmann trotz Sturz im Gelben Trikot des Führenden – Nizza wird er aber dennoch nicht erreichen.
Nach dem rassistischen Anschlag von Hanau waren im Internet beifällige Kommentare geäußert worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Tatverdächtigen zu identifizieren wird schwierig.
Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn ist auch der Opferbeauftragte Hessens. Nach dem Anschlag in Hanau ist er doppelt gefordert. Er hält den Kampf gegen Hetze im Netz für dringender denn je.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ veröffentlichte am Freitag eine Art Bekennerschreiben. Bei dem Angriff auf eine Versammlung ranghoher Politiker waren am Freitag mindestens 31 Menschen getötet worden.
Bei einem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Freitag mindestens 27 Menschen getötet worden. Zudem gebe es 29 Verletzte, erklärte das Gesundheitsministeriums. Der Angriff zielte auf eine Zeremonie, an der auch der Spitzenpolitiker Abdullah Abdullah teilnahm
Attentate, Anschläge, Amokläufe – die Saat der Radikalen scheint aufzugehen. Thüringen zeigt, wie schwierig es sein wird, die alte Mitte wieder zu stärken.
Mehr als 16.000 Menschen haben den Karneval im südfranzösischen Nizza gefeiert. An das Cornonavirus, sagt eine Zuschauerin, denke sie erst am nächsten Tag.
Ein Frankfurter Abgeordneter zieht selbst eine Linie von seiner AfD zu dem Hanauer Verbrechen. Wenn es in der hessischen Partei noch eher moderate Kräfte geben sollte, beginnt jetzt ein schwerer interner Konflikt.
Nach einem Angriff wie in Volkmarsen geht es auf Twitter hoch her: Beileidsbekundungen, Spekulationen und Wut. Dabei kommt es oft zu Falschmeldungen, die zu Verschwörungstheorien und Ressentiments führen können.
Durchläuft die AfD nach dem Hanauer Massenmord eine Katharsis? Zu wünschen wäre es. Wahrscheinlicher aber ist: Die AfD wird sich auch künftig in der Wortwahl „vergreifen“.
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour ruft nach dem Attentat von Hanau zu Zurückhaltung und Solidarität auf. Er fordert eine Plattform muslimischer Demokraten in Deutschland.
Warum die Verbindung zwischen den Morden in Hanau und der Propaganda der Rechtspopulisten die Taten nicht weniger unfassbar macht. Und wieso es falsch ist, die Neuen Rechten zu pathologisieren.
Auch am Samstag haben Tausende in Hanau gegen Rassismus und Terror demonstriert. Mehr als 5500 Menschen zogen durch die Innenstadt. Der Demonstrationszug nahm aber einen anderen Weg als geplant.
Der Staat kann nicht jeden Anschlag verhindern. Aber er kann allen das glaubhafte Versprechen machen, dass er das Recht nach innen und außen durchsetzt.
Hanau und Maintal sagen nach dem Attentat Fastnachtsumzüge ab, woanders wird dennoch gefeiert. Von einer Schweigeminute zu Beginn halten die Organisatoren in Mainz nichts.
Nach dem Attentat von Hanau will die Bundesregierung keine neuen Gesetze. Aber die bestehenden Regeln sollen konsequenter angewendet werden.
Nach seiner Pensionierung im März sollte der hessische Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn zum Opferbeauftragten der Landesregierung ernannt werden. Die rechtsextremistischen Morde in Hanau machen einen sofortigen Amtsantritt erforderlich.
Prominente Vertreter der hessischen AfD sehen keine Mitschuld an den Gewalttaten in Hanau. Einen Zusammenhang zwischen dem Attentat und der Partei herzustellen, bezeichnen sie als „völlig absurd“.
Einen „Vor-Aschermittwoch“ findet die AfD in Hanau als nicht mehr angemessen. Auch die geplante Gegendemonstration wird abgesagt. Der Hanauer Oberbürgermeister sagt, die Opfer seien keine „Fremden“ gewesen.
Nach dem Terroranschlag von Hanau sehen internationale Medien rechtsextremes und rassistisches Gedankengut Deutschland unterwandern. Die Angst vor abermaligen Attacken wächst.
Ist die Talkshow das adäquate Format, um über das rechtsradikale Attentat von Hanau zu diskutieren? Bei Maybrit Illner gelang es, durchzuatmen und konstruktive Gedanken zum Alltagsrassismus und zum Kampf gegen Verschwörungstheoretiker zu formulieren.
Mehrere tausend Menschen versammeln sich mit dem Bundespräsidenten in Hanau zu einer Mahnwache. Sie legen Kerzen und Blumen nieder – und halten Plakate hoch, auf denen zum Widerstand gegen Rassismus aufgerufen wird.
In Hanau ermordet ein Mann neun Menschen. Die Ermittlungen gehen von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. In den Sozialen Medien reagieren die Menschen mit Trauer, aber auch mit Spott und Hetze.
Bundeskanzlerin Merkel spricht den Betroffenen des Terrorakts von Hanau ihrer Anteilnahme. Es gebe Hinweise auf einen rassistischen Hintergrund der Tat. Cem Özdemir spricht von „rechtem Terror“.
Vor einem halben Jahr ging eine Prachtvilla in Nizza an einen anonymen Käufer. Nun ist dessen Identität gelüftet: Das sündhaft teure Gebäude ging an Rinat Achmetow. Der Multi-Milliardär aus der Ukraine ist auf den Trümmern der Sowjetunion zum Unternehmer geworden.
Sicherheitsbehörden haben eine mutmaßliche Terrorgruppe zerschlagen: Sie habe geplant, mit Anschlägen auf Politiker, Asylsuchende und Personen islamischen Glaubens bürgerkriegsähnliche Zustände herbeizuführen.