Serbischer Extremismus in Neuseeland
Utøya und Christchurch zeigen: Für islamophobe Rechtsradikale bietet der serbische Ultranationalismus eine wichtige Ergänzung ihres Hasspanoramas.
Utøya und Christchurch zeigen: Für islamophobe Rechtsradikale bietet der serbische Ultranationalismus eine wichtige Ergänzung ihres Hasspanoramas.
Um den Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch aufzuklären, hat die neuseeländische Regierung eine Kommission eingerichtet. Sie soll vor allem die Hintergründe des Attentats durchleuchten.
Mit ihrer Reaktion auf den Anschlag in Christchurch hat sich Neuseelands Premierministerin viel Respekt in der muslimischen Welt verdient. Ein Scheich dankt Ardern auf besondere Weise.
Einige Tage lang hat Erdogan den Anschlag von Christchurch im heimischen Wahlkampf genutzt. Nun schlägt er plötzlich neue Töne an.
Mit zwei Schweigeminuten haben die Menschen in Neuseeland der 50 Todesopfer der Moschee-Anschläge in Christchurch gedacht. Im ganzen Land stand das öffentliche Leben kurzzeitig still. Aus Solidarität mit den Muslimen trugen viele Menschen Kopftuch, auch Premierministerin Jacinda Ardern.
In ganz Neuseeland kam es zu Solidaritätsaktionen. Viele Frauen trugen ein Kopftuch um ihre Anteilnahme zu zeigen. Bereits am Donnerstag hatte die Regierung verschärfte Waffengesetze und eine Verbot halbautomatischer Waffen angekündigt.
Mit zwei Schweigeminute ist an die Opfer des Angriffes auf zwei Moscheen erinnert worden. Viele Neuseeländerinnen trugen aus Solidarität Kopftücher.
Als Reaktion auf das brutale Attentat vor rund einer Woche werden in Neuseeland mit sofortiger Wirkung Sturmgewehre, leistungsstarke Magazine und halbautomatische Waffen verboten.
Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ändert nach dem Massaker von Christchurch mit sofortiger Wirkung das Waffenrecht. Waffen aus Privatbesitz will die Regierung aufkaufen.
Nach dem Christchurch-Attentat forderte der türkische Präsident Erdogan Neuseeland auf, die Gesetze zu verschärfen und drohte mit Vergeltung. Jetzt will der neuseeländische Vize zur Klärung in die Türkei reisen.
Neuseeland will der Opfer am Freitag mit zwei Schweigeminuten gedenken. Unterdessen bestellt Australiens Premier Morrison den türkischen Botschafter ein: Die Äußerungen Erdogans hinsichtlich des Anschlags seien „sehr beleidigend“.
Der Attentäter von Christchurch übertrug seine Tat live auf Facebook – 200 Menschen sahen zu. Problematisch fanden sie das Video wohl nicht, wie aus den nun vom Konzern veröffentlichten Daten hervorgeht.
Das Manifest des Christchurch-Attentäters erwähnt Donald Trump lobend. Dieser erkennt im weißen Nationalismus keine wirkliche Gefahr und sieht sich zu Unrecht beschuldigt. Auch Youtube-Star „PewDiePie“ muss sich distanzieren.
50 Menschen sind bei dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben gekommen. Eine Erinnerung an die Opfer des grausamen Attentats, das wohl aus einer rassistischen Ideologie heraus begangen wurde.
Abdul Aziz hat womöglich dafür gesorgt, dass es bei dem Anschlag von Christchurch in Neuseeland nicht noch mehr Tote gab. Der 48-jährige Australier, der einst aus Afghanistan flüchtete, stellte sich dem Attentäter vor der Linwood-Moschee in den Weg. Er warf ein Kartenlesegerät nach dem Angreifer.
Wenn es Anhaltspunkte auf Gefahren gibt, müssten Moscheen auch geschützt werden, sagt Innenminister Seehofer. Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime begrüßt das.
Neuseeland fühlte sich sicher und war deshalb auch beim Waffenbesitz relativ liberal. Nun will die Regierung die Gesetze verschärfen – und zwar schnell.
In den Tagen nach dem blutigen Anschlag in Neuseeland rücken die Menschen zusammen. Ein Hinterbliebener vergiebt dem Täter. Und Premierministerin Ardern kündigt weitreichende Konsequenzen an.
Nach Ansicht des Innenministers lebt der Großteil der Menschen in Deutschland friedlich miteinander. In Bezug auf das Attentat in Neuseeland erklärt Seehoer, islamfeindlichen Straftaten müsse „mit aller Härte entgegentreten“ werden.
In Neuseeland sitzt der Schock tief. Die Polizei teilte mit, dass die Anzahl der Opfer auf 50 gestiegen sei. Trauer und Solidarität zeigt sich auch in Australien.
Der mutmaßliche Attentäter von Christchurch stammt aus Australien – einem Land mit langer Tradition rechtsextremistischen Gedankenguts und größer werdender anti-muslimischen Haltung. Nach den jüngsten Attentaten sind die Menschen auch dort aufgewühlt.
Vor den Angriffen in Christchurch hat Premierministerin Adern die rechtsextreme Kampfschrift des Tatverdächtigen erhalten. Unterdessen werden neue Details über den 28-Jährigen bekannt. Auch die Zahl der Opfer ist noch einmal gestiegen.
Als die Nachricht vom Anschlag Stefan Hantel alias Shantel und seine Band erreicht, warten sie in einem Neuseeländer Hotel auf ihren Auftritt. Binnen Minuten zieht Polizei auf. Ein Gespräch mit dem Musiker über die Stimmung vor Ort und sein trauriges Déjà-vu.
Der Musiker Stefan Hantel, derzeit mit seiner Band in Australien und Neuseeland auf Tour, zeigt sich schockiert über das Attentat in Christchurch und appelliert zu mehr Weltoffenheit.
Der Musiker Stefan Hantel ist mit seiner Balkan-Pop-Band in Australien und Neuseeland auf Tour. Er spricht über seine Erfahrungen mit Terrorismus, die Lage in Neuseeland und wie er als Künstler versucht, mit emotionalem Schock umzugehen.
Premierministerin Ardern nennt vor Ort neue Details zur Terrortat, der 49 Menschen zum Opfer fielen. Der Tatverdächtige demonstriert mit einer Geste vor Gericht seine rechtsextreme Gesinnung.
Es handelt sich um einen 28 Jahre alten Australier, der wohl aus rassistischen Motiven gehandelt hat. Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern hat am Samstag eine Verschärfung der Waffengesetze angekündigt.
Bei einem Angriff auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch sind 49 Menschen ermordet worden. Der mutmaßliche Haupttäter stammt aus Australien und wird als „extremistischer, rechtsgerichteter, gewalttätiger Terrorist“ bezeichnet.
Neuseeland ist geschockt: Bei einem Angriff auf zwei Moscheen sterben in der Stadt Christchurch mindestens 49 Menschen. Die Regierung spricht von Terrorismus und denkt darüber nach, die Waffengesetze zu ändern. Der Moschee-Attentäter erscheint erstmals vor Gericht.
Der Terroranschlag trifft Christchurch unvorbereitet und gerade zu der Zeit, als Kinder für das Klima demonstrieren. Unsere Autorin lebt seit Jahren in der Stadt. Der Schrecken am Tag des Anschlags erinnert sie sofort an das Erdbeben vor acht Jahren, als 187 Menschen starben.
In Neuseeland sterben mindestens 49 Menschen bei einem Attentat. Der Täter sieht sich in der Tradition der Kreuzzüge. Terrorforscher Peter Neumann spricht im Interview über eine unheilvolle Allianz von Islam- und Christenhassern.
Vor einem Testspiel gegen Neuseeland war das Kricket-Nationalteam Bangladeschs in Christchurch auf dem Weg in eine der Moscheen, auf die ein Terroranschlag verübt wurde.
Der Angriff auf zwei Moscheen in Neuseeland mit vielen Toten sei ein Anschlag auf die offene und tolerante Gesellschaft, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in München.
Die muslimische Gemeinde in Neuseeland ist nach dem Terroranschlag in Christchurch entsetzt. Weil man sich in dem Land stets sicher gefühlt habe, sei man von der Gewalt vollkommen überrascht worden.
Staats- und Regierungschefs verurteilen den Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch scharf. Er sei ein Angriff auf „die offene Gesellschaft“ Neuseelands, sagt die Kanzlerin. In einem Land ruft die Attacke besonders bittere Erinnerungen wach.
Ein höchstwahrscheinlich rechtsextremistisch motivierter Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch erschüttert Neuseeland. Dort wähnte man sich bislang auf einer Insel der Seligen.