Gabriel wirft der Türkei Erpressung vor
Immer konkreter sucht die Bundeswehr nach einem Alternativstandort für ihre Tornados. Verteidigungsministerin von der Leyen fliegt am Wochenende nach Jordanien. Außenminister Gabriel droht Ankara.
Immer konkreter sucht die Bundeswehr nach einem Alternativstandort für ihre Tornados. Verteidigungsministerin von der Leyen fliegt am Wochenende nach Jordanien. Außenminister Gabriel droht Ankara.
Dass die Bundesregierung immer unverhohlener mit der Verlegung der deutschen Tornados aus der Türkei droht, ist verständlich. Trotzdem sollte sie sich nicht von Emotionen leiten lassen.
Helmut Schmidt ist ein Symbol der deutschen Demokratie. Als Wehrmachtssoldat will ihn die Verteidigungsministerin nicht mehr zeigen. Das ist ein Fehler.
Beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zeigt die Kanzlerin wenig Neigung, den Wünschen Präsident Trumps im Anti-Terrorkampf nachzukommen. Auch der Bitte nach mehr Soldaten in Afghanistan erteilt sie eine Absage.
Das jüngste Kampfflugzeug der Bundeswehr ist ein Jäger. Die Ausbildung für die Bekämpfung von Bodenzielen verläuft schleppend. Für die Allianz könnte das zu einem Problem werden.
Die Stimmung zwischen Deutschland und der Türkei erreicht einen neuen Tiefpunkt. Berlin gewährt Inhabern türkischer Diplomatenpässe Schutz vor der eigenen Regierung. Ankara droht der Bundesregierung mit Konsequenzen.
Es fröstelt wieder zwischen Ost und West. Was kann Berlin tun? Ein Interview mit dem Leiter des Moskauer Carnegie-Zentrums zu den Möglichkeiten einer langfristigen deutsch-russischen Zusammenarbeit. Ein Gespräch mit Carnegies Moskau-Chef Dmitrij Trenin.
Nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan im vergangenen Sommer haben türkische Soldaten in Deutschland Asyl beantragt – einige nun wohl erfolgreich. Die Anerkennung ist diplomatisch heikel.
In einem neuen Strategiepapier skizziert die amerikanische Regierung, wie sie den Kampf gegen den Terror führen will: Die Kriege sollen billiger – und Verbündete stärker eingespannt werden.
In drei Wochen kommt Amerikas Präsident zu den Gipfeltreffen von Nato und G7 nach Europa. Jetzt steht auch fest, welche drei Länder Donald Trump zuvor besuchen wird.
Russlands Präsident Putin schafft in vielen Weltgegenden beunruhigende Fakten. Mit ihrem Besuch in Sotschi versucht die Bundeskanzlerin Schlimmeres zu verhindern. Doch die Stimmungslage ist frostig.
Thomas de Maizière hat einen Zehn-Punkte-Katalog zur deutschen Leitkultur vorgelegt. Die wichtigsten Aspekte aus dem Gastbeitrag des Innenministers in der „Bild am Sonntag“ finden Sie hier.
Der Schweizer Historiker Daniele Ganser arbeitet gern mit Provokationen. Während er zum Beispiel gütige Worte für Gaddafi und Assad findet, verdächtigt er viele Entscheidungsträger in den Vereinigten Staaten und in Nato-Staaten, Kriegsverbrecher zu sein.
Nach den ersten drei Monaten im Amt hat Trump wenig vorzuweisen – auch weil er es versäumt hat, Verbündete im Kongress zu suchen. Halten seine Wähler trotzdem zu ihm?
Janis Sarts, der Direktor des Nato-StratCom-Zentrums Riga, spricht im Interview über russische Hacker-Angriffe, Propaganda-Methoden und das Vorgehen Moskaus.
Im Wahlkampf versprach Donald Trump, in Washington so richtig aufzuräumen. Mittlerweile ist von seinem Anti-Establishment-Kurs nicht mehr viel übrig geblieben. Hat er sich am System die Zähne ausgebissen?
Wie ist es um die Zusammenarbeit des deutschen und des amerikanischen Militärs nach der Wahl von Donald Trump bestellt? Brigadegeneral Kai Rohrschneider hat dazu eine klare Meinung.
„Die Bedrohung hat eine neue Qualität“: Der amerikanische Oberbefehlshaber in Europa wirbt für militärische Zusammenarbeit – zur Unterstützung von Polizei und Strafverfolgungsbehörden.
Die Europäische Union dient Viktor Orbán als Instrument für allerlei innen- und außenpolitische Spielchen. Doch der ungarische Ministerpräsident muss aufpassen, dass er den Bogen nicht überspannt.
Marine Le Pen lässt den alten Geist des Front National aus der Flasche. Vor allem die Unterstützer eines ausgeschiedenen Kandidaten hat sie nun im Blick.
Emmanuel Macron und Marine Le Pen treffen am 7. Mai in der zweiten Runde der französischen Präsidentenwahl aufeinander. Ihre Positionen könnten kaum unterschiedlicher sein.
Die Rüstungsausgaben sind 2016 weiter gestiegen. Spitzenreiter bleibt Amerika, Russland und Indien holen auf. Doch vor allem Lettland und Litauen nehmen Geld in die Hand.
Wird Marine Le Pen Präsidentin? Was bedeutet die Wahl für die EU? Und wie wollen die Behörden verhindern, dass trotz eines Verbots schon vor 20 Uhr Teilergebnisse veröffentlicht werden? Fünf Fragen und fünf Antworten zur Präsidentenwahl in Frankreich.
Mit Militäruniformen getarnte Taliban haben einen Armeestützpunkt im Norden Afghanistans angegriffen und gezielt Soldaten getötet – nur wenige Kilometer von stationierten deutschen Soldaten entfernt.
Nordkorea ist der sonderbarste Staat des Planeten – und ein gefährlicher Spannungsherd. Doch können Donald Trumps Gedankenspiele über eine einseitige (militärische) Aktion schwerlich zu handfesten Ergebnissen führen.
Nach dem Referendum in der Türkei ist eine Diskussion um die Deutsch-Türken in Deutschland entbrannt: Innenminister de Maizière richtet an sie einen klaren Appell. Dem Chef der Grünen Özdemir reicht das nicht. Und die Union will die Regeln für den Doppelpass verschärfen.
Der Umbau der Türkei in ein autokratisches System wird in Brüssel mit Sorge verfolgt. Doch die politische Stabilität des Landes bleibt für die Allianz mindestens genauso wichtig wie für die Union.
Nicht einmal 100 Tage im Amt, hat Donald Trump viele seiner Wahlkampf-Positionen vollständig geändert. Gerade in der Außenpolitik ist er immer für eine Überraschung gut. Ist das nun Stärke oder Schwäche?
Von einem Tiefstand des Verhältnisses zu Moskau sprach Donald Trump am Mittwoch gegenüber Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Wie passt das zu seinem jüngsten Tweet?
„America first“: Donald Trumps Wahlkampfaussagen ließen Beobachter eine neue Ära des amerikanischen Isolationismus befürchten. Nun zeigt sich: Auch Trump kann sich der politischen Realität nicht entziehen – und lernt gewaltig dazu.
Während des Wahlkampfes zweifelte Donald Trump die Zukunftsbeständigkeit der Nato offen an und bezeichnete sie als obsolet. Jetzt revidiert er seine Aussage – und stellt zugleich einige Forderungen.
Mancher sehnt sich schon nach Obama zurück: Der Kreml lässt Rex Tillerson in Moskau warten – als Strafe für Amerikas Ultimatum im Syrien-Konflikt. Am frühen Abend kam dann doch die Nachricht, dass Putin den amerikanischen Außenminister empfängt.
Russlands Präsident kritisiert kurz vor dem Besuch des amerikanischen Außenministers den Westen massiv. Den Nato-Staaten wirft er vor, Amerikas Luftschlag in Syrien blind gutzuheißen.
Donald Trump hat nicht getwittert – er hat geschossen. Der amerikanische Präsident verändert mit einer einzigen Entscheidung das Stellungsspiel der Weltpolitik. Für ihn ist das ein politischer Befreiungsschlag.
Das Mandat der Bundeswehr-Aufklärer gelte nur gegen den IS, sagt die Verteidigungsministerin. Viele Politiker halten Amerikas Angriff für angemessen.
Mehr Kampf- und Schützenpanzer und mehr Personal: Das Bundesverteidigungsministerium plant offenbar, die Bundeswehr neu aufzustellen. Vor allem die Artillerie soll davon profitieren.