Tötung Khashoggis geschah mit Vorsatz
Laut saudischem Generalstaatsanwaltschaft wurde der Journalist vorsätzlich getötet. Das Europarlament hält eine Verwicklung des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für wahrscheinlich.
Laut saudischem Generalstaatsanwaltschaft wurde der Journalist vorsätzlich getötet. Das Europarlament hält eine Verwicklung des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für wahrscheinlich.
Benjamin Netanjahu sucht immer engere Beziehungen mit China. Dafür gibt er strategische Schätze preis. Das schmeckt nicht jedem.
Die Aufnahme könne mehr Druck auf die Vereinigten Staaten aufbauen, die Verantwortlichen für den Mord an dem Journalisten Khashoggi zur Rechenschaft zu ziehen, berichtet die „Washington Post“.
Man werde der Welt beweisen, dass die Regierungen von Saudi-Arabien und der Türkei zusammenarbeiten, um jeden Verbrecher und jeden Täter zu zu bestrafen, sagte Muhammad Bin Salman.
Die Vereinten Nationen haben vor einer Verschärfung der Hungersnot im Bürgerkriegsland Jemen gewarnt. Schon bald könnte demnach die Hälfte der Bevölkerung, rund 14 Millionen Menschen betroffen sein.
Die Zeitung „Nowaja Gaseta“ und einer ihrer Reporter werden bedroht. Warum? Sie berichten über Putins Freund Jewgenij Prigoschin. Der soll Chef einer Trollfabrik und einer Söldnertruppe sein.
London prescht mit symbolischen Einreiseverboten vor, Macron ist von Berlin genervt: Der Westen tut sich schwer mit Saudi-Arabien. Dabei kann sich Europa eines nicht erlauben.
Der Geldgeber hinter einem Milliardengeschäft für die Fifa soll der saudische Kronprinz sein. Der DFB stellt sich offen gegen den geplanten Deal, doch die internationalen Top-Vereine halten sich bedeckt.
Saudi-Arabiens Kronprinz Muhammad bin Salman bricht sein Schweigen und nennt die Tötung des Regimekritikers Jamal Khashoggi ein „abscheuliches Verbrechen“. Nach Amerika verhängt auch London eine Einreisesperre für die Verdächtigen.
Waffen an die Saudis zu liefern, war auch schon vor der Tötung des Journalisten Khashoggi falsch. Die Bundesregierung kann nicht länger herumeiern.
Der amerikanische Präsident Trump kann sich vorstellen, dass der saudische Kronprinz vielleicht über die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi informiert war. Großbritannien entzieht derweil Verdächtigten das Visum.
2,57 Milliarden Euro – oder eine Milliarde weniger. Das ist laut Bericht der Bundesregierung das Volumen deutscher Rüstungsexporte gewesen. Allerdings geht weniger als die Hälfte in EU- und Nato-Staaten.
Laut den Vereinten Nationen sei die Knappheit „schockierend und könnte alles, was professionelle Helfer in ihrem Leben erlebt hätten in den Schatten stellen“. Für die dramatische Lage nennen die Vereinten Nationen zwei Gründe.
Die Umstände der Freilassung von Jumpei Yasuda sind noch unklar. Japan dementiert, es habe Lösegeld gezahlt. Möglicherweise steckt eine Abmachung zwischen der Türkei und Katar dahinter.
Trumps Regierung zieht nach der Tötung des saudischen Journalisten Khashoggi erste Konsequenzen – und plant bereits weitere Maßnahmen. Erste Verantwortliche wurden offenbar bereits gefunden.
Interesse an der Aufklärung eines Mordes oder an einem Trumpf für Verhandlungen mit Riad? Erdogans Anteilnahme am Schicksal des ermordeten Jamal Khashoggi ist so rührend wie verlogen.
Eine Rekordbestellung für Siemens ist nach der Absage des Vorstandschefs erst einmal verschoben. Derweil liefern westliche Länder fleißig weiter Waffen nach Saudi-Arabien.
Der Tod des Journalisten Khashoggi überschattet Saudi-Arabiens „Davos in der Wüste“. Auch wenn viele hochkarätige Teilnehmer der Konferenz fernbleiben: Lukrative Geschäfte werden trotzdem gemacht.
Der türkische Präsident Erdogan hat Saudi-Arabien vorgeworfen, Khashoggis Mord geplant zu haben. Die Türkei werde die Ermittlungen noch nicht abschließen, bevor nicht alle Fragen beantwortet seien.
Die globalen Aktienmärkte haben am Dienstag eine weitere Abwärtsbewegung begonnen, die in Deutschland den Dax auf ein Zwei-Jahres-Tief geführt hat.
Der türkische Präsident Erdogan wirft Saudi-Arabien vor, den regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi grausam getötet zu haben. Es gebe starke Anzeichen dafür, dass die Tötung geplant gewesen sei, sagte Erdogan.
Schuster, bleib bei deinen Leisten: Diese Volksweisheit sollte auch der Chef von Siemens beherzigen. Der oft politische Joe Kaeser hat das Talent, ausgerechnet in den wichtigen Momenten zu schweigen – oder sich gar taktlos zu äußern. Ein Kommentar.
Gefoltert, ermordet und zerstückelt – dieses grausige Schicksal soll den regimekritischen Journalisten Khashoggi ereilt haben. Was genau im saudischen Konsulat in Istanbul geschah, ist nach wie vor ungeklärt. Lüftet die Türkei jetzt das Geheimnis?
Es gibt Grenzen, die auch und gerade ein „strategischer Partner“ wie Saudi-Arabien nicht überschreiten darf.
Siemens-Chef Joe Kaeser hat sich in einer englischen Mitteilung zu der Absage seiner Saudi-Arabien-Reise geäußert. Er erklärt, warum er so lange mit einer Entscheidung gewartet hat – und warum es mutiger wäre, nach Riad zu fahren.
Tarek Al-Wazir hat die deutschen Waffenlieferungen an Saudi Arabien scharf kritisiert. Der hessische Spitzenkandidat der Grünen ist vom Krieg in Jemen persönlich betroffen.
Joe Kaeser hat sich nach wochenlangem Lavieren geäußert: Er reist doch nicht nach Saudi-Arabien. Unterdessen wird der Unternehmensberatung McKinsey vorgeworfen, saudische Journalisten denunziert zu haben.
Was können Sachcomics leisten? Mehr, als Vladimir Grigorieff und Abdel de Bruxelles in ihrem Buch über den israelisch-palästinensischen Konflikt vorführen.
Im Mordfall Khashoggi sind nach wie vor viele Fragen offen. Das Ausland erhöht den Druck auf Saudi-Arabien. Auch Kanzlerin Merkel findet klare Worte.
Ein neues Gesprächsformat soll die Friedensbemühungen in Syrien weiter vorantreiben. Dazu eingeladen hat Erdogan. Merkel, Macron und Putin sollen mit ihm verhandeln.
SPD-Chefin Nahles drängt Siemens-Chef Kaeser, seine Teilnahme an einer wichtigen Investorenkonferenz in Saudi-Arabien wegen des Falls Khashoggi abzusagen. Der Top-Manager zögert noch.
Die SPD-Vorsitzende verlangt nach der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi spürbare Konsequenzen für Saudi-Arabien. Sie fordert auch Siemens-Chef Joe Kaeser auf, seine Kontakte mit dem Königreich zu überdenken.
Die Bundesregierung verurteilt die Tötung des saudischen Journalisten „in aller Schärfe“. Außenminister Maas bringt erste Konsequenzen ins Spiel – und Norbert Röttgen geht sogar noch weiter.
Für einen wertegeleiteten Realismus europäischer Außenpolitik: Warum es gerade jetzt eine deutsche Außenpolitik mit Haltung braucht. Ein Gastbeitrag.
Saudi-Arabien gesteht ein, dass Jamal Khashoggi getötet wurde – liefert aber eine unglaubliche Erklärung. Nun will Ankara das Verschwinden des Journalisten „vollständig“ klären.
Das saudische Königshaus bestätigt die Tötung von Jamal Khashoggi und präsentiert eine abenteuerliche Geschichte. Die bislang bekannten Puzzleteile ergeben aber kein schlüssiges Gesamtbild.