Eine herbe Enttäuschung für Qatar
Kaum Stimmung im Stadion und eine heillos überforderte Mannschaft: Der qatarische Auftakt in die Fußball-Weltmeisterschaft misslingt völlig. Der Trainer ist um Schadensbegrenzung bemüht.
Kaum Stimmung im Stadion und eine heillos überforderte Mannschaft: Der qatarische Auftakt in die Fußball-Weltmeisterschaft misslingt völlig. Der Trainer ist um Schadensbegrenzung bemüht.
Größenwahnsinnige Auftritte wie die des Fußballpräsidenten Gianni Infantino sind kein Zufall. Es wird so weitergehen. Wer sollte die Megalomanie der FIFA stoppen?
Englische Nationalspieler loben die positive Wirkung des Premier-League-Trainers Pep Guardiola – doch gibt es bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar auch gute Gründe zur Skepsis.
Bei der Fußball-WM wird es spannend. Der Zustand der Bundeswehr verschlechtert sich. Und in dieser Woche muss ein Kompromiss zum Bürgergeld gefunden werden.
Das Hotelzimmer fühlt sich an wie ein Kühlschrank, in den Stadien ist Kleidung nötig, die vor kaltem Wind schützt: Willkommen bei der Winter-WM in Qatar.
Die Ziele waren fest umschrieben, die Erwartungen hoch, doch größere Durchbrüche zum Schutz des Klimas gab es nicht. Berlin verspricht mehr Klimageld, kann sich gegen China aber nicht durchsetzen.
Qatar verpatzt das Auftaktspiel der Fußball-WM. Gegen Ecuador unterliegen die Gastgeber verdient mit 0:2 – das Stadion ist nach kurzer Zeit halbleer. Bemerkenswert ist die Zeremonie vor dem Anpfiff.
Präsident Raisi ruft die religiösen Würdenträger zum Widerspruch gegen die Protestbewegung auf. Dieser schließen sich auch einzelne Mullahs und Freitagsprediger an.
So wie sich der FIFA-Präsident in Qatar um Kopf und Kragen predigt, kann das nur der Chef einer Organisation, der keinen wirklichen Widerstand fürchten muss. Auch nicht vom Deutschen Fußball-Bund.
Längst ist die bunte „One-Love“-Binde mehr als ein Symbol für Diversität und Toleranz. Sie wirft die Frage auf: Was geht bei dieser WM und was nicht? Die FIFA blockt Nachfragen ab. Jetzt wird es ernst.
Er spielte Fußball auf Sand, vom Emir bekam er einen Mercedes, und beim Gedanken an seinen Vater kommen ihm die Tränen: Badr Bilal ist der lebende Beweis dafür, dass Qatar eine Fußball-Geschichte hat.
Bei der Ankunft von Staatsoberhaupt Tamim bin Hamad Al Thani gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino war lauter Applaus zu hören. Die Endrunde in Qatar läuft bis zum 18. Dezember.
Die angegriffenen Regionen würden „als Stützpunkte von Terroristen genutzt“, heißt es aus Ankara. Die Türkei beruft sich dabei auf ihr Recht zur Selbstverteidigung.
Zahlreiche Menschen strömen in Qatar zum FIFA-Fanfest, die Organisatoren sind überfordert. Das Gedränge vor Ort offenbart eine gefährliche Sicherheitslücke, die das Potential für eine Katastrophe hat.
Ecuador zieht sein Selbstbewusstsein vor der WM aus dem Erfolg in der schweren Qualifikationsgruppe. Beim Turnier in Qatar setzt das Team auf eine besondere Mischung.
Selbst leidenschaftliche Fußballfans boykottieren diese WM. Das liegt an den Missständen in Qatar – aber nicht nur. Sie sehen den Profifußball in der Krise und hoffen auf eine Wende. Zu Besuch bei drei Kritikern.
Union-Berlin-Manager Oliver Ruhnert über die WM in Qatar, sein Gegenmodell zum Eventfußball, die Versäumnisse des DFB und den Reiz einer Bundestagskandidatur
Canyons, Obstgärten, Wadis, Lehmforts und 3000 Meter hohe Berge: Der Wüstenstaat Oman hat mehr zu bieten als Sand und Hitze. Unterwegs auf den Wanderpfaden des Sultanats.
Sollte man die Fußball-WM boykottieren? Was macht Hansi Flick so besonders? Wie tückisch ist die deutsche Gruppe? Fünf Thesen zu den wichtigsten Fragen dieses Turniers.
Bald geht es los für die DFB-Auswahl bei der Fußball-WM. Vor Deutschlands Auftakt in Qatar geben die Nationalspieler Serge Gnabry und Thilo Kehrer einen Einblick in das derzeitige Innenleben des Teams.
Das türkische Militär hat in der Nacht zum Sonntag kurdische Stützpunkte im Norden Syriens und im Irak angegriffen. Die Regierung in Ankara reagiert damit auf den Bombenanschlag in Istanbul vom vergangenen Wochenende.
Kritik an Qatar wird in arabischen Ländern als Ressentiment wahrgenommen – vielleicht auch deswegen, weil man in Europa oft wie von einer höheren Warte jenseits der Geschichte aus spricht.
Mit Reals Mastermind, Messis Entdecker und Barcelonas DNA will Gastgeber Qatar bei der WM überraschen. Dank einer außergewöhnlichen Vorbereitung könnte das tatsächlich gelingen.
Viele Fans winken ab. Und auch die Gastgeber hatten sich die Sache anders vorgestellt. Doch nur mit Pauschalkritik wird sich in Qatar und im internationalen Fußball nichts bewegen. Was folgt aus der umstrittenen Weltmeisterschaft?
Von „Monstern“, Schicksalsschlägen und Tänzern: Sie sind nicht die Besten, aber die Besonderen. Sieben Fußballprofis, die bei der WM ins Scheinwerferlicht drängen.
Viele Jahre hat sich der umstrittene WM-Ausrichter auf diesen Moment vorbereitet. Nun trifft Qatar im Eröffnungsspiel auf Ecuador. Doch die Aussichten sind laut WM-Prognose alles andere als gut.
Die Fußballweltmeisterschaft in Qatar ist kein Unfall oder Zufall. Sie ist die logische Konsequenz einer Entwicklung im modernen Fußball.
Das kleine Emirat Qatar strotzt dank seines Erdgases vor Reichtum und Selbstbewusstsein. Mit der Fußball-WM feiert es die Gegenwart. Aber wie will das Herrscherhaus künftig den Wohlstand des Landes sichern?
Früher war Fußball mal die schönste Nebensache der Welt. Heute ist es komplizierter. Die Kolumne „Nine to five“.
Die einen erklären, warum sie definitiv nicht auftreten, die anderen verurteilen alle, die hinfahren: Warum es Musikern so schwerfällt, die richtige Position zu Auftritten in Ländern wie Qatar zu finden.
Für die Qatarer ist die WM das Größte. Die Kritik aus dem Ausland verstehen viele von ihnen nicht – schließlich habe sich Qatar zum Besseren gewandelt. Trotzdem werde genörgelt.
Alle vier Jahre stellt sich diese Frage. Viele Experten und solche, die sich dafür halten, reden mit und geben Tipps ab. Sie können sich helfen lassen – mit der FAZ.NET-Prognose zum Turnier in Qatar.
Wohin schauen, wenn wir bewusst den Blick von der Fußball-WM in Qatar abwenden wollen? In die Gedichte des in Ungnade gefallenen Dichters Mohammed al-Ajami zum Beispiel.
Einen Tag vor der WM schlägt die Stunde des FIFA-Präsidenten. Gianni Infantino rechnet mit den Kritikern ab und schlägt sich voll auf die Seite Qatars. Die Debatten beendet das nicht – im Gegenteil.
Alles nur noch Show: Wer verstehen will, was bei der Weltmeisterschaft in Qatar falsch läuft, sollte noch einmal auf die WM 2018 in Russland schauen.
Mit der „One-Love“-Kapitänsbinde wollen mehrere Mannschaften bei der Fußball-Weltmeisterschaft ein Zeichen setzen. Ein kurzfristiger Vorstoß der FIFA erstaunt den DFB und Manuel Neuer.