Leserbriefe vom 24. Juni 2021
Regenbogenfarben Allianz-Arena +++ Regenbogenfarben sind unwichtig +++ Und die ungarischen Nationalspieler? +++ Berlin/Bonn-Gesetz endlich umsetzen
Regenbogenfarben Allianz-Arena +++ Regenbogenfarben sind unwichtig +++ Und die ungarischen Nationalspieler? +++ Berlin/Bonn-Gesetz endlich umsetzen
Zuschauer zeigen im Austragungsort München Regenbogenflagge. Die Stadt reagiert damit auf das Verbot der UEFA, das Stadion als Zeichen der Kritkik gegen das umstrittene Homosexuellen-Gesetz in Ungarn in Regenbogenfarben zu erleuchten.
Das Wetter kommt in vielen Regionen des Landes nicht zur Ruhe. Auch beim EM-Gruppenspiel gegen Ungarn in München könnte es brenzlig werden. Es drohen Starkregen und schwere Sturmböen.
Eintracht Frankfurt will am Mittwochabend zum Länderspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn ein Zeichen setzen. Das Waldstadion soll in den Farben des Regenbogens leuchten.
Im September will die IAA in München ein Zeichen des Aufbruchs senden. Das kann man sich als am Auto und am Standort Deutschland Interessierter nur wünschen. Doch es hagelt Absagen.
Einem 95 Jahre alten Mann wird zur Last gelegt, während des Zweiten Weltkriegs im Stalag Bathorn Dienst geleistet zu haben. Dort kamen viele sowjetische Kriegsgefangene zu Tode.
Kenneth Kaunda war der Gründungspräsident Sambias nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft. Ein Vierteljahrundert lang prägte er das Land in diesem Amt. Nun ist er im Alter von 97 Jahren gestorben.
Der Bundesgesundheitsminister war für eine Zusammenkunft mit seinen LänderkollegInnen nach München gekommen. Auf der einer Verdi-Kundgebung schlug ihm der Zorn des Pflegepersonals entgegen.
Auf später: Die internationale Kunstmesse „Highlights“ darf im Juli nicht stattfinden und muss ihren Termin abermals verschieben.
Drei Kunstmarktstars stehen an der Spitze der Sommerauktion bei Ketterer in München: Vorschau auf 581 Lose mit Moderne, Zeitgenossen und Kunst des 19. Jahrhunderts.
War Stan Lee ein Vorreiter für Inklusion, da er Daredevil die Sehkraft nahm? Seit sechzig Jahren erzählen die Marvel Comics private und politische Dramen: Nun stellt München sie aus.
Franziskus nimmt das Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx nicht an. Die Absage verbindet der Papst mit viel Lob. Eine Betroffeneninitiative zeigt sich enttäuscht: Von einem radikalen Neuanfang sei damit nicht viel geblieben.
Papst Franziskus lehnt einen Rücktritt von Reinhard Kardinal Marx ab: Dieser soll sein Amt als Erzbischof von München und Freising fortführen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche antwortete auf ein Bittschreiben von Kardinal Marx, das vergangene Woche veröffentlicht wurde.
Kardinal Marx wollte die Kirche mit seinem Amtsverzicht aufrütteln. In Rom hält man davon allerdings nicht viel. Von Reformen noch weniger.
Nach seinem Rücktrittsgesuch soll der Erzbischof von München und Freising weiter im Amt bleiben. Das schrieb Papst Franziskus Kardinal Marx in einem Brief.
Pharmaunternehmer Clemens Fischer will Schmerzpatienten mit einem Medikament auf Cannabis-Basis helfen und damit die Opioid-Krise in den USA bekämpfen. Vorher soll Vertanical an die Börse.
In der Union gratulieren alle Reiner Haseloff zum Sieg. Und welchen Beitrag leistete Armin Laschet? Dazu gibt es unterschiedliche Einlassungen.
Reinhard Kardinal Marx bietet Papst Franziskus seinen Rücktritt an. Er wolle „Mitverantwortung“ für das „systemisches Versagen“ der Kirche beim Thema Missbrauch übernehmen. Aber was folgt daraus?
Reinhard Marx geht mit der Heuchelei von seinesgleichen hart ins Gericht: Nach der Unheilsgeschichte von sexueller Gewalt und Vertuschung darf es kein Zurück geben. Doch wie der Kirche ein Neuanfang gelingen kann, ist offen.
Reinhard Kardinal Marx hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Er sei überzeugt, dass die von Missbrauch Betroffenen ein Zeichen brauchten. Als Aufruf an andere Amtsträger will er seine Entscheidung nicht verstanden wissen.
In einem Schreiben an Papst Franziskus hat der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx seinen Amtsverzicht angeboten. Sein Brief im Wortlaut.
Unterwäsche, Kleider – und ein goldenes Sofa. Ein Auktionshaus bei München hat Gegenstände aus dem Nachlass von Kaiserin Elisabeth von Österreich versteigert.
Das Urteil des Bundesfinanzhofs ist peinlich für Olaf Scholz. Der Finanzminister präsentiert sich gern als jemand, der langfristig plant und sich um wichtige Dinge selbst kümmert. Man sollte meinen, dass die Rentner dazugehören.
Gutes Wetter, erste Lockerungen: Am Wochenende füllten sich Deutschlands Innenstädte. In den Nächten hatten die Einsatzkräfte mit Randalierern, illegalen Partys und Angriffen während der Kontrollen zu kämpfen. Ein Überblick.
Bitte an die Durchlässigkeit zur Welt denken: Kloster Beuerberg zeigt, nach welchen Regeln sich vor neunhundert Jahren eine Kommune organisierte – und was uns das heute sagt.
Profifußball +++ Habeck in der Ukraine +++ erzwungene Landungen +++ Professor Kielmannsegg +++ Wasserstoff-Allianz +++ ARD-ZDF +++ Bitcoin-Hausse
An der Bayerischen Staatsoper startete die Erfolgsgeschichte von Aribert Reimanns Lear. Gut vierzig Jahre später wagt sich Christoph Marthaler an eine Neuproduktion – mit einem furiosen Christian Gerhaher in der Titelpartie.
Kaum klingt Corona ab, gehen Nachtzugstrecken wieder in Betrieb. Das Reisen auf der Schiene schadet dem Klima weniger als Fliegen. Doch ein großes Problem bleibt.
20.000 Haushalte waren in München am Wochenende ohne Strom. Grund könnte ein Anschlag von Linksextremisten sein. Auf der Plattform Indymedia wurde ein Bekennerschreiben hochgeladen. Dessen Echtheit prüft nun der Staatsschutz.
Von München aus hat Familie Tewes Coffee Fellows zur Nummer eins der deutschen Kaffeehausketten gemacht. Und die Unternehmer wollen weiter expandieren.
Wie angebliche Polizisten Senioren um ihr Erspartes bringen: Ein seltener Einblick in ein Betrugssystem, das den Opfern nicht nur Geld, sondern auch den Lebensmut nimmt.
Der Israel-Palästina-Konflikt bewegt auch in Deutschland die Gesellschaft. Im Interview spricht der Münchner Kabarettist Christian Springer über den hiesigen Antisemitismus, Kriegsverbrechen in Nahost und das Gute an jüdischen Witzen.
Allein beim Landgericht Stuttgart seien bislang 280 Klagen von Wirecard-Anlegern gegen EY eingegangen, davon wurden die meisten bereits nach München verwiesen.
Die Pandemie hat die Hotellandschaft sehr verändert. Jetzt dürfen die Häuser in Bayern wieder für Touristen öffnen. Wie soll das gehen? Zu Besuch bei Langzeitgästen und Gestrandeten in München.
In der Pandemie blieben die Konzertsäle leer, doch die Vögel singen unbeirrt. Mit einer neuen App kann man ihrem Gezwitscher in fünfzig Ländern lauschen – und Daten sammeln für die Wissenschaft.
Auch wenn das Wetter gerade nicht so ganz mitspielt, freuen sich die Cineasten in München auf die Rückkehr vor den ganz großen Bildschirm. Und da es trocken blieb, war der Samstagabend im Freiluft-Kino am Olympiasee in München gerettet.