Auch der Norden wird von Putin bedroht
Das aggressive russische Vorgehen im Osten Europas hat auch einen Effekt auf den Norden des Kontinents: Schweden und Finnland rücken näher an die NATO heran.
Das aggressive russische Vorgehen im Osten Europas hat auch einen Effekt auf den Norden des Kontinents: Schweden und Finnland rücken näher an die NATO heran.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft seine Landsleute zur Ruhe auf. Es gebe keinen Grund für schlaflose Nächte. Er sagt, nun werde man sehen, wer die Ukraine wirklich unterstützt.
Bundeskanzler Scholz hat seine Entscheidung am Dienstag bekannt gegeben. Sie ist eine Reaktion auf die Lage in der Ostukraine. Dort habe sich die Lage "grundlegend" verändert.
Russlands Präsident ließ sich die wohl folgenreichste Entscheidung von Moskaus Machtelite abnicken. Ein unüblicher Akt von Transparenz – mit dem Putin ein klares Kalkül verfolgt.
Putin führte den Westen abermals an der Nase herum. Das stellt auch Berlin vor die Frage: Wie den Frieden sichern, wenn der Kreml ihn nicht will?
Das Oberhaus des russischen Parlaments hat am Dienstagabend einstimmig für eine entsprechende Anordnung von Präsident Wladimir Putin gestimmt. Man müsse die Bürger der „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk „beschützen“.
Der britische Premier warnt vor einer „allgemeinen Invasion“ der Ukraine und kündigt „harte Sanktionen“ an – Moskau soll vom britischen Kapitalmarkt abgeschnitten werden.
Präsident Putin sagt, dass Sanktionen Russland bloß stärker machen. Das glauben Ökonomen aber nicht – und deutsche Manager sagen ein wichtiges Treffen mit dem Staatschef ab.
Die EU droht Moskau mit schwersten Sanktionen. Deshalb hofft der Kreml auf die Wirtschaftsbeziehungen zu China. Geht die Rechnung auf?
Amerika hat schon am Montag Sanktionen verhängt, aber noch nicht die große Keule ausgepackt. In Washington herrscht Unklarheit: Sind russische Soldaten im Donbass nur eine alte Realität oder ein neuer Krieg?
In einer Dringlichkeitssitzung der UN verteidigt Russland sein Vorgehen in der Ukraine. Die US-Botschafterin Thomas-Greenfield wirft Putin dagegen vor, er träume von einem russischen Großreich.
Die Welt blickt auf Moskau, Brüssel und Washington: Ist die vollständige Eskalation im Ukraine-Konflikt noch abzuwenden? Und wie reagieren die EU und Amerika? Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Mit der Anerkennung der „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten geht Putin einen gewaltigen Schritt. Bei seiner Ansprache schimpft er auf die Ukraine – und sieht im Westen nur Feinde Russlands.
Erst die Anerkennung der Separatistengebiete, dann die angekündigte Truppenentsendung in die Ostukraine: Die EU muss sofort auf Putin reagieren. Alles andere würde ihn ermuntern, weiterzumachen.
Russlands Präsident schickt Truppen in die abtrünnigen Regionen. Zuvor hatte er die Separatistengebiete als unabhängig anerkannt. Deutschland, Frankreich und die USA kündigen Konsequenzen an.
Illusionen, mit wem man es im Kreml zu tun hat, kann keiner mehr haben. Die Europäer müssen mehr für die Abschreckung tun – auch für die nukleare.
Der EU-Außenbeauftragte drohte Moskau: Wenn Putin die „Volksrepubliken“ in der Ukraine anerkenne, werde die EU Sanktionen verhängen. Putin ließ sich nicht beirren – aber in der EU herrscht Erstaunen über Borrell.
Der Nationale Sicherheitsrat Russlands hat sich am Montag dafür ausgesprochen, die Separatistengebiete in der Ostukraine als unabhängig anzuerkennen.
Putin schimpft auf die Ukraine und erkennt die „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten an.
Parteiausschlüsse für heftige Meinungsverschiedenheiten seien vom Parteienrecht nicht vorgesehen. Mit diesen Worten reagiert der SPD-Generalsekretär auf das enge Verhältnis des früheren Kanzlers zu Putin.
Einem US-Geheimdienst zufolge habe Moskau bereits einen Befehl für Einmarschpläne in die Ukraine gegeben. Die Botschafterin der Ukraine in Amerika zeigt sich besorgt – ihr Kollege in Berlin ist enttäuscht von der deutschen Außenpolitik.
Denis Puschilin, "Oberhaupt" der "Donezker Volksrepublik", im Porträt.
Russland belässt wegen der Eskalation im Donbass seine Truppen in Belarus. Daher will Macron mit Putin über einen Waffenstillstand reden. Hat der den Befehl zum Einmarsch bereits erteilt?
Russlands Staatsmedien berichten wieder breit über die Ankunft von Menschen aus den „Volksrepubliken“, die angeblich vor ukrainischen Aggressionen fliehen. Das erinnert an 2014.
Wurden amerikanische Diplomaten mit Strahlenwaffen attackiert? Auch mehr als fünf Jahre nach den rätselhaften medizinischen Vorfällen unter amerikanischen Diplomaten gibt es keine eindeutigen Antworten.
Der Kremlherrscher macht aus Eiskunstlaufen eine nationale Aufgabe. Seine Gehilfen sind Kinder, die Verletzungen enorm. Das Schreckensregime von Trainerin Eteri Tutberidse erfüllt etliche Kriterien des Missbrauchs.
Die Allianz zwischen Moskau und Peking ist nicht ganz so fest, wie es den Anschein hatte. Den Westen dagegen hat Putin zusammengeschweißt, wie lange nicht mehr.
Russlands Präsident Wladimir Putin beaufsichtigt ein Manöver seiner strategischen Streitkräfte. Unterdessen machen die „Volksrepubliken“ gegen die Ukraine mobil.
Der Bundeskanzler richtet bei der Münchner Sicherheitskonferenz klare Worte an Moskau. Sein Ziel: „so viel Diplomatie wie möglich, ohne naiv zu sein“. Es gehe um den Frieden in Europa.
Von Moskau fährt kein Zug mehr nach Kiew. Dafür kann man am Bahnhof mit Russen über den Konflikt in der Ukraine reden. Für sie ist klar: Putin verteidigt doch nur sein Land.
Die Lage in der Ukraine spitzt sich weiter zu. Joe Biden ist überzeugt, dass Putin den Entschluss zum Angriff gefasst hat. Der Rebellenchef in Donezk macht mobil. Und auch China fordert jetzt die Nato auf, keine neuen Mitglieder aufzunehmen.
Nach dem überraschenden vierten Platz der positiv auf Doping getesteten Eiskunstläuferin Walijewa kritisiert IOC-Präsident Bach die russische „Entourage“ scharf. Walijewas Trainerin Tutberidse kann das nicht verstehen.
Deutschland und Frankreich drängen die Ukraine zu Fortschritten bei den Minsker Vereinbarungen. Das ist ein Fehler – auch wenn man an den Abkommen unbedingt festhalten sollte. Was wurde damals eigentlich vereinbart?
Eine Entspannung ist in der großen geopolitischen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen nicht zu erkennen. Das zeigt auch die Münchner Sicherheitskonferenz.
Viele deutsche Unternehmer wollen von Kriegsgerede und Sanktionen wenig wissen. Einige von ihnen wollen sich bislang noch bald mit Präsident Wladimir Putin zum Gespräch treffen, denn: Die Geschäfte sollen weitergehen.
London heißt in manchen Kreisen „Moskau an der Themse“. Nun verschärft die Johnson-Regierung einige Gesetze gegen Geldwäsche.