Russlands Cyberwaffen
Moskau hat nicht nur die Ukraine im Fadenkreuz. Es sorgt mit seinem digitalen Waffenarsenal seit eineinhalb Jahrzehnten für heftige Konflikte – und zielt damit auf die ganze Welt.
Moskau hat nicht nur die Ukraine im Fadenkreuz. Es sorgt mit seinem digitalen Waffenarsenal seit eineinhalb Jahrzehnten für heftige Konflikte – und zielt damit auf die ganze Welt.
Die Russen sollen nichts erfahren vom Angriff auf Kiew. Stattdessen wird die Einnahme von Pawlowsk und Puschtschewik im Donbass vermeldet. Viel spricht dafür, dass Russland die Ukraine abermals unterschätzt.
Russland und China stehen sich nahe und haben große Pläne für eine zukünftige Zusammenarbeit. Das beunruhigt den Westen. Lässt China die Sanktionen gegen Russland womöglich ins Leere laufen?
Deutschland ist aufgewacht – in Putins Schreckenswelt. Dort zählen Vertrauen, Verständigung und Verträge nichts. Begreifen wir wirklich schon, was das bedeutet?
Italien pflegt traditionell enge Beziehungen zu Russland. Doch das half Ministerpräsident Draghi diesmal nicht. Putin zeigte ihm die kalte Schulter.
Indien und Pakistan brauchen Moskau als Waffen- und Energielieferant. Sie fürchten aber amerikanische Sanktionen. Also winden sie sich.
Russland und die Ukraine sind für die Türkei wichtige Wirtschaftspartner. Jetzt liegen sie miteinander im Kriege. Wie positioniert sich Ankara?
Leipzigs Trainer Domenico Tedesco trifft im Achtelfinale der Europa League zunächst zu Hause auf seinen ehemaligen Arbeitgeber Spartak Moskau. Das Rückspiel wird aufgrund der russischen Invasion in die Ukraine auf neutralem Boden ausgetragen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj will mit Putin verhandeln und die EU belegt den russischen Präsidenten erstmals mit Sanktionen.
In Russland regt sich Widerspruch zur „speziellen Militäroperation“ – auf den Straßen und im Internet. Präsident Wladimir Putin stellt die wesentlichen Gegner in der Ukraine neuerlich als „Nazis“ dar.
Moskau verbietet britischen Airlines den Flug über Russland. Sicherheitsmanager befürchten weitere Einschränkungen, auch auf dem Landweg aus der Ukraine wird es schwerer.
Nach dem Angriff auf die Ukraine bekämpfen sich Europa und Russland mit scharfen wirtschaftlichen Sanktionen – wie dem Ende der deutschen Hermes-Bürgschaften oder den teilweisen Sperren des Luftraums für Aeroflot und britische Flugzeuge. Uneinig ist der Westen mit Blick auf eine SWIFT-Sperre Russlands.
Drei deutsche Klubs kämpfen um den Titel in der Europa League. Nun steht das Achtelfinale fest. Frankfurt trifft auf Betis Sevilla, Leverkusen auf Bergamo. Leipzig bekommt ein russisches Team zugelost.
In Moskau und Sankt Petersburg demonstrieren Russen gegen den Angriff auf die Ukraine. 1700 Menschen werden verhaftet. Manchen drohen Lagerhaft und Misshandlungen.
In der britischen Hauptstadt leben viele russische Superreiche und Oligarchen – manche nennen die Stadt daher „Londongrad“ oder „Moskau an der Themse“. Für sie wird es nun ungemütlich.
Trotz der Warnung von russischen Behörden, an Protestaktionen gegen den Einmarsch in die Ukraine teilzunehmen, regt sich ziviler Widerstand im Land. Die Polizei reagiert indes mit Hunderten Festnahmen.
In der britischen Hauptstadt leben viele russische Superreiche – manche nennen die Stadt daher „Moskau an der Themse“. Nun verschärft sich das Klima.
In der deutschen Politik sind nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sogar diejenigen entsetzt, die sonst Verständnis für Moskau zeigen. Nur der Altkanzler spricht von Fehlern "auf beiden Seiten".
Die Indizes an der Moskauer Börse verloren zwischenzeitlich rund 50 Prozent an Wert. Auch der Rubel fiel auf ein historisches Tief.
Russlands Präsident beginnt eine angeblich rasche „Spezialoperation“. In der Ukraine will er „Nazis“ jagen und den Westen schlagen.
Die EU-Staaten haben sich nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am Donnerstag auf Grundzüge eines Sanktionspakets gegen Moskau geeinigt.
Die niedersächsische SPD pflegt seit Jahren enge Verbindungen nach Moskau. Heino Wiese, eine zentrale Figur in den Russland-Geschäften um Gerhard Schröder, gibt sich nun geläutert. Der Altkanzler selbst hofft weiterhin auf einen Dialog.
Für die Russen kommt der offiziell als „Spezialoperation“ bezeichnete Angriff auf die Ukraine unerwartet. Der Apparat von Präsident Putin passt sich schnell an, Oppositionelle dagegen spüren Scham und Ohnmacht.
Olaf Scholz sagt der überfallenen Ukraine Unterstützung zu, auch Außenministerin Baerbock geht hart mit Putin ins Gericht. Die SPD, in der man früher oft viel Verständnis für Moskau hatte, trägt die Linie mit – jedenfalls bisher.
Russlands Präsident verkündet eine „militärische Spezialoperation“ gegen die Ukraine, sein Militär greift an. Putin erinnert an den deutschen Überfall 1941 und droht jedem, der der Ukraine zu Hilfe kommen wolle, mit Nuklearwaffen.
In Brüssel kommt am Morgen der Nordatlantikrat zusammen, später treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU. Es soll dann um Strafmaßnahmen gehen, wie Russland sie noch nicht erlebt hat.
Russland beginnt mit dem Angriff auf die Ukraine. Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen zum nächsten Krisen-Gipfel zusammen. Und die Ampel stellt ein Entlastungspaket vor. Der F.A.Z. Newsletter.
„Wollen die Russen Krieg? Die Antwort hängt nur von Ihnen ab!“, so der 44-Jährige in einer Videobotschaft auf Russisch. Selenskyj sagte weiter, er habe in der Nacht vergeblich versucht, mit Kremlchef Wladimir Putin zu telefonieren.
Statt großer Staatsbanken nehmen die westlichen Verbündeten vorerst randständige Institute ins Visier
Russland will auf amerikanische Strafmaßnamen mit einer "spürbaren Antwort" reagieren. Am Mittwoch zieht Russland zudem alle Diplomaten aus der Ukraine ab.
Wenn der Ukraine-Konflikt eskaliert und die Sanktionen verschärft werden, drohen Instituten mit großem Russland-Geschäft Verluste. Diese Risiken prüft nun die Aufsicht.
Die Ukraine mag für Washington weit weg sein. Doch auch auf dem amerikanischen Kontinent bauen sich Spannungen zwischen Washington und Moskau auf. Nicht nur in Venezuela ist Russland aktiv.
Alexandr Lukaschenko lässt in einem Referendum Verfassungsänderungen billigen. Damit könnte er länger an der Macht bleiben. Wer das Vorhaben kritisiert, riskiert, denunziert und in Haft genommen zu werden.
Als Kind kam sie mit ihren irakischen Eltern aus Moskau nach Schwerin. Jetzt soll Integrations-Staatsministerin Reem Alabali-Radovan auch Beauftragte für Antirassismus werden.
Deutschland gehört zum Westen: Es muss mit seinen Partnern seine Interessen gegenüber Russland vertreten – das ist seine verdammte Pflicht.