Mit den Artilleriegeschossen des Geistes
Der jetzige Kulturkrieg hat Vorgänger. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges warfen Intellektuelle den gegnerischen Ländern Unkultur vor. Später schämten viele sich dafür. Ein Gastbeitrag.
Der jetzige Kulturkrieg hat Vorgänger. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges warfen Intellektuelle den gegnerischen Ländern Unkultur vor. Später schämten viele sich dafür. Ein Gastbeitrag.
Nach einer harschen Warnung der EU verzichtet Algerien darauf, seine Handelsbeziehungen zu Spanien einzufrieren. Offen bleibt die Frage, welche Rolle Moskau in dem Streit spielt.
In Moskau wurde im Lokal der langjährigen Hauptfiliale von McDonald's das neue russische Schnellrestaurant namens „Es schmeckt und basta“ eröffnet.
Der Kanzler vertraut auf die Wirkung der westlichen Sanktionen gegen Moskau und will große regionale Preisunterschiede an deutschen Tankstellen verhindern. Für die Ostdeutschen hält er außerdem eine Binsenweisheit bereit.
Mario Draghi galt einst als Mann der Wirtschaft. Doch im Ukrainekrieg schreckt er nicht davor zurück, Erdölkonzerne höher zu besteuern. Anders als in Deutschland gibt es darüber kaum Diskussionen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erhält den Preis einer oppositionellen russischen Stiftung. Er habe tapfer sein Land verteidigt, sagt die Tochter des ermordeten Kremlgegners Boris Nemzow.
Die Schlacht um Kiew konnte die Ukraine mit mobilen, kleinen Waffen gewinnen. Im Donbass aber kämpft Russland wie eine Armee der Vergangenheit. Die NATO ist auf ein solches Szenario nicht mehr vorbereitet.
Nach dem endgültigen Rückzug von McDonald’s aus Russland öffnen die ersten Restaurants unter neuem russischen Besitzer. Name und Logo wechseln zwar – ansonsten soll sich für die Kunden aber möglichst wenig ändern.
Plötzlich will in der SPD kaum jemand mehr etwas mit Altkanzler Gerhard Schröder zu tun haben. Sogar rausschmeißen will man ihn. Dabei hat man sich in der Partei viele Jahre nicht sonderlich an seinen Russlandgeschäften gestört. Man fand sogar: „Da ist Schröder rehabilitiert.“
Für den früheren Innenminister Matteo Salvini geht es bei den Kommunalwahlen in Italien am Sonntag um viel – auch in seiner eigenen Partei steht der Rechtspopulist unter Druck.
Ade McDonald's in Russland - Nachfolgerfirma startet
Per Dekret gewährt Nicaragua russischen Militäreinheiten Einlass. Die militärische Zusammenarbeit mit Moskau reicht in die Zeit der Sowjetunion zurück.
Der Sender Euronews wollte „Europas CNN“ werden. Das hat nie geklappt. Jetzt kommt ein neuer Eigentümer, ein Investmentfonds mit Verbindungen nach Ungarn. Wird das nun Orbáns Kanal?
Russland verliert laut dem Luhansker Gouverneur bis zu zehn Mal mehr Soldaten als die Ukraine. Doch auch Kiew beklagt hohe Verluste. Präsident Selenskyj wirbt für eine Annäherung an die EU. Der Überblick.
Teheran nimmt die von der IAEA installierten Überwachungskameras ab. Das geschieht nicht ohne Wissen Moskaus.
Einigen Ländern hat Russland die Gas-Zufuhr schon abgedreht. Weitere Lieferstopps sind laut einem Sprecher des Kreml jedoch nicht geplant.
Die Touristenvisa vieler geflohener Russen laufen ab. So auch das von Arschak Makitschjan, der sich in Moskau für Klimaschutz, Feminismus und Frieden eingesetzt hat. Jetzt bangt er um seine Staatsangehörigkeit.
Laut russischen Medien sind etwa Tausend gefangene ukrainische Soldaten aus Mariupol zu „Ermittlungen“ nach Russland gebracht worden. Offenbar will Moskau sie in einem Tribunal aburteilen.
Russlands Propaganda findet in Italien Gehör, stößt aber auch auf Widerstand. Der frühere russische Regierungschef Dmitrij Medwedjew offenbart nun puren Hass auf den Westen.
Der russische Außenminister Lawrow reist in die Türkei, der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt eine Stellungnahme vor und die einst mächtigsten Männer im Weltfußball stehen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Deutsche Bank hat ihren IT-Fachkräften in Russland das Angebot gemacht, nach Berlin umzuziehen. Hunderte akzeptierten.
Kanzler Olaf Scholz verspricht bei seinem Besuch im Baltikum, dass Deutschland eine „robuste und kampfbereite Brigade“ in Litauen zu führen bereit sei. Das kommt gut an. Trotzdem wird ihm Zögerlichkeit vorgehalten.
Russische Soldaten haben nach eigenen Angaben eine ukrainische Stadt mit einem wichtigen russisch-orthodoxen Heiligtum eingenommen. Indes pocht Selenskyj mit dem Argument mehr als 100 Tage Widerstand gegen die Invasion zu leisten auf den Status als EU-Beitrittskandidat. Der Überblick.
Die Türkei sucht nach neuen Bezugsquellen für Getreide. Russland könnte helfen – knüpft die Lieferungen aber an Sanktionslockerungen.
Der Historiker Timothy Snyder sieht Parallelen zwischen Putin, Mussolini und Hitler. Er kritisiert Deutschlands Blick auf die Ukraine und erklärt, warum wir keine Angst davor haben müssen, dass Putin sein Gesicht verlieren könnte.
Ein ranghoher russischer Offizier ist nach ukrainischen Angaben während eines Angriffs in der Region Luhansk getötet worden. Das ukrainische Verteidigungsministerium warnt vor neuen Angriffen auf Kiew. Der Überblick.
Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt meldet Explosionen in mehreren Stadtbezirken. Emmanuel Macrons Forderung, Russland nicht zu demütigen, stößt in der Ukraine auf Kritik. Der Überblick.
Von der Naivität des Westens wollen sie nichts hören. Sie sprechen von Gleichgültigkeit: Ein Abend mit den Aktivistinnen von Pussy Riot.
100 Tage nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine toben schwere Gefechte um die Stadt Sewerodonezk. Lettlands Ministerpräsident nimmt Deutschland in Schutz.
Durch Putins Angriff auf die Ukraine droht eine Nahrungsmittelkrise in vielen Ländern. Die Afrikanische Union will nun die Ausfuhrbeschränkungen gegen Russland lockern, um eine Hungerkatastrophe abzuwenden.
Auch nach Beginn des Angriffskriegs blieb Sandro Schwarz als Fußballtrainer in Russland. Nun übernimmt er Hertha BSC – und spricht über seine Zeit bei Dynamo Moskau. Dabei findet er emotionale Worte.
Um Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine zu transportieren, wäre der Westen auf Belarus angewiesen. Doch wie weit wird die EU dem Diktator in Minsk entgegenkommen?
Deutsche Energieunternehmen unterhalten neuerdings Rubelkonten, wie von Putin gewünscht. Angeblich steht das im Einklang mit den EU-Sanktionen – und auch wieder nicht.
Der Nachfolger von Felix Magath ist gefunden: Nach dem Pokalfinale in Russland verabschiedet sich Sandro Schwarz von Dynamo Moskau und wechselt in die deutsche Hauptstadt.
Die russischen Truppen setzen ihre schrittweise Eroberung der Großstadt Sewerodonezk fort. Der ukrainische Botschafter Melnyk begrüßt Pläne Berlins, Mehrfachraketenwerfer liefern zu wollen. Der Überblick.
Die EU will weniger Öl aus Russland, um den Krieg zu bremsen. Asien nutzt seine Chance: Es kauft Öl und Kohle mit einem großen Nachlass aus Moskau