Theater ohne Donner
Merkel bleibt dabei: Wir schaffen das und Deutschland bleibt Deutschland. Die SPD widerspricht nicht. Und auch die Grünen sind in der Generaldebatte freundlich. Eine Analyse.
Merkel bleibt dabei: Wir schaffen das und Deutschland bleibt Deutschland. Die SPD widerspricht nicht. Und auch die Grünen sind in der Generaldebatte freundlich. Eine Analyse.
Mecklenburg-Vorpommern hat eine Geschichte der Enttäuschung hinter sich. Die Entfremdung mit der Politik wächst. Nach der Landtagswahl zeigt sich, dass dort schon geschieht, was im Rest Deutschlands folgen könnte. Ein Kommentar.
Die Partei der Kanzlerin steht auch Tage nach dem Debakel in Mecklenburg-Vorpommern unter Schock. Wie konnte es zum Durchmarsch der Rechtspopulisten in einer schwarzen Bastion kommen? Eine Spurensuche in Anklam.
Unionsfraktionschef Volker Kauder lehnt die Einführung einer Obergrenze für Flüchtlinge ab. Die Diskussion darüber führe nicht weiter, sagte er und reagierte damit auf Forderungen aus Bayern.
Die Lage innerhalb der Union spitzt sich zu. CDU-Generalsekretär Peter Tauber fordert Einigkeit zwischen den Schwesterparteien. Doch die CSU stellt klare Forderungen.
Nach dem Wahldebakel für die CDU in Mecklenburg-Vorpommern muss sich Volker Bouffier dazu verhalten. Am Ende wird das Wahlergebnis auch Schwarz-Grün in Wiesbaden belasten.
Kurz nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern will SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles die Geldleistungen an Asylbewerber deutlich verringern.
Auch in Hessen bleiben Reaktionen auf die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern nicht aus: Der Frankfurter AfD-Sprecher sieht bei der CDU viele Fehler. Und die Grünen warnen die Union.
CSU-Chef Seehofer geht nach der Wahlschlappe in Schwerin hart mit der Kanzlerin ins Gericht, will aber vorerst nicht weiter nachtreten. Der CDU-Politiker Rüttgers sieht unterdessen den Status der CDU als Volkspartei in Gefahr.
Der Einzug der AfD in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sorgt in Europa für Entzücken. Rechtspopulisten überall träumen von einem paneuropäischen Siegeszug.
Die Vorsitzende des französischen Front National sieht im Erfolg der „Patrioten von der AfD“ ein Zeichen für die Präsidentenwahl im eigenen Land. Hinter den Kulissen läuft schon die Kontaktaufnahme.
Warum haben viele Wähler in Mecklenburg-Vorpommern Angst vor Flüchtlingen? Der Psychologe Stephan Grünewald glaubt, dass die Neuankömmlinge als Blitzableiter für eine diffuse Angst vor Veränderungen herhalten müssen.
SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht sich nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt und distanziert sich weiter von Angela Merkel. Widersprüche in der eigenen Partei werden übertüncht.
Der Wahlsieger hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf. Noch in dieser Woche will die SPD erste Gespräche mit Vertretern von CDU und Linker führen, um eine neue Regierung zu schmieden.
Ein Aufstand gegen Merkel bleibt zwar in der CDU vorerst aus. Doch nicht nur in der CSU wachsen die Zweifel. Wie tief geht der Vertrauensverlust?
Nach dem Wahlerfolg vom Wochenende denkt AfD-Chef Jörg Meuthen schon ans Regieren im Bund. Der politisch erfahrenere Alexander Gauland sieht das anders.
Horst Seehofer legt gegen Merkels Politik nach: Das schlechte Wahlergebnis der CDU in Mecklenburg-Vorpommern sei das Ergebnis ignorierter Warnungen - und doch nur ein Ventil für ein viel tiefer liegendes Problem.
Auch nach der Demütigung durch die AfD in Mecklenburg-Vorpommern setzt die Kanzlerin weiter darauf, dass ihr Plan in der Flüchtlingspolitik aufgeht. Merkels politischer Kredit aber ist weitgehend verbraucht, ihr Reich zerfällt.
Der bisherige Sozialkurs der Linken soll auch nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern beibehalten werden. Die Bundesspitze setzt auch weiterhin auf eine klare Abgrenzung.
Der Wahlausgang in Mecklenburg-Vorpommern bewegt die Politik in Deutschland. Jetzt ist klar: Merkels Rolle für die CDU hat sich verändert– und die AfD wird sich nicht selbst entzaubern. Das sind die Lehren aus der Landtagswahl.
Die AfD sieht sich nach ihrem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern als Nachfolgepartei der CDU. Für 2017 denkt ein führender AfD-Politiker schon über eine Regierungsbeteiligung im Bund nach.
Merkel äußert sich beim G-20-Gipfel zum Wahldebakel: Sie übernimmt Verantwortung für das schlechte Wahlergebnis der CDU in Mecklenburg-Vorpommern – ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik will sie aber nicht ändern.
Für die CDU/CSU droht die AfD von Wahl zu Wahl das zu werden, was erst die Grünen und dann die Linkspartei für die SPD geworden sind: eine dauerhafte Konkurrenz in einem für die Volkspartei verlorenen Protestmilieu.
Die ausländische Presse befindet einstimmig: die Unzufriedenheit über Merkels Flüchtlingspolitk habe die Wähler in die Arme der AfD getrieben. In ihr erkennen Kommentatoren das symptomatische Übel Europas.
Bei der SPD in Mecklenburg-Vorpommern wird mehr gefeiert als bei der AfD – wer hätte das für möglich gehalten? Ministerpräsident Sellering hat ein Rennen gedreht und die AfD seinen Koalitionspartner gedemütigt. Eine landespolitische Analyse.
Der eigentliche Sieger in Schwerin heißt Leif-Erik Holm: Als Spitzenkandidat hat er die AfD zur zweitstärksten Kraft im Land gemacht. Von seinem zurückhaltenden Auftreten sollte man sich nicht täuschen lassen: Holm kann auch ganz anders.
Am Tag nach dem CDU-Wahldebakel kommen scharfe Töne von der Schwesterpartei CSU. Ziel der Attacken: Angela Merkel. Die Rechtspopulisten Europas bejubeln das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern.
Für Sigmar Gabriel lief die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gut. Bedanken kann er sich bei dem beliebten Ministerpräsidenten Sellering. Doch die Bundestagswahl muss der SPD-Chef alleine bestehen.
Der Erfolg der AfD in der politischen Heimat der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin lässt nicht nur die Union ratlos zurück. Dass die SPD mit Erwin Sellering weiterregieren kann, wird zur Randnotiz.
Eine Volkspartei kann man Angela Merkels CDU in Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr nennen – den Kampf gegen die AfD hat sie verloren. Doch für die Bundeskanzlerin bringt das Wahlergebnis auch etwas Gutes.
AfD-Spitzenkandidat Holm ist kein Höcke. Überhaupt war der Wahlkampf der Rechtspopulisten in Mecklenburg-Vorpommern relativ moderat. Wieso sie trotzdem erfolgreich waren – und was das für die Bundes-AfD bedeutet.
Wer hat die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen? Die SPD. Wer hat verloren? Angela Merkel. So sieht das im Fernsehen aus. Und die AfD? Das weiß man nicht so genau, denn sie erscheint nur am Rande.
Alle etablierten Parteien haben nach ersten Hochrechnungen in Mecklenburg-Vorpommern starke Verluste hinnehmen müssen. Die AfD ist dagegen der große Gewinner. Nun gibt es erste Reaktionen aus der Hauptstadt.
Zum ersten Mal zieht die AfD in Deutschland in einem Länderparlament an der CDU vorbei. Schon träumen die Rechtspopulisten von ähnlichen Ergebnissen in weiteren Bundesländern – und in der Union ist die Schuldige für viele schon ausgemacht.
Zum dritten Mal wird Erwin Sellering trotz herber Verluste für seine Partei als Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern vereidigt. Für die SPD im Nordosten, aber auch für Sigmar Gabriel ist der Politimport aus Westfalen Gold wert, wie der Wahlabend zeigt.
Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Scherbengericht über die Politik der etablierten Parteien. Weite Teile der Bevölkerung sind gegen den Kompromiss-Charakter der Politik.