Die Identitätskrise der Republikaner
Donald Trump ist der Fixstern der meisten Republikaner. Trotzdem hat die Partei keinen Anführer und keine Richtung. Denn Trumpist zu sein, das kann vieles heißen.
Donald Trump ist der Fixstern der meisten Republikaner. Trotzdem hat die Partei keinen Anführer und keine Richtung. Denn Trumpist zu sein, das kann vieles heißen.
Der Graben in der Republikanischen Partei im Streit um Kevin McCarthys Wahl zum Sprecher des Repräsentantenhauses verläuft nicht nur zwischen der rechten Flanke und dem Establishment. Welche Interessen verfolgen die Abweichler?
Der frühere amerikanische Präsident Donald Trump und seine Verbündeten sind nach der Ernennung eines Sonderermittlers empört. Justizminister Garland erhofft sich durch den Schritt einen Befreiungsschlag.
Der rechte Flügel der Republikaner im Repräsentantenhaus dürfte gestärkt aus den Midterms gehen. Die Arbeit der Fraktionsführung dürfte das erschweren.
Der Republikaner Kevin McCarthy hat in den vergangenen Jahren alles seinem Ziel untergeordnet, Sprecher des Repräsentantenhauses zu werden. Kritiker sagen: auch seine Selbstachtung.
Die rechte Republikanerin Marjorie Taylor Greene geht im Kampf gegen schärfere Waffenrechte öffentlich einen Aktivisten an. David Hogg überlebte vor vier Jahren einen Amoklauf an einer Schule in Florida mit 17 Toten.
Einig sind sich die Republikaner nur in der Verurteilung der Gewalt beim Sturm aufs Kapitol. Der äußerste rechte Flügel sieht die inhaftierten Angreifer dagegen als „politische Gefangene“ – und eine Mehrheit ihrer Wähler findet, Menschen mit „traditionellen Werten“ würden benachteiligt.
Die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene bringt die Maskenpflicht im US-Repräsentantenhaus in Verbindung mit der Judenverfolgung der Nazis. Kritik an der Äußerung weist die Trump-Anhängerin zurück.
Marjorie Taylor Greene ist Abgeordnete im amerikanischen Repräsentantenhaus. Nach umstrittenen Aussagen wurde sie nun aus zwei ihrer Ämter entfernt und muss ihre Stellen im Haushalts- und Bildungsausschuss räumen.
Die Republikaner hatten sich zuvor geweigert, Taylor Greene parteiintern zu maßregeln. Vor der Abstimmung brachte die Verschwörungsideologin halbherzige Entschuldigungen für ihre hetzerischen Aussagen vor – vergeblich.
Die Republikaner sind gespalten. In einer Krisensitzung vermeidet die Fraktion zwar den offenen Bruch. Doch ihr Verhältnis zum abgewählten Präsidenten bleibt ungeklärt.
Vorerst widerstehen die Republikaner dem Druck von Rechtsaußen und stellen sich hinter Trump-Kritikerin Liz Cheney. Doch auch mit einer Anhängerin von Verschwörungsmythen gehen sie sanft um.
Marjorie Taylor Greene verbreitet Verschwörungstheorien über „jüdische Laserstrahlen“, eine vermeintliche „islamische Invasion“ und „QAnon“. Wie konnte sie in den amerikanischen Kongress gewählt werden?
Die Abgeordnete Marjorie Taylor Greene zieht als Anhängerin kruder Verschwörungstheorien in Amerika viel Aufmerksamkeit auf sich. Jetzt hat der Anführer der Republikaner im Senat sich in scharfer Form von der Parteikollegin distanziert.
Der Fraktionsvorsitzende im Senat kritisiert Anhänger abstruser Lügengeschichten in seiner Partei scharf. Seine Parteikollegin Marjorie Taylor Greene antwortet prompt.
Die Republikanerin Marjorie Taylor Greene verbreitet regelmäßig rechtsextreme Positionen und Verschwörungsmythen. In ihrer Partei ist sie damit längst keine Ausnahme mehr.
Marjorie Taylor Greene gilt als Polit-Neuling, unterstützt Verschwörungstheorien und sitzt von nun an für die Republikaner im Repräsentantenhaus. Donald Trump hält sie für einen „künftigen republikanischen Star“.