Brasilien kann Athleten nicht mehr fördern
Vor den Olympischen Spielen schlägt die Wirtschaftskrise in Brasilien voll durch: Das Sportministerium kommt wegen akuter Geldprobleme nicht mehr mit den Zahlungen hinterher.
Vor den Olympischen Spielen schlägt die Wirtschaftskrise in Brasilien voll durch: Das Sportministerium kommt wegen akuter Geldprobleme nicht mehr mit den Zahlungen hinterher.
Brasilien steckt in der schwersten Krise seit Jahrzehnten. Der frühere Präsident Lula da Silva ist trotzdem optimistisch. Ein Gespräch über Auswege, Korruptionsskandale, das Amtsenthebungsverfahren gegen seine Nachfolgerin und seine eigenen Ambitionen.
Brasiliens früherer Staatschef Lula da Silva schließt eine abermalige Kandidatur nicht aus. Der Krise in seinem Land setzt er viel Optimismus entgegen. Das Amtsenthebungsverfahren gegen seine Nachfolgerin nennt er „Wahnsinn“. Eine Begegnung.
Die „rosarote Welle“ in Lateinamerika ist verebbt. Das Strandgut, das sie hinterlässt, ist eine schwere Hypothek.
Die brasilianische Präsidentin Rouseff muss um ihr Amt fürchten, denn Parlamentspräsident Cunha hat ein Amtsenthebungsverfahren gegen sie eröffnet. Der unter Korruptionsverdacht stehende Cunha sitzt allerdings selbst nicht sicher im Sattel.
Zum Besuch von Angela Merkel beschert die Regierung in Brasília den deutschen Autobauern im Land ein Hilfspaket als Gastgeschenk. Trotz allem reden bei der historischen Regierungskonsultation alle wieder nur vom heimischen Bestechungsskandal.
„Dilma raus“ - Hunderttausende Brasilianer gehen auf die Straße und machen ihrem Unmut über Präsidentin Rousseff Luft.
Brasilien steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit einem Vierteljahrhundert. Die Präsidentin ist eine „lahme Ente“. Das Land ist nicht fit für die Gegenwart der globalisierten Welt.
In Brasiliens größtem Korruptionsskandal gerät nun auch der frühere Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ins Visier der Ermittler. Das gefährdet seine Pläne für eine Rückkehr an die Macht.
Wälder verschwinden, das Wasser vergiftet, Arbeiter erkranken; die Zuckerrohrfelder sind Kampfzonen. Eine Multimedia-Reportage über die Abgründe des billigen Zuckers.
Der Korruptionsskandal um den Ölriesen Petrobras trifft Brasilien in einem denkbar ungünstigen Moment. Die Krise gefährdet die Stabilität des Landes. Und kaum jemand glaubt an Rousseffs Ahnungslosigkeit.
Beim Besuch in Brasília stößt Außenminister Steinmeier nicht nur auf Gemeinsamkeiten – und das liegt nicht nur am Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
Der Bau einer riesigen petrochemischen Anlage sollte Brasilien den Sprung in die Zukunft ermöglichen. Eine ganze Region im Hinterland von Rio de Janeiro boomte und hoffte. Doch das Milliardenprojekt ist zum Symbol von Korruption und Misswirtschaft verkommen.
Die Wahrheitskommission in Brasilien hat einen Bericht über die Menschenrechtsverletzungen der Militärdiktatur vorgelegt. Sie benennt darin auch mehr als 300 Schergen der Junta, die schlimme Verbrechen begangen haben - eine Strafverfolgung aber nicht fürchten müssen.
In Portugal zieht der Korruptionsskandal um José Sócrates weite Kreise. Der ehemalige Regierungschef wird zu einer Hypothek für seine Sozialisten. Ein Sieg bei der Parlamentswahl 2015 wird nun unwahrscheinlich.
Nach dem knappen Wahlsieg von Dilma Rousseff besteht in Brasilien wenig Hoffnung auf den erforderlichen Reformschub.
Vor der Stichwahl in Brasilien bewerfen sich beide Lager mit Dreck. Aécio Neves wird als Kokser verunglimpft, Dilma Rousseff für Korruption verantwortlich gemacht.
Die Wiederwahl von Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff wird ungewiss: Enthüllungen über hohe Schmiergeldzahlungen beim Ölkonzern Petrobras verwickelen sie in eine politische Schlammschlacht. Ihr Herausforderer Aécio Neves triumphiert.
Das Versprechen einer Politik „des dritten Weges“ ist bei den brasilianischen Wählern gescheitert. Einmal mehr wird das Präsidentenamt unter den etablierten Kräften ausgemacht. Dilma Rousseff ruft nichtsdestotrotz den Kampf „Volk gegen Elite“ aus.
Dilma Rousseff hat sich auf die falsche Gegnerin konzentriert und muss nun um ihre Wiederwahl zittern. Brasiliens Präsidentin liegt zwar vorn, doch Aécio Neves schnitt überraschend stark ab. In drei Wochen kommt es zur Stichwahl.
Die Stimmung ist schlecht in Brasilien. Marina Silva, die bei der Präsidentenwahl gegen Dilma Rousseff in den Ring steigt, könnte das nutzen. Doch sie muss harte Angriffe ihrer Rivalin parieren.
Mit Marina Silva ist Brasiliens Präsidentin eine gefährliche Gegnerin für die Wahlen im Oktober erwachsen. Dilma Rousseff setzt auf einen alten Strategen.
Erstmals könnte eine Nachfahrin schwarzer Sklaven Präsidentin von Brasilien werden: Marina Silva ist zur Projektionsfläche für enttäuschte Linke und strenge Christen geworden. Doch dieser Spagat birgt Gefahren.
Nach dem Tod ihres Kandidaten Eduardo Campos hat die Sozialistische Partei Brasiliens die frühere Umweltministerin Marina Silva nominiert. Damit hat Präsidentin Dilma Rousseff plötzlich eine Gegnerin, die ihr gefährlich werden könnte.
Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos ist in Brasilien bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Der Wahlkampf wurde damit plötzlich unterbrochen. Und könnte eine völlig neue Wendung nehmen.
Staatstrauer in Brasilien: Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos ist zwei Monate vor der Wahl bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Mit ihm sterben sechs weitere Menschen.
In São Paulo weiht eine Pfingstgemeinde ihren gigantischen neuen Tempel. Der politische Einfluss der evangelikalen Christen in Brasilien ist groß. Selbst Präsidentin Dilma Rousseff wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Auf hohe Erwartungen folgt Ernüchterung: Zwischen der Wirtschaft Brasiliens und seiner Fußballmannschaft gibt es Parallelen. Mehr noch muss Argentinien bangen.
Ob Ronaldinho, Didi oder Hulk: Brasilianische Fußballspieler heißen selten wirklich so, wie es auf ihren Trikots zu lesen ist. Aber warum eigentlich?
Dilma Rousseff präsentiert ihre Strategie zur Wiederwahl. Korruptionsskandale und eine lahmende Wirtschaft haben am Ruf der brasilianischen Präsidentin gekratzt. Umso mehr muss sie sich als Rebellin von früher in Szene setzen.
Die Fußball-WM findet in einem Land statt, das von nationaler Größe träumt und in dem doch Vieles im Argen liegt. Mit Beginn der Weltmeisterschaft kümmert das aber erst einmal niemanden mehr.
Teure Stadien, schlechte Infrastruktur – das Fußballturnier wird Südamerikas größtem Staat kaum helfen. Eher wird es der schwächelnden Wirtschaft schaden. Investoren haben es in Brasilien schwer.
Das WM-Trauma von 1950 verfolgt Brasilien noch immer. Im F.A.Z.-Interview spricht der Anthropologe Roberto Damatta über den „Straßenköter-Komplex“ und den Größenwahn der Brasilianer.
Streikende Lehrer, Busfahrer, Feuerwehrleute und sogar Polizisten, dazu Obdachlose und Ureinwohner, die einfach nur ein menschenwürdiges Dasein fordern: das ist Brasilien vor Beginn der WM.
Mit der Strahlkraft von Fußball-WM und Olympia will sich Brasilien der Welt präsentieren. Die Probleme vor den beiden Großereignissen aber entlarven den Mythos einer Aufsteigernation.
Zum ersten Mal seit Beginn der Proteste in Venezuela haben sich die Regierung von Präsident Nicolás Maduro und ihre Gegner auf Gespräche geeinigt. Doch nicht nur Vertreter der gespaltenen Opposition dämpfen die Erwartungen.