Bolsonaros Platz an der Sonne
Dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten droht Ungemach in der Heimat. Deshalb hält er sich derzeit in den Vereinigten Staaten auf. Die Frage ist: Wie lange noch?
Dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten droht Ungemach in der Heimat. Deshalb hält er sich derzeit in den Vereinigten Staaten auf. Die Frage ist: Wie lange noch?
Der abgewählte Präsident hat seine Rückkehr nach Brasilien angekündigt. Dort will er die politische Opposition gegen Präsident Lula anführen. Bolsonaro war noch vor Ende seiner Amtszeit nach Florida abgereist.
Brasilien soll wieder eine Rolle in der Weltgemeinschaft spielen. Welchen Herausforderungen wird sich Präsident Lula dabei stellen müssen? Das besprechen wir in dieser Teaser-Folge unseres neuen Auslandspodcasts „Machtprobe“.
Mehr als 20 000 Goldgräber sollen in das Gebiet der Yanomami eingedrungen sein, sie brachten Krankheiten, Gewalt und Zerstörung zu den Indigenen. Die neue brasilianische Regierung geht jetzt entschieden gegen sie vor.
Sônia Guajajara bekleidet heute ein Amt, das sie als indigene Aktivistin immer gefordert hat: Sie ist Brasiliens erste Ministerin für Indigene Angelegenheiten.
Im Norden Brasiliens haben Polizisten und Sicherheitsleute begonnen, die Infrastruktur von Goldgräbern zu zerstören. Die indigene Bevölkerung dort kämpft seit Jahrzehnten gegen die Eindringlinge.
In Deutschland mag ihre Flüchtlingspolitik noch immer umstritten sein, doch in Afrika wird Angela Merkel weithin verehrt. Jetzt hat sie in der Elfenbeinküste den UNESCO-Friedenspreis überreicht bekommen.
In Lateinamerika ist Moskau weniger ins Abseits geraten als anderswo. Das hat historische Gründe, ist aber auch auf den Erfolg der russischen Propaganda zurückzuführen. Hilfe für die Ukraine ist aus der Region nicht zu erwarten.
Brasiliens Präsident Lula setzt sich über Bedenken seiner Umweltministerin hinweg. Greenpeace spricht vom „größten Verstoß gegen Chemikalien- und Abfallabkommen“ durch ein Land.
Brasilien versenkt einen ausgemusterten Flugzeugträger voller Giftstoffe. Greenpeace spricht vom „größten Verstoß gegen Chemikalien- und Abfallabkommen“ durch ein Land.
Der brasilianische Senator Marcos do Val schilderte der Polizei vier verschiedene Versionen eines möglichen Staatsstreichs. Nun wird gegen ihn wegen Falschaussage und Verleumdung ermittelt.
Während eines geheimen Treffens soll ein Senator in einen Putsch-Plan eingeweiht worden sein. Doch die Aussagen des Zeugen ändern sich ständig.
Ein Vertrauter des früheren brasilianischen Präsidenten habe ihn in eine Verschwörung eingeweiht, sagt der Senator Marcos do Val. Jair Bolsonaro sei bei dem Treffen auch dabei gewesen.
Der Bundeskanzler sucht in Südamerika Verbündete für die westliche Ukrainepolitik. Brasiliens Präsident Lula macht einen eigenen Vorschlag.
Bundeskanzler Scholz bekommt in Südamerika wenig Unterstützung für seine Politik im Ukrainekrieg. Trotzdem war seine Reise richtig, Deutschland braucht neue Partner.
In Südamerika tritt Scholz als Reisender in Sachen Zeitenwende auf. Dort trifft er aber auch Politiker, die seine Sicht auf den Krieg gegen die Ukraine nicht teilen.
Beim Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz schlägt Brasiliens Präsident Lula einen „Friedensklub“ vor, um den Ukrainekrieg zu beenden. Es ist nicht der einzige Punkt, bei dem Unterschiede deutlich werden.
Nach seiner Wahlniederlage war der frühere brasilianische Präsident Bolsonaro nach Florida geflogen. Laut seinem Anwalt hat er nun ein sechsmonatiges US-Visum beantragt.
Präsident Joe Biden hat sich klar gegen eine Lieferung von Kampfjets ausgesprochen. Frankreichs Präsident Macron schließt das dagegen nicht grundsätzlich aus – stellt allerdings einige Bedingungen. Der Überblick.
Scholz sucht in Südamerika Partner gegen Russland – und China. Mit ihm reist dafür eine Wirtschaftsdelegation.
Seit mehr als 20 Jahren verhandeln die EU und der südamerikanische Staatenbund Mercosur über ein Freihandelsabkommen. Im Moment tut sich nicht viel. Kanzler Scholz will das bei seiner Lateinamerika-Reise ändern.
Die „Konrad Adenauer“ soll jedes Ziel auf der Welt ohne Zwischenstopp erreichen können. Nun bringt sie den Kanzler nach Südamerika – es geht um Wirtschaft, Klimaschutz und mehr.
Die Lage des indigenen Volks, das im größten Reservat Brasiliens lebt, ist alarmierend. Der Präsident Lula da Silva spricht von Völkermord. Sein Vorgänger Bolsonaro kopiert als Antwort eine alte Mitteilung.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro reist überraschend nicht zum Celac-Gipfel nach Argentinien. Alter und neuer „Stargast“ ist Brasiliens Präsident Lula da Silva.
Brasilianer aus Frankfurt haben die Villa Metzler gestürmt. Denn dort war mit Eduardo Suplicy ein besonders charismatischer Politiker aus ihrer Heimat zu Gast.
In Brasilien hat das Militär nicht erst unter Bolsonaro kräftig an Einfluss gewonnen. Jetzt legt sich der neue Präsident mit der Armeespitze an.
Südamerika will keine Währungsunion. Argentinien und Brasilien diskutieren jedoch über eine gemeinsame digitale Währung.
Im brasilianischen Amazonas-Regenwald wird unter Präsident Lula da Silva stärker gegen illegale Rodungen vorgegangen. Zuvor wurde unter Vorgänger Bolsonaro eine Fläche mit der Größe Dänemarks abgeholzt.
Nach dem Sturm auf das brasilianische Regierungsgebäude in der Hauptstadt Brasília will Präsident Lula hart gegen Rechtsextremismus und Korruption im Land vorgehen. Zahlreiche ranghohe Polizeibeamte wurden bereits entlassen.
Der niedergeschlagene Aufruhr hat Brasiliens Regierung politisch gestärkt. Wirtschaftlich bleiben die Herausforderungen.
Der brasilianische Präsident Lula hat rund 40 Militärangehörige aus seiner Residenz entlassen. Er verdächtigt sie, den Sturm auf das Regierungsviertel unterstützt zu haben.
Die Zahl der postierten Polizisten um Präsidentenpalast, Kongress und Oberstes Gericht soll dauerhaft verdoppelt werden. Laut Vize-Justizminister ermittelt die Polizei, ob es „Profis“ unter den Randalieren gab.
Nach dem Putschversuch hofft Brasiliens Präsident Lula da Silva auf Versöhnung. Doch die Extremisten genießen Sympathie bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Sie werden es wieder versuchen.
Präsident Lula da Silva dürfte es schwer haben, das Land zu versöhnen. Er selbst ist für die Spaltung mitverantwortlich.
Der Oberste Gerichtshof begründet den Haftbefehl gegen Anderson Torres mit dem Verdacht von Versäumnissen und Duldung im Zusammenhang mit den Krawallen in Brasilia.
Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Ex-Präsidenten im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Regierungsviertel in Brasilia „geistige Urheberschaft“ vor. Bei seinem ehemaligen Justizminister waren zuvor Pläne für einen Staatsstreich gefunden worden.