Der Märchenonkel
Von Michael MartensAls er 34 Jahre, zehn Monate und fünf Tage alt war, schien Ivica Dacic am Ende zu sein. Er hatte keinen Beruf erlernt und nach seinem ...
Von Michael MartensAls er 34 Jahre, zehn Monate und fünf Tage alt war, schien Ivica Dacic am Ende zu sein. Er hatte keinen Beruf erlernt und nach seinem ...
Offen hat der serbische Ministerpräsident Ivica Dačić schon eingestanden, dass das Kosovo für Serbien weitgehend verloren ist. Im Interview mit der F.A.Z. geht er noch einen Schritt weiter: Serben und Albaner könnten sich „leicht“ auf einen Gebietstausch einigen.
TUTZING, 7. April. Die weitere Annäherung Serbiens und des Kosovos an die EU steht vor einem Stillstand, der in manchen erweiterungsmüden europäischen ...
180 Studenten kommen jährlich aus Prishtina, Kosovo, nach Deutschland. Eigentlich wollen sie Geld verdienen, doch ein Unternehmen hat daraus ein Geschäft gemacht. Und verdient nun selbst.
Hunderte Millionen Frauen fehlen: Die amerikanische Journalistin Mara Hvistendahl berichtet von einer Welt, in der Töchter nichts gelten, Söhne dafür alles sind.
Serbiens Ministerpräsident Ivica Dačić ist ein alter Milošević-Mann - und bricht ein nationales Tabu. Der serbische Anspruch auf den gesamten Kosovo sei „ein Märchen“, verkündet er.
Die Bundeswehr ist zur Einsatzarmee geworden. Doch die Deutschen zollen ihren Rückkehrern aus dem Kosovo oder Afghanistan oft wenig Anerkennung. Der Verteidigungsminister meint, da könne der Begriff des Veteranen helfen. Ausgerechnet die Grünen beschäftigen sich als Erste mit der Idee.
Mit einer Parade auf der Mutter-Teresa-Straße (unweit von Bill-Clinton-Boulevard und der George-Bush-Allee im Zentrum Prishtinas) feierte Europas jüngster
Reisen in die EU bleiben für Kosovaren schwierig. Defizite Prihstinas im Kampf gegen Korruption und Organisierte Kriminalität gefährden nach wie vor die innere Sicherheit, heißt es in einem Bericht der EU-Kommission.
Erklärtes Ziel der deutschen Soldaten in der Türkei ist es, ihre Patriot-Abwehrbatterien gar nicht einzusetzen. Käme aber doch eine Rakete aus Syrien, blieben der Bundeswehr kaum fünf Minuten.
Erstmals seit der Unabhängigkeit des Kosovos von Serbien haben sich die Präsidenten getroffen. Der serbische Präsident Nikolic kam in Brüssel mit der kosovarischen Präsidenten Jahjaga zusammen. Die Gespräche seien konstruktiv verlaufen.
Die vierte EU-Vermittlung zwischen den beiden Konfliktparteien hat nicht den erwarteten Durchbruch gebracht. Der Dauerstreit schwelt weiter. Aber Serbien und Kosovo erzielten einen kleinen Kompromiss.
ISTANBUL, 8. JanuarNicht nur, aber vor allem in Berlin tendiert das Interesse an der Aufnahme neuer Staaten in die EU derzeit gegen Null.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan ärgert sich über die Darstellung Süleymans des Prächtigen in einer Seifenoper. Nun soll ein Gesetz die teuren Ahnen vor Verunglimpfung schützen.
Das Wort „Stabilitätsanker“ hat eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Bei weitem nicht die einzige Unsinnskoppelung in der politischen Sprache der Gegenwart.
Prishtina hat Serbiens Präsident verboten, an den Feiern um das serbisch-orthodoxe Weihnachtsfest im Land teilzunehmen. Tomislav Nikolic droht Brüssel im Gegenzug mit einer neuen Politik.
BELGRAD, im DezemberEnde 2014 läuft das Mandat des Internationalen Kriegsverbrechertribunals für das ehemalige Jugoslawien aus.
Der Reportage „Flucht vor der Kälte“ über die Roma in Serbien von Michael Martens (F.A.Z. vom 18. Dezember) zustimmend, möchte ich einige Eindrücke ...
PRISHTINA, 20. Dezember (dpa). Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hat Serbien und dem Kosovo Fortschritte bei der Beilegung des Kosovo-Konflikts ...
Serbien und das Kosovo haben sich unter EU-Vermittlung auf die Öffnung ihrer Grenzübergänge geeinigt. Belgrad erkennt die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an.
WARSCHAU, 29. November. Oppeln in Oberschlesien: ein Marktplatz, ein paar Renaissancefassaden, ein Zementwerk und neuerdings ein wenig Wohlstand im „polnischen ...
tens. BERLIN, 29. November. Nach dem Freispruch für den ehemaligen kosovo-albanischen Freischärlerführer Ramush Haradinaj und zwei Mitangeklagte durch das ...
Die Anklage hat nach Ansicht der Richter des UN-Tribunals keine Beweise dafür vorgelegt, dass der albanische Freischärlerführer Haradinaj von den Verbrechen
Das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag hat den früheren Führer der „Befreiungsarmee Kosovos“ (UÇK) Ramush Haradinaj in allen Anklagepunkten freigesprochen.
Der frühere Führer der „Befreiungsarmee Kosovo“ Ramush Haradinaj steht wegen Folterverdachts vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal. Doch zahlreiche Zeugen wurden eingeschüchtert. Wer gegen Haradinaj aussagen könnte, will das nicht tun.
BELGRAD, im November. Wie findet ein Politiker, der über viele Jahre fast die gesamte Macht des Landes in seinen Händen hielt und sie über Nacht unerwartet ...
Mit seinen Jubelgesten gegen Nürnberg hat Bayern-Profi Mario Mandzukic für Irritationen gesorgt. Der Berater des Kroaten nimmt seinen Schützling gegenüber der F.A.Z. in Schutz. Der DFB hat den Spieler ermahnt.
Der ehemalige General Gotovina stand wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an der serbischen Bevölkerung vor dem Tribunal in Den Haag. Über seinen Freispruch ist Serbien empört.
ISTANBUL, 11. November. Ende vergangener Woche wurden die jüngsten deutschen Asylstatistiken veröffentlicht, und die neuen Zahlen bestätigten die alten: Im ...
Die Bundeswehr trainiert Somalier für den Guerillakampf. Ob die Männer später auf der richtigen Seite stehen, weiß niemand. Trotzdem könnte der Einsatz zum Vorbild für eine Ausbildungsmission in Mali werden.
ler. WIESBADEN. Drei Tage hat Hessens Innenminister Boris Rhein in der vergangenen Woche auf Inspektionstour bei hessischen Polizisten in Afghanistan ...
Binnen Stunden erreichte in dieser Woche erst eine schlechte Nachricht aus Europa das Kosovo, dann eine gute aus Amerika: Der Europäische Rechnungshof stellte
Bei ihrem Besuch in Prishtina wirbt Hilliary Clinton für den serbisch-kosovarischen Dialog. Die Bereitschaft zu Gesprächen sei eine Voraussetzung für eine Aufnahme in EU oder NATO - genau wie bei Serbien.
Einer der größten Hilfseinsätze der EU hat nach Auffassung des Europäischen Rechnungshofs nur „bescheidenen Erfolg“. Im serbischen Norden des Kosovos, in dem es immer wieder zu Unruhen kommt, habe es „nahezu keine Fortschritte“ bei der Einführung eines Rechtsstaats gegeben, heißt es in einem Bericht.
In der kosovarischen Hauptstadt Prishtina ist es am Montag am Rande einer Demonstration gegen den Dialog zwischen Serben und Kosovaren zu Krawallen gekommen. 22 Personen wurden verletzt.
Die humanitäre Intervention ist ein gefährliches, missbrauchsanfälliges Werkzeug für die gute Sache menschenrechtlich fundierter Gerechtigkeit. Wenn im Ernstfall zu wählen ist zwischen Intervention und Wahrung des Gewaltverbots, also zwischen Gerechtigkeit und Frieden, und die Abwägung kein klares Ergebnis zeitigt, sollte im Zweifel die Entscheidung für den Frieden ausfallen.