Wirtschaftlich ist das Kosovo besser als sein Ruf
Die Menschen sind motiviert, aber die Arbeitslosigkeit ist hoch - das kleine Land auf dem Balkan steht vor einer Reihe von Problemen. Viele Menschen flüchten Richtung Westen.
Die Menschen sind motiviert, aber die Arbeitslosigkeit ist hoch - das kleine Land auf dem Balkan steht vor einer Reihe von Problemen. Viele Menschen flüchten Richtung Westen.
Warum kommen gerade jetzt so viele Kosovaren nach Deutschland? Die Politik hat viele Hoffnungen im Land enttäuscht.
Die Zahl der Asylbewerber aus dem Kosovo ist im Januar um 80 Prozent gestiegen. Angesichts dieses Trends geraten Bund und Länder in Panik. Was ist zu tun?
Die Kosovaren verlassen in Massen ihr Land, die Regierung bittet um Hilfe. Die Zahl der Asylbewerber steigt dramatisch an. Jetzt werden Bundesregierung und die Europäische Union aktiv.
Der Geschäftsführer von Pro Asyl hat sich mit scharfen Worten gegen eine Einstufung des Kosovos als „sicherer Herkunftsstaat“ gewandt. Minderheiten würden dort systematisch diskriminiert, sagte Burkhardt.
Auch das Kosovo soll als „sicherer Herkunftsstaat“ eingestuft werden. Das verlangen der Städte- und Gemeindebund und mehrere Bundesländer. Auch über das Kirchenasyl wird weiter gestritten.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview mit der ARD bestritten, dass sein Land auf der Halbinsel Krim gegen das Völkerrecht verstoßen habe. Vielmehr hätte das russische Militär die ukrainischen Streitkräfte blockiert, „um Blutvergießen zu vermeiden“.
Während der Reise des albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama nach Serbien zeigt sich, wie tief die Gräben zwischen den beiden Balkanstaaten nach wie vor sind - und lässt das Vorhaben EU-Beitritt in weite Ferne rücken.
Das von den Vereinigten Staaten und der EU strikt abgelehnte Projekt „Großalbanien“ umfasst neben der Republik Albanien und der Republik Kosovo auch das südserbische Presevotal, den Westen Mazedoniens sowie Teile Montenegros und sogar Nordgriechenlands.
An der syrischen Grenze zur Türkei kämpfen die Kurden um ihr Überleben. Milchpulver und Wolldecken allein helfen im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ jedoch nur wenig. Europa und die Türkei müssen nun wählen.
Das Unabhängigkeits-Referendum in Schottland hat gezeigt: Der Bundesstaat muss wie die EU täglich erkämpft werden. Ohne die Bürger geht es nicht.
Für die Bundesregierung ist die Entscheidung, Waffen an die irakischen Kurden zu liefern, kein außenpolitischer Paradigmenwechsel. Sie folgt vielmehr einem innenpolitischen Kalkül.
In vielen Teilen der Welt bedrohen Kriege das kulturelle Vermächtnis der Menschheit. Mit jedem zerstörten Denkmal und jedem vernichteten Buch verblasst der historische Fingerabdruck unserer Vorfahren. Wie aber lassen sich Kulturgüter in Kampfgebieten retten?
Die Darstellung von annektierten Gebieten in Schulbüchern ist umstritten – schließlich wird damit Politik betrieben. Wie Kartographen mit der Abspaltung der Krim von der Ukraine umgehen.
Luis Suárez darf auch im Kosovo nicht spielen ++ Karagounis verkündet seinen Abschied ++ Mehrere Achtelfinal-Verlierer kehren in ihre Heimat zurück ++ WM kompakt am Montag.
Vor fünfzehn Jahren wurde der Reporter Gabriel Grüner im Kosovo erschossen. Seine Kollegen jagten den Mörder jahrelang, bis sie ihn fanden. Vor Gericht musste der Täter nicht. Ein Freund reist jedes Jahr zum Todesort. Von einem, der nicht vergessen wird.
Die vorzeitigen Neuwahlen hat Kosovo-Regierungschef Thaci zwar gewonnen. Doch die meisten Wahlberechtigten kamen gar nicht zur Abstimmung. Als Grund gilt Unzufriedenheit über allgegenwärtige Korruption.
Verteidigungsministerin von der Leyen besucht die Bundeswehr im Kosovo und nennt die Befriedung beispielhaft. Auch für die Ukraine. Anderen Vergleichen tritt sie vehement entgegen.
Ob das eine Anspielung auf die Ukraine war? Im Kosovo sorge der Nato-Einsatz für Frieden in einer einst gespaltenen Gesellschaft, sagte die Verteidigungsministerin im deutschen Feldlager. Das könne man „auch mal als Beispiel nehmen“.
Die Annexion der Krim war nicht nur völkerrechtswidrig. Die Verstöße gegen das Gewaltverbot und das Annexionsverbot der UN-Charta stellen zugleich Verstöße gegen die Verfassung Russlands dar. Ein Gastbeitrag.
Russland hat völkerrechtliche Ansprüche der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage.
Sport, Akrobatik, Tanz: Die „Flying Steps“ aus Kreuzberg haben sich aus der Subkultur der Jugendklubs zu einem florierenden Unternehmen entwickelt. Jetzt wollen sie Las Vegas erobern.
Ein illegaler Einwanderer hat in einem Flugzeug der Lufthansa eine Stewardess mit einer Rasierklinge bedroht. Der Pilot flog zurück nach München, die Polizei nahm den Täter fest. Offenbar wollte dieser seine Abschiebung verhindern.
In Deutschland sind Kontroversen über die Ethik bewaffneter Konflikte in der Hauptsache retrospektiv im Blick auf die Wehrmacht und, unbeholfen, im Blick auf die nukleare Abschreckungsstrategie geführt worden.
Wladimir Putin liebt Raubtiere. Weil er sich selbst wie eines fühlt. Das ist den Europäern fremd. Ihre Versuche, den russischen Präsident zu zähmen, können nur scheitern.
Ein gutmütiges Russland und viele böse Nachbarn - so sieht die Grundeinstellung des russischen Präsidenten aus. Das Verhältnis zwischen seinem Land und dem Rest der Welt beschreibt er als ständigen Abwehrkampf.
Diese paralympische Verbindung deutet jedes Land anders. Aber der Trend zu mehr Kriegsveteranen im Behindertensport ist unverkennbar. Das gefällt nicht jedem.
Das Referendum auf der Krim ist eine Farce. Das Selbstbestimmungsrecht gibt Volksgruppen oder Teilrepubliken kein Recht auf einen eigenen Staat. Der Vergleich mit dem Kosovo wiederum ist falsch.
Belgrad gilt als enger Verbündeter Moskaus. Nun hat der russische Präsident die Serben mit einem einzigen Satz über die Kosovo-Albaner in Wallung gebracht. Prominente Politiker sehen sich zu verbalen Purzelbäumen gezwungen.
In der Ukraine feiern die Menschen den Umbruch - bei der Nato stellt man sich hingegen auf einen neuen Brennpunkt in Europa ein. Diplomaten warnen vor unterschiedlichen Szenarien - beruhigend sind sie alle nicht.
Der schwelende Konflikt in der Ukraine wird für die EU zur Kraftprobe. Kosovos Außenminister Hoxhaj fordert von Brüssel, mehr für die Stabilität des Landes zu tun.
Der serbische Ministerpräsident Dacic spricht vom wichtigsten Tag für sein Land seit Ende des Zweiten Weltkriegs: Die EU hat die Beitrittsverhandlungen mit Serbien offiziell aufgenommen.
Aleksandar Vučić ist für ein europäisches Serbien. Vor den EU-Beitrittsverhandlungen spricht der stellvertretende Ministerpräsident über Selbstkritik, heikle Reformen und wirtschaftliche Probleme.
Als Kamerafrau kommt Nina Werth in diversen Milieus herum. Angela Freiberg ist Sozialmanagerin. Zusammen haben sie die Dokumentation „Geboren in Offenbach“ gedreht.
Ein Jahr der Fragen, hier gibt es Antworten: Warum der Kaiser unpässlich war, wo es Sklaven gibt, wieso es „die“ Mannschaft heißt, ob Hoeneß für Hollywood taugt und warum man mit 19 schon aufhören kann.
Dort, wo während der Olympischen Spiele die Skiwettbewerbe ausgetragen werden, hat die Armee des Zaren 150 Jahre zuvor die Siegesparade nach einem Krieg gehalten, der mit der Vertreibung der einheimischen Bevölkerung endete. Die Tscherkessen fordern, daran zu erinnern - Moskau will verhindern, dass das geschieht.