Kosovo-Parlament billigt Team für Verhandlungen mit Belgrad
Nach der Ausrufung einer regulären kosovarischen Armee herrscht Eiszeit zwischen Prishtina und Belgrad. Das Parlament der ehemaligen serbischen Provinz will nun auf Dialog setzen.
Nach der Ausrufung einer regulären kosovarischen Armee herrscht Eiszeit zwischen Prishtina und Belgrad. Das Parlament der ehemaligen serbischen Provinz will nun auf Dialog setzen.
Die Neuausrichtung der bisherigen Schutztruppe sorgt beim Nachbarn Serbien für Widerspruch und Empörung.
Im Bundestag weihnachtet es sehr, vielleicht auch noch in Kattowitz – doch sicher nicht in Prishtina.
Die Bürger des Kosovos können nach wie vor nur mit Visum in den Schengen-Raum reisen – obwohl sich der Balkan-Staat als Musterschüler präsentiert. Doch einige Staaten sperren sich gegen eine Visumliberalisierung. Ministerpräsident Haradinaj kämpft um den Ruf seines Landes.
Spanien lenkt ein im Streit um die Anerkennung von Sportlern aus dem Kosovo: Künftig akzeptiert es Flaggen und Hymne des von der Politik nicht anerkannten Staates.
Das IOC hat die Sportverbände aufgerufen, keine Wettbewerbe mehr nach Spanien zu vergeben, so lange Athleten aus dem Kosovo dort nicht ohne Diskriminierung teilnehmen können.
In gut zwei Monaten starten die deutschen Handballer in die Heim-WM. Die letzten Pflichtspiele werden zwar locker gewonnen. Doch die schwere Verletzung von Julius Kühn trübt die Stimmung gewaltig.
Viele junge Kosovaren sehen keine Zukunft in ihrer Heimat. Sie suchen ihr Glück in Deutschland oder Österreich. Ihr Land blutet weiter aus. Doch es gibt auch Ideen, Fachkräfte im eigenen Land auszubilden.
Die Entscheidung zur militärischen Teilnahme am Kosovo-Konflikt ist zwanzig Jahre her, doch die Frage nach den Befugnissen der Bundeswehr ist noch immer brandaktuell: Wann darf das deutsche Militär im Ausland eingreifen?
Arbeitsminister Hubertus Heil im Gespräch mit der Sonntagszeitung über Krankenschwestern aus dem Kosovo, den Standortfaktor Sonnenschein und sein Verhältnis zu Horst Seehofer.
Nach fast 20 Jahren zieht die Bundeswehr aus dem Kosovo ab – fast. Der Einsatz wäre eine Erfolgsgeschichte, gäbe es nicht eine unrühmliche Episode.
Einig wie selten unterstützt der Westen das Referendum zur Umbenennung Mazedoniens. Auch Angela Merkel reist dafür nun in den Balkanstaat – mit einem klaren Appell an die mazedonischen Bürger.
Serbien und Kosovo wollen ihren jahrelangen Konflikt lösen, indem sie Territorien tauschen. Neue Grenzen zwischen den beiden Ländern ändern das Grundproblem aber nicht.
In Wien treffen die EU-Außenminister auf ihre Kollegen vom Westbalkan. Dabei im Fokus: ihre EU-Beitrittschancen. Serbien und Kosovo wollen dafür sogar Gebiete tauschen und einen jahrelangen Streit beilegen.
Der Konflikt zwischen Serbien und Kosovo könnte durch einen Tausch gelöst werden? Der ehemalige UN-Sonderbeauftragte für den Balkan, Carl Bildt, erklärt im FAZ.NET-Interview, wieso er diese Idee für eine Illusion hält.
Angst vor Gewalt im Kosovo hat sich nicht erfüllt. Das Land sollte bis Samstag ein Autonomiestatut für die serbische Minderheit ausarbeiten. Präsident Thaci versprach eine baldige Vorlage.
Solche Parteinahmen perpetuieren den Konflikt: Die serbisch-deutsche Koproduktion „Enklave“ ist ein eindrückliches Kosovo-Melodram – und unerträglich einseitig.
Millionen illegale Pistolen, Gewehre und Handgranaten zirkulieren im Westbalkan. Ein EU-Gipfel wird nun die Vernichtung illegaler Bestände beschließen – als Bedingung für den EU-Beitritt.
Der Bundesgesundheitsminister will Pflegekräfte aus Südosteuropa nach Deutschland holen. Es sei kaum noch möglich, in Deutschland ein Krankenhaus oder eine Pflegeeinrichtung ohne ausländisches Personal zu betreiben.
Gegen Außenseiter Kosovo enttäuscht die deutsche U21 vor allem offensiv. Das 0:0 gegen den Debütanten ist ein klarer Rückschlag für den Europameister auf dem Weg zur EM-Endrunde 2019. Trainer Stefan Kuntz nimmt seine Spieler aber in Schutz.
Das Kosovo verstößt wohl bei der Stromentnahme nicht mehr gegen die europäischen Regeln. Synchronuhren dürften deshalb bald wieder funktionieren.
Wegen Problemen bei der Stromeinspeisungen im Kosovo gehen in Europa elektrische Uhren nach. Schon seit Januar gibt es geringe Abweichungen von der normalen elektrischen Frequenz von 50 Hertz im gesamteuropäischen Stromnetz.
Serbien kassiert Geld, das dem Kosovo zusteht – und Kosovo drosselt seine Stromlieferungen. Der Streit zeigt, wie weit der Westbalkan von einer Wertegemeinschaft entfernt ist.
Durch den Stromstreit zwischen Kosovo und Serbien gehen in ganz Europa die Uhren nach. Dahinter steckt ein hoch politisches Problem. Jetzt soll ein früherer deutscher Minister vermitteln.
Schwankungen im Stromnetz bringen Geräte aus dem Takt. Die Ursache geht auf den Dauerkonflikt zwischen Serbien und dem Kosovo zurück.
Der jüngste Staat Europas hat seinen zehnten Geburtstag gefeiert. Am 17. Februar 2008 erklärte das Kosovo seine Unabhängigkeit. Und doch ist vielen der 1,8 Millionen Einwohner heute nicht zum Feiern zumute.
An diesem Wochenende feiert das Kosovo zehn Jahre Unabhängigkeit. Grund zur Freude haben die Einwohner in Europas jüngstem Staat aber eher wenig.
Die EU will Serbien dazu bewegen, das seit Jahren unabhängige Kosovo als selbständigen Staat zu betrachten. Doch Österreichs Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fällt Brüssel in den Rücken.
Von einer „historisch günstigen Gelegenheit“ spricht die EU-Kommission laut einem Bericht in einem Strategiepapier. Demnach könnten zwei Westbalkan-Staaten schon 2025 der EU beitreten. Insgesamt geht es um sechs mögliche neue Mitglieder.
Für die Ermordung des kosovarischen Serbenführers Oliver Ivanovic kommen viele Täter in Frage – doch ein Verdacht liegt besonders nahe. Ivanovic selbst hatte in einem seiner letzten Interviews darauf hingewiesen.
Das wegen Regens nach gut 21 Minuten abgebrochene WM-Qualifikationsspiel zwischen Kroatien und Kosovo wird an diesem Sonntag fortgesetzt. Ein Tor reicht der Heimteam zum Sieg
Serbiens Präsident Vučić sagt Unerhörtes über das Kosovo: Seine Landsleute sollten sich endlich mit der Unabhängigkeit des einstigen Landesteils abfinden.
Das neugewählte kosovarische Parlament hat sich noch nicht auf eine neue Regierung einigen können. Die erste Sitzung der Volksvertretung mit Sitz in Prishtina musste ergebnislos unterbrochen werden. Grund war eine Pattsituation.
Plötzlich stand auch in Berlin die Polizei vor seiner Tür: Ein albanischer Künstler aus dem Kosovo hat sich gegen viele Widerstände etabliert.
Eine Koalition von drei ehemaligen Rebellenführern gewinnt die kosovarische Parlamentswahl. Die Regierungsbildung wird jedoch schwierig, weil die zweitstärkste Partei den Spitzenkandidaten im Gefängnis sehen will.
Ein gutes Jahr vor dem regulären Ende der Regierungszeit wurde die Koalitionsregierung des Kosovo per Misstrauensvotum gestürzt. Es ist der Höhepunkt einer langen Regierungskrise.