Kim Jong-un lässt sich zum Marschall ernennen
P.K. PEKING, 18. Juli. Sieben Monate nach dem Tod seines Vaters Kim Jong-il hat Nordkoreas junger Machthaber Kim Jong-un nominell seine Macht über die ...
P.K. PEKING, 18. Juli. Sieben Monate nach dem Tod seines Vaters Kim Jong-il hat Nordkoreas junger Machthaber Kim Jong-un nominell seine Macht über die ...
Nordkoreas junger Staatschef Kim-Jong-un zementiert seine Macht im kommunistischen Staat: Nach Angaben staatlicher Medien ist er überraschend zum Marschall der Streitkräfte ernannt worden, dem höchsten militärischen Rang.
In Nordkorea ist nach der Entlassung des angeblich erkrankten Militärchefs Ri Yong-ho ein Nachfolger ernannt worden. Armeegeneral Hyon Yong-chol wurde der Titel eines stellvertretenden Marschalls verliehen.
Kim Jong-un hat überraschend seinen Generalstabschef entlassen - offiziell aus gesundheitlichen Gründen. Wenn das stimmt, muss die Krankheit sehr plötzlich ausgebrochen sein. Möglich ist auch, dass der junge Führer mit einem Wechsel an der Spitze seinen Zugriff auf das Militär verstärken will.
Der einflussreiche nordkoreanische Militärchef Ri Yong-ho ist überraschend von allen Posten entbunden worden. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA nannte am Montag gesundheitliche Gründe für die Entscheidung.
Alle Welt rätselt, wer die junge Frau ist, die sich zuletzt mehrfach an der Seite Kim Jong-uns gezeigt hat. Manche mutmaßen, sie sei eine Schlagersängerin, die dem Vater Kim Jong-il nicht gefiel, weshalb die Verbindung bis zu dessen Tod unterbrochen gewesen sei.
Der Führer lässt Ikonen der westlichen Gesellschaft auf die Bühne in Pjöngjang. Es bleibt die Frage, ob Kim Jong-un sein Land auch politisch verändern will.
In einem Vorort von Amsterdam steht das erste nordkoreanische Restaurant Europas: ein Präzisionslaufwerk höchster nordkoreanischer Koch- und Unterhaltungskunst.
Das Überleben seines Landes hängt von China ab. Aber Nordkoreas junger Führer Kim Jong-un scheut nicht die Eskalation. Das von Peking gelobte Atom-Moratorium soll nicht mehr gelten.
Das nordkoreanische Regime feiert sich weiter: Bei einer Parade zum 100. Geburtstag des Staatsgründers Kim Il Sung spricht dessen Nachfahre Kim Jong-un erstmals öffentlich zum Volk.
Nach dem Absturz der Rakete muss Nordkoreas Führung den Geburtstag Kim Il-sungs ohne das wichtigste „Geschenk“ feiern. Die Krise könnte sich verschärfen.
Nordkoreas Test einer Langstreckenrakete ist fehlgeschlagen. Pjöngjang bestätigte, dass der Satellit das Weltall nicht erreicht habe. Die Rakete stürzte ins Gelbe Meer. Am Freitag will der UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.
Trotz internationaler Kritik will Pjöngjang eine Rakete starten, die einen Satelliten zur Erdbeobachtung in den Weltraum bringen soll. Sowohl im Innern des Militärregimes wie auch außenpolitisch könnte der neue Staatsführer Kim Jong-un damit seine Position stärken.
Amerika hat sich Nordkoreas Bedingungen nicht gebeugt: Pjöngjang wollte Reis und bekommt Kindernahrung. Washington will das Regime nicht durchfüttern. Wie lange wird das seine Zusagen einhalten?
Nordkorea hat zugestimmt, in der Nuklearanlage in Yongbyon die Urananreicherung einzustellen und künftig auf Atomtests zu verzichten. Außerdem will Pjöngjang wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde ins Land lassen.
Ein Meer von „Kimjongilia“-Blumen, dazu eine riesige Militärparade, Eislauf-Show, Synchronschwimmen und Feuerwerk. Nordkorea feiert den 70. Geburtstag des verstorbenen Staatsführer Kim Jong-il.
In Nordkorea muss das Volk dem neuen Führer Kim Jong-un die Treue schwören. Und wer seinem Vater, dem toten Kim Jong-il nicht huldigt, wird bestraft.
Der südkoreanische Präsident Lee hat sich am Montag offen für Atomgespräche mit dem Norden gezeigt. Die koreanische Halbinsel befinde sich nun an einem Wendepunkt, sagte Lee.
Noch während der Trauerzeit für den verstorbenen Diktator Kim Jong-il hat Nordkorea dessen Sohn Kim Jong-un vor Zehntausenden im Zentrum Pjöngjangs zu dessen Nachfolger ausgerufen.
Kim Jong-un, seine Familie und deren Unterstützer hatten es eilig. Schon gibt es Anzeichen, dass in Nordkorea der Wettstreit der Machtgruppen begonnen hat.
Pjöngjang verabschiedet sich von Kim Jong-il: Die Führung demonstriert Geschlossenheit, das Volk friert und weint um den „Geliebten Führer“.
Mit einer öffentlichen Trauerfeier hat Nordkorea am Mittwoch Abschied vom verstorbenen Machthaber Kim Jong-il genommen. Dessen Sohn und Nachfolger Kim Jong-un hat in der neuen Führung bereits viele Schlüsselpositionen inne. Noch umgibt er sich mit den Gesichtern, die auch seinem Vater zuarbeiteten.
Auch die Vereinigten Staaten hoffen nach dem Machtwechsel in Pjöngjang auf Stabilität in Nordkorea. Denn die Auswirkungen der neuen Führung sind unkalkulierbar - nicht nur wegen des nordkoreanischen Atomprogramms.
Nach dem Tod Kim Jong-ils sind Nordkoreas Nachbarländer Südkorea und Japan in großer Sorge. Sie fürchten eine Instabilität des Landes. China hingegen heißt Nordkoreas neuen Machthaber willkommen.
In der Weltwirtschaft spielt Nordkorea kaum eine Rolle. Dennoch fielen die Kurse an den Börsen Asiens nach Kims Tod deutlich. Er lebte im Luxus, sein Volk musste hungern.
Auch unter neuer Führung ist Nordkoreas Atompolitik eine globale Herausforderung. Denn der neue Machthaber Kim Jong-un ist längst nicht gefestigt - die wahren Machthaber stehen hinter ihm.
Offiziell wurde Kim Jong-il in Nordkorea vergöttert. Und vielleicht ist die Trauer um ihn, die nach seinem Tod auf den Straßen zu sehen war, sogar echt. Aber schon zu Lebzeiten des „Geliebten Führers“ gab es Zweifel an seiner Führungsfähigkeit.
Kim Jong-un ist gefährlich jung für einen Erben der Kim-Dynastie. Seine Ähnlichkeit zu seinem Großvater Kim Il-sung, der möglicherweise chirurgisch nachgeholfen wurde, soll dem Volk suggerieren, dass bald alles wieder wird wie in besseren Zeiten.
Kim Jong-il ist tot. Nordkoreas Diktator erlag einem Herzinfarkt. Staatliche Medien berichteten von Szenen „unbeschreiblicher Trauer“ in Pjöngjang.
Die Furcht vor einer politischen Krise in Nordkorea führt zu Zurückhaltung am Aktienmarkt. Ohne Impulse geht es seitwärts.
Mit dem Flugzeug hätte die Reise einen Tag gedauert. Kim Jong-il wäre in ein paar Stunden in Russland gewesen, hätte sich dort mit Präsident Medwedjew getroffen und wäre abends wieder zu Hause gewesen.