Die Gewalt nutzt Janukowitsch
Wer sie sind, weiß keiner genau: Seit Sonntag attackieren in Kiew radikalisierte Janukowitsch-Gegner Polizeieinheiten mit Brandsätzen und Steinen. Der Gewaltausbruch kommt dem ukrainischen Präsidenten zupass.
Wer sie sind, weiß keiner genau: Seit Sonntag attackieren in Kiew radikalisierte Janukowitsch-Gegner Polizeieinheiten mit Brandsätzen und Steinen. Der Gewaltausbruch kommt dem ukrainischen Präsidenten zupass.
In Kiew ist es abermals zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen radikalen Demonstranten und der Polizei gekommen. Vitali Klitschko gesteht ein, dass die friedlichen Kräfte der Opposition „die Bewegung nicht mehr unter Kontrolle haben“.
Der Charakter der ukrainischen Proteste ist nicht mehr derselbe wie noch im Dezember: Kiew hat eine Nacht der Gewalt hinter sich. Der Gewaltausbruch zeigt den Kontrollverlust der Oppositionsführer.
Nach den jüngsten Gewaltexzessen ist die Lage in Kiew weiter gespannt. Die Opposition hat Ultras und Nationalisten nicht unter Kontrolle. Das erschwert die ohnehin nicht einfachen Verhandlungen mit dem Janukowitsch-Regime.
Die Ukraine schreitet voran auf dem Weg zu einem autoritären Staat: Die Gefolgschaft von Präsident Janukowitsch hat ein Gesetzespaket durchgepeitscht, das der Opposition Rechte nimmt, die Pressefreiheit einschränkt und Zensur im Internet ermöglicht.
Nach der Eskalation der Gewalt in Kiew haben sich Oppositionspolitiker Klitschko und Staatsoberhaupt Janukowitsch in der Nacht auf eine Kommission zur Beilegung der Krise geeinigt.
In Kiew ist es zu heftigen Straßenschlachten zwischen Regierungsgegnern und der Polizei gekommen. Auch Oppositionspolitiker Vitali Klitschko wurde angegriffen, als er die wütende Menge beruhigen wollte. Nach Wochen des ergebnislosen Protestes steht auch er in der Kritik.
Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew dürfen keine Großdemonstrationen mehr stattfinden. Dies entschied ein Gericht, ohne eine Begründung zu nennen. Das Verbot gilt zunächst bis Anfang März.
Der Journalist David Satter meldete sich zu spät bei der Einwanderungsbehörde, um ein neues Visum zu erhalten. Nun darf er für fünf Jahre nicht nach Russland einreisen. Washington legt Protest ein.
Der Journalist David Satter meldete sich zu spät bei der Einwanderungsbehörde, um ein neues Visum zu erhalten. Nun darf er für fünf Jahre nicht nach Russland einreisen. Washington legt Protest ein.
Bei den Massendemonstrationen in der Ukraine wird der Anschein brutaler Polizeigewalt meist vermieden. Derweil häufen sich jedoch gezielte Angriffe auf Oppositionelle. Die Täter bleiben meist im Dunkeln.
Der frühere ukrainische Innenminister Juri Luzenko ist bei einer Demonstration in Kiew verletzt worden. Hunderte Oppositionelle hatten vor einem Gerichtsgebäude demonstriert.
Der brutale Angriff auf eine Journalistin, die über eine illegale Privatisierung der Präsidentenresidenz berichtete, hat in der Ukraine zu noch größeren Protesten geführt: 50.000 Menschen protestieren gegen Viktor Janukowitsch.
Als wäre er nie weg gewesen: Außenminister Steinmeier macht da weiter, wo er 2009 aufgehört hat. Doch nicht alles ist so wie damals. Der Blick nach Osten etwa. Sein pro-russisches Image will er offenbar loswerden.
Die litauische EU-Ratspräsidentin Dalia Grybauskaite hat wenig Hoffnung, dass Kiew bald das Assoziierungsabkommen mit der Union unterschreibt. Die EU bleibe „offen für das ukrainische Volk“, nicht aber für seine Regierung.
Beim Antrittsbesuch von Frank-Walter Steinmeier in Polen war der Konflikt in der Ukraine das wichtigste Thema. Eine deutsche Vermittlerrolle lehnt der neue Außenminister ab.
Nach wochenlangen prowestlichen Proteste in der Ukraine hat Präsident Janukowitsch mit Russlands Präsident Putin milliardenschwere Gasrabatte und einen Megakredit vereinbart. Putin regt auch eine engere militärische Zusammenarbeit an.
Vitali Klitschko verabschiedet sich für längere Zeit vom Boxen. Vermutlich für immer. Derzeit kämpft er in der Ukraine für Demokratie und Recht. Jetzt muss sein Bruder die Lücke füllen.
Vitali Klitschko sucht deutsche Hilfe im Konflikt mit der ukrainischen Regierung. In einem Gastbeitrag für eine deutsche Boulevardzeitung bittet der Oppositionspolitiker den neuen deutschen Außenminister um Vermittlung.
Die EU hat sich auch nach Gesprächen mit Russlands Außenminister Lawrow weiterhin offen für Assoziationsgespräche mit der Ukraine gezeigt. Kritisiert wurden gegenteilige Twitter-Äußerungen von Nachbarschaftskommissar Füle.
Die EU-Außenminister beraten mit Russlands Außenminister Lawrow derzeit über die Lage in der Ukraine. Zuvor kritisierten einige von ihnen Moskau für den Druck auf Kiew scharf.
Auch am Sonntag demonstrieren in Kiew Zehntausende gegen den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch. Die EU-Kommission will die Gespräche mit der Ukraine vorerst aussetzen.
Die Europäische Union vermisst ein klares Zeichen der ukrainischen Regierung und stoppt nun ebenfalls das geplante Assoziierungsabkommen. In Kiew protestieren derweil wieder Anhänger beider Lager.
In Kiew stehen neue Großkundgebungen an. Beide Seiten haben Zehntausende Unterstützer zusammengetrommelt. Ein früherer amerikanischer Präsidentschaftskandidat ist auch vor Ort.
In der Ukraine protestieren zehntausende Menschen gegen die Politik von Präsident Janukowitsch. Was haben die Demonstrationen in Kiew zu bedeuten - und was geht es uns hier an?
Zehntausende Menschen haben in Kiew auch am Samstag wieder demonstriert – gegen und erstmals auch für den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch. Dieser enthob den Bürgermeister von Kiew seines Amtes - wegen seines Vorgehens gegen Demonstranten.
Präsident Janukowitsch kündigt eine Amnestie für festgenommene Regierungsgegner an, lehnt einen Rücktritt der Regierung aber ab. Vitali Klitschko zeigt sich enttäuscht und mahnt Janukowitsch, nicht auf Gewalt zu setzen.
Die Kämpfe der Demonstranten mit der Polizei sind nur gespielt - das behaupten regierungsnahe ukrainische Medien und strahlen zum Beweis Szenen eines Videos dieser Redaktion aus. FAZ.NET veröffentlicht die ungeschnittene Version.
In Kiew geht die Opposition abermals auf Konfrontationskurs. Demonstranten schlagen Zelte außerhalb des Unabhängigkeitsplatzes auf. Vitale Klitschko will Präsident Janukowitsch ablösen.
Russland und der Westen ringen um die Ukraine: Der russische Präsident Putin hat Kiew abermals eingeladen, sich einer Zollunion früherer Sowjet-Staaten anzuschließen. Die EU macht der Ukraine derweil weitere Avancen.
Präsident Janukowitsch hat gegenüber Amerika angekündigt, auf neue Gewalt gegen die Opposition im eigenen Land zu verzichten. Die prowestlichen Demonstranten verlassen sich nicht darauf. Sie errichten neue Hindernisse.
In der Ukraine schwinden die Aussichten auf eine friedliche Lösung im Streit zwischen Regierung und Demonstranten. Amerika will das harte Vorgehen ukrainischer Sicherheitsleute möglicherweise mit Sanktionen bestrafen.
Die Polizei hatte schon begonnen, in Kiew den Majdan zu räumen. Am Ende wurde sie aber der Demonstranten nicht Herr. Die bauen jetzt ihre Barrikaden wieder auf.
Bedrängt von Oppositionellen, müssen sich die Sondereinheiten der Polizei in Kiew teilweise wieder zurückziehen. Die Demonstranten haben den Unabhängigkeitsplatz zurückerobert. Mittwochnacht wollen sie wieder zu Hunderttausenden demonstrieren.
Hagel und Schnee verhindern das Spiel Galatasaray gegen Juve. Es ist bereits das dritte Mal, dass diese Paarung nicht wie geplant gespielt werden kann. Am Mittwoch um 14.00 Uhr soll die Partie fortgesetzt werden.