Fußballer auf Zypern, Koch in Kiew
Dumm gelaufen: Der Koch des FC Valencia fliegt vorab nach Kiew. Doch das Spiel der Europa-League gegen Dynamo wird wegen der Lage in der Ukraine kurzfristig nach Zypern verlegt.
Dumm gelaufen: Der Koch des FC Valencia fliegt vorab nach Kiew. Doch das Spiel der Europa-League gegen Dynamo wird wegen der Lage in der Ukraine kurzfristig nach Zypern verlegt.
Von dieser Gewalteskalation wird sich die Ukraine lange nicht erholen. Selbst wenn es Janukowitsch gelingen sollte, den Aufruhr niederzuschlagen, wird er keine Stabilität mehr herstellen können.
Ärzten zufolge wurden mehr als 60 Demonstranten in Kiew getötet. Die ukrainischen Sicherheitskräfte haben nach Aussage des Innenministers unterdessen Schusswaffen für den „Antiterroreinsatz“ erhalten.
Außenminister Steinmeier wird zusammen mit dem französischen Amtskollegen nach Kiew reisen. Obama droht Janukowitsch. Merkel telefoniert mit Putin. Eine zweite russische Kredit-Tranche wird vorerst nicht ausgezahlt.
Die Proteste auf dem Majdan in Kiew reißen nicht ab. Es steht Rauch über dem Platz, und es wird scharf geschossen. Wie kann das Ausland noch helfen? Der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch im Gespräch.
Angesichts der Gewalt in der Ukraine bereitet die EU Sanktionen vor. Brüssel wird die Konten der ukrainischen Verantwortlichen sperren und Einreiseverbote verhängen.
Der ukrainische Oligarch fördert mit Kunst die Freiheit und Demokratie. Jetzt, wo sein Land um sie kämpft, fordert er weiche Kompromisse. Zieht er im Hintergrund die Fäden?
Aus Mitgefühl mit der Lage in ihrer Heimat wollten die ukrainischen Sportler bei Olympia mit Trauerflor starten. Das IOC verbietet dies allerdings. Es ist nicht der erste Fall von Trauerverbot in Sotschi.
Die Zeichen standen abermals auf Eskalation: Soldaten wurden nach Kiew verlegt, der Armeechef ausgetauscht. Dann hat sich der ukrainische Präsident Janukowitsch doch auf einen Waffenstillstand eingelassen. Tausende verharren auf dem Unabhängigkeitsplatz (Livestream).
So ärgerlich das Gezänk der Koalitionsparteien ist, so sehr man über Hartz IV für Ausländer streiten mag - blickt man nach Kiew, erscheinen diese wichtigen Dinge plötzlich klein.
Sicherheitskräfte und Demonstranten haben sich in Kiew Straßenschlachten geliefert, mehr als zwei Dutzend Menschen wurden getötet. Der Oppositionspolitiker Klitschko fordert eine Intervention des Westens.
Der Machtkampf in der Ukraine ist nach Wochen angespannter Ruhe blutig eskaliert. Es gab 18 Tote, darunter sieben Polizisten. Oppositionsführer Klitschko ist zu Gesprächen mit Präsident Janukowitsch zu dessen Amtssitz gefahren.
Kanzlerin Merkel hat die ukrainischen Politiker Vitali Klitschko und Arseni Jazenjuk empfangen und der Opposition in Kiew damit den Rücken gestärkt. Klitschko wünscht sich von Merkel ein starkes Engagement in der Ukraine.
Moskau und die ukrainische Regierung behaupten, in der Protestbewegung in Kiew gäben Antisemiten den Ton an. Doch sind Juden nur Teil der Bewegung.
Es ist eine zentrale Forderung von Janukowitsch: Bis Montag sollen die unkrainischen Oppositionellen alle öffentlichen Gebäude räumen. Tatsächlich beginnen sie nun mit der Räumung des Rathauses.
Alle festgenommenen Demonstranten seien wieder frei, sagt Präsident Janukowitsch. Nachdem diese Forderung der Opposition erfüllt sei, müsse sich nun die andere Seite bewegen.
In Moskau tauschen der deutsche und der russische Außenminister Gefälligkeiten aus. Steinmeier wirbt für eine neue „Positivagenda“. Aber auch alte Differenzen treten klar hervor.
Bei seinem Besuch in Moskau hat Außenminister Steinmeier alle Seiten zur Mäßigung aufgerufen. Niemand habe „ein Interesse daran, Feuer an der Lunte dieses Pulverfasses zu entzünden“. Sein russischer Kollege Lawrow kritisiert die Einflussnahme des Westens.
Einer der führenden Köpfe der ukrainischen Revolution ist Oleh Tjahnybok, Führer der nationalistischen Partei „Swoboda“. Welche Bedeutung hat der Nationalismus in der ukrainischen Opposition?
Die Menschen kämpfen und arbeiten hart, damit die Proteste weitergehen. Auf dem Maidan wird Tischtennis gespielt, eine Bibliothek wurde gegründet, Menschen heiraten, das Chaos organisiert sich: Meine Reise nach Kiew, in die Heimatstadt.
Brüssel schweigt: „Kein Kommentar“ zur Schmähung der EU durch eine amerikanische Diplomatin, nicht einmal inoffiziell. Die Äußerungen Victoria Nulands offenbaren, wie uneins der Westen beim Thema Ukraine ist.
Die Ukraine steht an einem Wendepunkt: Vier renommierte Autoren haben das Schreiben eingestellt, denn sie kämpfen für eine große Sache. Sie erzählen eine ganz andere Geschichte, als wir sie aus den westlichen Medien kennen.
Die amerikanische Spitzendiplomatin Victoria Nuland hat für ihre Bemerkung über die Rolle der EU in der Ukraine um Entschuldigung gebeten. Moskau streitet jede Verantwortung für den heimlichen Telefonmitschnitt ab.
Vor der Abreise zu den Olympischen Winterspielen deutet der ukrainische Präsident ein Einlenken gegenüber der Opposition an. In Russland erwartet ihn ein Amtskollege, in dessen Umfeld Rufe nach einer Niederschlagung der Proteste laut werden.
Der Liedermacher und einstige DDR-Bürgerrechtler Wolf Biermann hat dem ukrainischen Oppositionspolitiker Vitali Klitschko in einem persönlichen Brief Mut zugesprochen. Das Schreiben hat zahlreiche prominente Mitunterzeichner.
Kosaken und Partisanen: Auf den ersten Blick mögen die Teile der Ukraine klar voneinander getrennt erscheinen. Doch schaut man genauer hin, dann findet man wenigstens fünf Gebiete mit historisch und kulturell unterschiedlichen Prägungen.
Das Außenministerium in Kiew hat den deutschen Botschafter einbestellt. Grund sei die Androhung von Sanktionen. Man hoffe auf eine unvoreingenommene Position.
Nach Angaben der Bundesregierung sind die von EU und Amerika in Aussicht gestellten Finanzhilfen ausschließlich für eine von der Opposition gestellte Übergangsregierung gedacht.
Die EU und Amerika sprechen über ein neues Hilfspaket für die Ukraine. Das Angebot erhöht den Druck auf Janukowitsch, weil es für jene Kräfte in seinem Lager interessant ist, die Geschäftsinteressen im Westen haben.
Die ukrainische Führung und die Opposition haben sich nach Medienberichten auf die Freilassung festgenommener Demonstranten geeinigt. Dafür sollen besetze Gebäude geräumt werden.
Der ukrainische Oppositionspolitiker Klitschko fordert den Aufbau von Bürgerwehren. Die Justiz geht gegen Regierungsgegner vor. Nun wollen Amerika und EU dem Land ein finanzielles Angebot machen.
Nach seiner Rückkehr aus München hat der ukrainische Oppositionsführer Vitali Klitschko die protestierenden Ukrainer zur Bildung von Bürgerwehren „in jedem Hof, in jedem Bezirk“ aufgerufen.
Berlin will die Dauer der Olympischen Spiele in Sotschi nutzen, um in der Ukraine eine friedliche Lösung zu vermitteln. Denn so lange muss sich Moskau in Kiew noch zurückhalten.
Der Konflikt in der Ukraine und Vitali Klitschko standen in München im Mittelpunkt. Beim Aufeinandertreffen mit dem ukrainischen Außenminister Koschara präsentierte Klitschko sein Fotoalbum der Auseinandersetzungen - FAZ.NET zeigt die eindrucksvollen Bilder.
Der mutmaßlich gefolterte Aktivist Bulatow soll unter Hausarrest gestellt werden. Das ukrainische Innenministerium wirft ihm „Organisation massiver Unruhen“ vor. Bulatow war schwer verletzt nahe Kiew gefunden worden.
Die Basketballer von Alba Berlin erleben in der Ukraine eine wahre Odyssee. Dass sie ihr Spiel unter widrigen Bedingungen auch noch gewannen, ist der Erfahrung von Trainer Sascha Obradovic zu verdanken.