Der geheime Reichtum der ukrainischen Oligarchen
Die Ukraine könnte jetzt das Geld gebrauchen, das ihre Oligarchen ins Ausland geschafft haben. Der Großteil ihrer Vermögenswerte soll in Österreich, Liechtenstein und Zypern liegen.
Die Ukraine könnte jetzt das Geld gebrauchen, das ihre Oligarchen ins Ausland geschafft haben. Der Großteil ihrer Vermögenswerte soll in Österreich, Liechtenstein und Zypern liegen.
Der russische Ministerpräsident hat die Situation in der Ukraine als Bedrohung für die Sicherheit der Russen im Land bezeichnet. Medwedjew kritisierte die EU und nannte die Legitimität der neuen ukrainischen Regierung „zweifelhaft“.
Es ist ein fragiles Puzzle: Taucher haben hunderte von Dokumenten aus einem See der Janukowitsch Residenz gefischt. Nun werden sie ausgewertet – und offenbaren die schamlosen Praktiken des Präsidenten.
Die korrupten Kräfte haben sich durch Janukowitschs Sturz nicht verändert. Doch dem demokratischen Lager bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die bestehenden Strukturen zu stützen.
Näher an Europa, Gleichberechtigung mit Russland - der neue ukrainische Übergangspräsident Oleksandr Turtschinow hat in seiner Ansprache an die Nation eine neue Richtung vorgegeben.
Die künftige Regierung der Ukraine braucht dringend Geld: Die Oligarchen-Elite um Janukowitsch hat das Land geplündert, Russland als Reaktion auf den Machtwechsel seine Milliardenhilfen zurückgezogen. Die Ukraine steht kurz vor dem Staatsbankrott. Wie lange hält die Wirtschaft noch durch?
Die Vermittlungsmission des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier war auch nach seiner Abreise aus Kiew nicht beendet. Chaos und Zerfall verhindern, hieß die Devise. Eine EU-Perspektive für die Ukraine ist vorerst aber kein Thema.
Die Paramilitärs des Rechten Sektors haben das Protestlager in Kiew gegen das Regime verteidigt – nun fordern sie politischen Einfluss. Wofür stehen die Politaktivisten?
Russlands Präsident Putin und sein Außenminister Lawrow wurden vom Fall Janukowitschs in der Ukraine überrascht. Eine neue Strategie haben die beiden noch nicht.
Die Einzelhandelskette Tchibo hat mit den Klitschko-Brüdern einen neuen Werbefilm gedreht. Ausstrahlen will sie ihn nun nicht mehr - wegen der vielen Toten in Kiew.
Der private Sitz des gestürzten ukrainischen Präsidenten Janukowitsch war einer der geheimnisvollsten Orte des Landes. Und das wichtigste Symbol für die maßlose Selbstbereicherung.
Welchen Gewinn Putin aus Olympia zieht, ist fraglich. Nach dem Verfliegen des patriotischen Rausches wird die Frage bleiben, ob diese zwei Wochen die 37 Milliarden Euro Ausgaben wert waren.
Ob die Ukraine wieder stabilen Tritt finden kann, entscheidet sich auch in Moskau. Russlands Präsident Putin hat den Kampf noch nicht verloren gegeben. Eine Abspaltung von Teilen der Ukraine wäre in Blut getränkt.
Ukrainische Oppositionsführerin Timoschenko nach ihrer Freilassung auf dem Majdan gefeiert ++ Janukowitsch flieht aus Kiew, lehnt Rücktritt aber ab ++ Steinmeier warnt vor Spaltung der Ukraine ++ Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Präsident Janukowitsch sträubt sich noch gegen einen Rücktritt, aber seine Machtbasis zerbröselt zusehends. Kiew ist nicht wiederzuerkennen. Dass er die Hauptstadt aufgegeben hat, dürfte zwei Gründe haben.
Viktor Janukowitsch ist aus Kiew geflohen, und das Volk stürmt in seine verlassene Residenz. Erst langsam begreifen die Ukrainer, welchen Reichtum ihr Präsident vor ihnen verborgen hat.
Der russische Geheimdienst spielt in der Ukraine eine dubiose Rolle, sagt der ukrainische Schriftsteller Mykola Rjabtschuk. „Es gibt Hinweise darauf, dass er die ukrainischen Institutionen infiltriert hat.“ Ein Gespräch.
Regierungsgegner haben die Residenz des Staatspräsidenten Janukowitsch besetzt. Sie fanden sie verlassen vor. Janukowitsch hat sich abgesetzt - mit unbekanntem Ziel.
Ohne die beharrliche Überzeugungsarbeit der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens hätten sich Führung und Opposition in der Ukraine wohl nicht verständigt. Das können sich auch die Amerikaner merken.
Abkommen zum Ende der Gewalt unterzeichnet +++ Rückkehr zur alten Verfassung +++ Amnestie für Demonstranten +++ Steinmeier: Letzte Chance +++ Radikale Regierungsgegner unzufrieden +++ Pfiffe und Buhrufe +++ Timoschenko könnte bald freikommen
Die Olympische Familie ist stolz auf Emotionen. Ernste Fragen zu Trauer und Politik beantwortet sie aber nicht zufriedenstellend. Erst an diesem Sonntag äußerst sich IOC-Präsident Thomas Bach erstmals.
Das Parlament der Ukraine hat das Strafgesetzbuch geändert. Damit entfällt die Grundlage für die Haft der Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko, die seit drei Jahren im Gefängnis sitzt. Aber Präsident Janukowitsch muss noch unterzeichnen.
Der Majdan-Rat hatte große Vorbehalte gegen das Abkommen zwischen Regime und Opposition. Erst das Zureden Steinmeiers und Sikorskis konnte das ändern.
Aus Lemberg in der Westukraine kommen viele der Kämpfer vom Kiewer Majdan. Für ein paar Tage fahren sie in die Hauptstadt, dann patrouillieren sie wieder in der Heimat.
Nach der Einigung von Kiew bleiben viele Fragezeichen. Der Westen muss nun alles dafür tun, dass Präsident Viktor Janukowitsch nicht wieder mit seinen Tricksereien anfängt.
Nach dem blutigsten Tag der ukrainischen Krise mit dutzenden Toten wurde in der Nacht weiter verhandelt. Auch ein russischer Gesandter sitzt nun mit am Tisch. Präsident Janukowitsch soll zu Neuwahlen bereit sein.
In Nikosia steht ein Fußballspiel im Schatten der Situation in Kiew. Mario Gomez siegt mit Florenz. Auch Juventus hat gute Aussichten auf ein Weiterkommen in der Europa League. Dafür wird es für Lazio mit Miroslav Klose eng. Und in Amsterdam sind die Bullen glücklich.
Der Kampf um Kiew ist ein Konflikt in geopolitischem Maßstab. Er hat das Zeug, sich zum schwersten Konflikt zwischen Ost und West seit dem Untergang der Sowjetunion zu entwickeln. Ein Kommentar.
Die Sicherheitskräfte in Kiew schießen scharf. Bei all den Toten ist nur noch wenig Platz für Besonnenheit.
Im Konflikt mit seinen Gegnern kann der Präsident auf unterschiedliche Truppen zurückgreifen – doch nicht alle sind ihm gegenüber loyal. Über die Berkut-Milizen und die Geheimdienste.
Der Präsident des Parlaments der Krim droht unverhohlen mit einer Abkehr von der Ukraine und fordert ein Eingreifen Russlands gegen „eine ausländische Armee“.
Hat Janukowitsch die Mehrheit im Parlament verloren? Die Abgeordneten verlangen, dass sich alle Einheiten der Sicherheitskräfte in ihre Kasernen zurückziehen. Die Außenminister der EU einigten sich zuvor im Grundsatz auf Sanktionen gegen die Verantwortlichen der Gewalt.
Aus Protest gegen ihren Präsidenten verzichtet die ukrainische Skifahrerin Bogdana Mazozka auf ihren Start: „Als Zeichen der Solidarität mit den Kämpfern auf den Barrikaden des Majdan.“
Wir Ukrainer sind nicht schuldlos an der Tragödie in unserem Land. Denn wir haben das staatliche Unrechtssystem viel zu lange ertragen. Jetzt zahlen wir den Preis für unser Schweigen.
Russland will mit aller Macht verhindern, dass sich die Ukraine aus seinem Zugriff löst. Doch zu viele Leute dort glauben an die EU, hoffen auf sie. Die europäische Perspektive für die Ukraine muss aufrecht erhalten werden.
Während sich Olympia seinem Schlusspunkt nähert, wird in der Ukraine der europäische Traum beerdigt. Deshalb kann es jetzt nur eine Devise geben: die Abschlussfeier der Olympischen Spiele zu boykottieren!